Beiträge von Bagheera

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    Hallo, ihr lieben da draußen im NOX-Universum,


    vielen Dank für eure lieben Worte, ich will euch aber nicht im unklaren lassen, was eigentlich los ist, soviel schulde ich euch.

    Mir persönlich geht es gut, eigentlich seit meiner Herz-OP (2013) noch nie so gut wie derzeit. Habe mein Leben völlig umgekempelt

    20 kg (jetzt 88) abgenommen, habe daduch eine beginnende Diabethes abgewendet,rauche nicht mehr, Alkohol so gut wie keiner,

    nur ab und an mal ein gepflegter Single-Malt.

    Leider geht es meiner Frau nicht so gut. Wie einige bereits wissen, ist meine Frau seit Jahren Pflegefall und ist an den Rollstuhl gefesselt.

    Neben den bereits bestehenden Krankheiten (Parkinson, Morbus Pick, Polyneuropathie) hat sie vor zwei Wochen die erschreckende Diagnose

    Brustkrebs erhalten. Ich könnt euch bestimmt denken, wie tief das Loch ist in das sie gefallen ist. Diese Diagnose ist für viele Frauen

    der Supergau. Nächste Woche wird sie bereits operiert und der Tumor, zum Glück derzeit nur einer, entfernt, danach die üblichen

    Schulmedizinischen Therapien , Chemo und Strahlenbehandlung. Das wird für sie nicht nur eine körperliche sondern auch eine seelische

    Belastung.

    In dieser schweren Zeit Will und muss ich ihr mit all meiner Kraft zur Seite stehen. Ich hoffe Ihr versteht das.


    Ich habe auf jeden Fall den Willen wieder zu kommen, ich hoffe das es die Situation im August nächsten Jahres erlaubt, denn

    dann gehe ich wenn alles klappt in den vorzeitigen Ruhestand. Mein letzter Arbeitstag wird der 31.Juli 2020 sein.


    Liebe grüße an alle

    Bagheera



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    Michael Winterhoff - Deutschland verdummt


    Michael Winterhoff (* 3. Januar 1955 in Bonn) ist ein deutscher Kinder- und Jugendpsychiater, Psychotherapeut und Autor. Seine Werke erzielen hohe Auflagen und stoßen auf entsprechend große mediale Resonanz, in der Fachwelt jedoch auf verbreitete Kritik.


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    Bildung in Deutschland: eine Katastrophe. Kinder und Gesellschaft nehmen Schaden! Michael Winterhoff redet Klartext, zeigt anhand vieler Beispiele aus seiner langjährigen Praxis als Kinder- und Jugendpsychiater, aber auch aus zahlreichen Rückmeldungen zu seinen Büchern und Vorträgen, was heute in Kitas und Schulen falsch läuft – so falsch, dass in seinen Augen die Zukunft unserer Gesellschaft gefährdet ist. Leidtragende sind für ihn die Kinder, die man quasi sich selbst überlässt. Winterhoff verharrt nicht bei der Bestandsaufnahme und Analyse, er zeigt konkrete Lösungen und Maßnahmen auf und fordert u.a. eine groß angelegte Bildungsoffensive: Weg von Kompetenzorientierung und den unfreiwillig zu Lernbegleitern degradierten Lehrern, hin zu echter Bildung und Pädagogen, die den Kindern wieder ein Gegenüber sein dürfen. Denn nur die Orientierung an Bezugspersonen ermöglicht die Entwicklung von emotionaler und sozialer Psyche.





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    Imre Kertész



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    Imre Kertész geboren am 9. November 1929 in Budapest; gestorben am 31. März 2016 ebenda war ein ungarischer Schriftsteller jüdischer Abstammung. Er erhielt 2002 den Nobelpreis für Literatur.


    Imre Kertész wurde am 9. November 1929 in Budapest geboren. Wegen seiner jüdischen Abstammung wurde er mit vierzehn Jahren im Juli 1944 (im Verlauf eines gegen Miklós Horthy gerichteten Gendarmerieputsches in Budapest) über Auschwitz in das Konzentrationslager Buchenwald und in dessen Außenlager Wille in Tröglitz/Rehmsdorf bei Zeitz verschleppt. Am 11. April 1945 wurde er befreit und kehrte nach Budapest zurück. Diese ihn zeitlebens prägende Zeit im Lager verarbeitete er zuerst in dem 1973 vollendeten Roman eines Schicksallosen.


    Nach seinem Abitur 1948 fand Kertész von 1949 bis 1950 eine Anstellung als Journalist bei der Tageszeitung Világosság, die er jedoch wieder aufgeben musste, da diese zum Parteiorgan der Kommunisten erklärt wurde. Daraufhin arbeitete er zunächst in einer Fabrik und dann in der Presseabteilung des Ministeriums für Maschinenbau und Hüttenwesen.


    Ende 1951 wurde Kertész zum Militärdienst einberufen. U. a. arbeitete er als Wärter in einem Militärgefängnis. Aus dieser Stellung entkam er durch das Vortäuschen eines Nervenzusammenbruchs. Danach wurde er im Filminstitut der Armee beschäftigt.


    Nach seiner Entlassung aus dem Militärdienst 1953 begann Kertész in Budapest als freier Schriftsteller zu arbeiten. Seinen Lebensunterhalt sicherte er sich zunächst aber nur mit dem Schreiben von Texten zu Musicals und Theaterstücken, die er nicht zu seinem literarischen Werk zählt. Nachdem 1975 sein erster Roman erschienen war, konnte er auch mit Übersetzungen Geld verdienen. Unter anderem übertrug er Werke von Friedrich Nietzsche, Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Sigmund Freud, Joseph Roth, Elias Canetti, Tankred Dorst, Walter E. Richartz, Volker W. Degener, Friedrich Dürrenmatt und Ludwig Wittgenstein.


    1953 lernte Kertész seine spätere Frau Albina Vas kennen, die er 1960 heiratete und mit der er bis zu ihrem Tod 1995 zusammenlebte.


    1960 begann Kertész mit der 13-jährigen Arbeit an dem Roman Sorstalanság (Schicksalslosigkeit), 1975 (dt. Mensch ohne Schicksal, 1990; Roman eines Schicksallosen, 1996), der zu einem der bedeutendsten Werke über den Holocaust zählt und der seinen Ruhm begründete. Das Manuskript wurde 1973 wegen seines anstößigen Gehalts von dem Verlag Magvető zunächst zurückgewiesen. 1975 konnte der Roman schließlich bei Szépirodalmi erscheinen, nachdem er dort wider Erwarten zwei positive Gutachten erhalten hatte. Es wurde eine „Grundauflage“ von 5000 Exemplaren gedruckt, von denen allerdings nur sehr wenige im Handel verfügbar waren. Erst die zweite Auflage von 1985 erlangte in Ungarn einige Bekanntheit. Kertész konnte nach Schicksalslosigkeit aber durchaus regelmäßig publizieren. 1976 schien seine frühe Erzählung Erdenbürger und Pilger, 1977 Der Spurensucher zusammen mit Detektivgeschichte, 1978 die Erzählung Die Bank, 1985 der »Prolog« seines zweiten großen Romans Fiasko, 1988 Fiasko und 1990 sein letzter vor der Wende geschriebene Roman Kaddisch für ein nicht geborenes Kind.


    Eine breitere Rezeption seiner Arbeit auch außerhalb Ungarns setzte erst nach dem politischen Systemwechsel von 1989 ein (obwohl die Kritikerin Eva Haldimann schon seit März 1977 in der Neuen Zürcher Zeitung Rezensionen zu seinen ungarischen Veröffentlichungen schrieb). Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und er hatte zum ersten Mal ein größeres Publikum. Neben weiteren Erzählungen und Romanen, in denen er sich mit den neuen Lebensbedingungen nach der Wende auseinandersetzt, verfasste er seit 1990 auch Reden und Essays, in denen er insbesondere „über die ethische und kulturelle Bedeutung des Holocaust“ reflektiert.


    1996 heiratete Kertész in zweiter Ehe die aus Ungarn stammende Amerikanerin Magda Ambrus-Sass. Kennengelernt hatte er sie bereits im Oktober 1990 auf einer Abendgesellschaft des Kritikers Sándor Radnóti.


    2001 nahm Kertész zunächst eine Arbeitswohnung in Berlin und lebte schließlich mit seiner Frau dauerhaft in Berlin. 2002/2003 war er Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin, von dem er eine Förderung zur Fertigstellung seines Romans Liquidation erhielt.


    Im Oktober 2002 wurde Kertész mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.


    Im Zusammenhang mit seinem (nicht ins Deutsche übersetzten) Theaterstück Csacsifogat aus den 1950er Jahren hatte ein einstiger Freund, der Autor und Dissident Pál Bán, gegen ihn einen Plagiatsvorwurf erhoben. Dieser Anschuldigung, die in der Zeitung Soproni Ász am 14. November 2002 veröffentlicht wurde, widersprach Kertész. In einer Tagebuchnotiz vom 17. November kommentiert er den unmittelbar nach dem Nobelpreis gegen ihn gerichteten Angriff: „Die Groteske, die mein Leben begleitet. […] es setzt mir mehr zu als nötig.“


    Am 3. Oktober 2003 hielt Kertész auf Einladung der Landesregierung von Sachsen-Anhalt die Festrede zur zentralen Feier der Deutschen Wiedervereinigung in Magdeburg.


    Am 29. Januar 2007 war Kertész Gastredner im Deutschen Bundestag anlässlich des offiziellen Gedenktages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Im Rahmen der Gedenkstunde zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus las er aus seinem Roman Kaddisch für ein nicht geborenes Kind.


    Im November 2012 wurde in der Berliner Akademie der Künste das Imre-Kertész-Archiv der Öffentlichkeit präsentiert. Dem Archiv hatte Kertész schon seit Ende 2001 Manuskripte und Korrespondenz überlassen. 2012 erwarb die Akademie den bei ihr lagernden Bestand mit Unterstützung der Friede-Springer-Stiftung, der Kulturstiftung der Länder und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.


    Im November 2012 zog Kertész wegen seiner fortschreitenden Parkinson-Erkrankung wieder nach Budapest: „Ich habe Parkinson, sonst wäre ich nie zurückgekommen.“ Tatsächlich stand er seinem Heimatland kritisch gegenüber. Schon 1990 verließ er den ungarischen Schriftstellerverband, über den er 2004 anlässlich antisemitischer Vorfälle, die eine größere Austrittswelle verursachten, auch einen polemischen Essay verfasste. Kritisch über Ungarn äußerte er sich weiterhin in zwei Interviews von 2009. Als er jedoch 2014 von Ministerpräsident Viktor Orbán für den Sankt Stephans-Orden nominiert wurde, nahm er diesen höchsten ungarischen Staatspreis trotz der Gefahr einer politischen Vereinnahmung seiner Person an, denn er sehe die Notwendigkeit, in seinem Land einen „Konsens“ herzustellen.


    Kertész’ letzte Buchveröffentlichungen sind der Tagebuchroman Letzte Einkehr von 2014 (dt. 2015), den Kertész selbst als Abschluss seines Werkes bezeichnete, und der Tagebuchband Der Betrachter. Aufzeichnungen 1991–2001, an dem er bis kurz vor seinem Tod arbeitete und der auf Ungarisch auch noch zu seinen Lebzeiten am 10. März 2016 bei Magvető erschien (dt. 2016).


    Imre Kertész starb am 31. März 2016. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Kerepesi temető im VIII. Budapester Bezirk.


    Ende 2016 wurde bekannt, dass Kertész’ Witwe vor ihrem Tod im September 2016 die Rechte an seinem Nachlass einer regierungsnahen ungarischen Stiftung vermacht hatte. Diese gründete Anfang 2017 das Imre-Kertész-Institut (Kertész Imre Intézet), an dem seine nachgelassenen Manuskripte für eine Veröffentlichung aufbereitet werden sollen. Leiter des Instituts ist Kertész’ ehemaliger Freund und Lektor Zoltán Hafner.




    Kertesz, Imre - Letzte Einkehr - Ein Tagebuchroman

    Kertesz, Imre - Roman eines Schicksallosen

    Kertész, Imre - Der Betrachter - Aufzeichnungen 1991 - 2001

    Kertész, Imre - Die englische Flagge - Erzählungen

    Kertész, Imre - Dossier K - Eine Ermittlung

    Kertész, Imre - Fiasko

    Kertész, Imre - Galeerentagebuch

    Kertész, Imre - Kaddisch für ein nicht geborenes Kind



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    Kazuo Ishiguro



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    Sir Kazuo Ishiguro OBE * 8. November 1954 in Nagasaki, Japan) ist ein britischer Schriftsteller japanischer Herkunft. Sein dritter und berühmtester Roman, Was vom Tage übrigblieb, wurde 1989 mit dem Booker Prize ausgezeichnet. Er wurde ebenso verfilmt wie der 2005 erschienene Roman Alles, was wir geben mussten. Im Jahr 2017 erhielt Ishiguro den Nobelpreis für Literatur. Die Schwedische Akademie würdigte ihn als einen Schriftsteller, „der in Romanen von starker emotionaler Wirkung den Abgrund in unserer vermeintlichen Verbundenheit mit der Welt aufgedeckt hat“.


    Ishiguro wurde in Japan geboren und lebte dort bis 1960. Als er fünf Jahre alt war, zog seine Familie ins Vereinigte Königreich, wo der Vater als Ozeanograph im Auftrag der britischen Regierung zunächst für einen begrenzten Zeitraum von ein bis zwei Jahren forschen sollte. Aus dem vorübergehenden Aufenthaltsort wurde schließlich der feste Wohnsitz der Familie. Kazuo Ishiguro wuchs in Guildford, Surrey, auf. Er studierte zunächst Englisch und Philosophie an der University of Kent in Canterbury (B.A. 1978) und besuchte dann den von Malcolm Bradbury geleiteten Studiengang für Kreatives Schreiben an der University of East Anglia in Norwich, wo er 1980 seinen M.A. in Literatur erwarb. Bereits während dieser Zeit schrieb Ishiguro erste Kurzgeschichten, die allesamt veröffentlicht wurden und ihm einen Vertrag für seinen ersten Roman einbrachten, bevor dieser überhaupt vollendet war. Er engagierte sich in den 1980er Jahren in zahlreichen sozialen Projekten. Dabei lernte er auch seine spätere Frau, die Sozialarbeiterin Lorna MacDougall, kennen, die er 1986 heiratete. Heute lebt er mit ihr und seiner Tochter Naomi, geboren 1992, in London.


    Ishiguro, Kazuo - Alles, was wir geben mussten

    Ishiguro, Kazuo - Als wir Waisen waren

    Ishiguro, Kazuo - Bei Anbruch der Nacht

    Ishiguro, Kazuo - Damals in Nagasaki

    Ishiguro, Kazuo - Der begrabene Riese

    Ishiguro, Kazuo - Die Ungetrösteten

    Ishiguro, Kazuo - Was vom Tage übrig blieb




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    Mo Yan



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    Mo Yan , Pinyin Mò Yán; * 17. Februar 1955 in Gaomi, Provinz Shandong, ist ein chinesischer Schriftsteller. 2012 wurde ihm als erstem chinesischen Staatsbürger der Nobelpreis für Literatur zuerkannt.


    Guan Moye kam 1955 als Bauernsohn in der Provinz Shandong zur Welt. Während der Kulturrevolution musste er im Alter von 12 Jahren die Schule verlassen und begann in einer Fabrik zu arbeiten. Im Februar 1976 trat er in die Volksbefreiungsarmee ein, wo er noch als Soldat sein literarisches Schaffen begann. Im Jahr 1981 erschien seine erste Sammlung von Kurzgeschichten. 1984 begann er, an der Literaturabteilung der Kulturakademie der Armee zu unterrichten. Im Jahr 1986 schloss er das Studium an der Kunsthochschule der Volksbefreiungsarmee ab.

    Sein Künstlername Mo Yan bedeutet „Sprich nicht!“ – er wählte ihn, da seine Eltern ihm in gefährlichen Zeiten beigebracht hatten, draußen den Mund zu halten, um keinen Ärger zu bekommen.

    Der literarische Durchbruch gelang ihm 1987 mit der Veröffentlichung des Novellenzyklus Das rote Kornfeld. Der Roman zählt zur chinesischen Xungen-Literatur und fand auch internationale Anerkennung durch die Verfilmung als Rotes Kornfeld von Zhang Yimou. Mo Yan kann als Schriftsteller des ungeschminkten Lebens der chinesischen ländlichen Provinz betrachtet werden, der schon früh die Zwänge des offiziell sanktionierten Realismus hinter sich ließ und dessen literarisches Schaffen unverkennbar und zunehmend von der Strömung des magischen Realismus beeinflusst ist.

    2009 gewann Mo Yan den Newman Prize for Chinese Literature der University of Oklahoma. Martin Walser nannte Mo Yan im Jahr 2012 den wichtigsten Schriftsteller unseres Zeitalters.




    Yan, Mo - Das rote Kornfeld

    Yan, Mo - Die Knoblauchrevolte

    Yan, Mo - Die Sandelholzstrafe

    Yan, Mo - Die Schnapsstadt

    Yan, Mo - Frösche

    Yan, Mo - Wie das Blatt sich wendet - eine Erzählung aus meinem Leben



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    Thomas Thiemeyer



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    Thomas Thiemeyer (* 22. März 1963 in Köln) ist ein deutscher Illustrator und Schriftsteller. Seit 2018 schreibt er auch Kriminalromane unter dem Pseudonym „Vitu Falconi“.


    Thomas Thiemeyer studierte Geographie und Geologie in Köln. 1989 wurde sein erstes Jugendbuch für den Ravensburger Buchverlag veröffentlicht, für den Thiemeyer auch als graphischer Berater arbeitete. Danach machte er sich selbständig. Als freier Künstler illustriert er Spiele, Jugendbücher, Buchumschläge und vieles mehr. Aufgrund seiner Sachkenntnis als Illustrator wurde er 1998 von einem Verlag in Tansania sowie dem dortigen Goethe-Institut eingeladen, ein Jugendbuch über die Dinosaurier von Tendaguru zu illustrieren. Neben Informationen für junge Leser in Tansania behandelt es die Geschichte der spektakulärsten Funde von Fossilien im damaligen Deutsch-Ostafrika.

    Unter anderem arbeitete Thiemeyer bisher für Heyne, Arena, Fantasy Productions, Beltz & Gelberg, Harper Collins, Random House und Wizards of the Coast. In jüngerer Zeit arbeitete er mit dem amerikanischen Regisseur Darren Aronofsky zusammen. Das Bayerische Fernsehen widmete seinen Malereien einen 20-minütigen Beitrag bei Space Art. Seine Arbeiten wurden mehrfach mit dem Kurd-Laßwitz-Preis und dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

    Seit 2004 wendete er sich mehr und mehr dem Schreiben zu. Sein Debütroman „Medusa“ und die meisten folgenden Romane erschien bei Droemer Knaur. Viele seiner Romane wurden zu Bestsellern[2] und in etliche Sprachen übersetzt: Englisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Koreanisch, Slowenisch, Türkisch, Portugiesisch, Chinesisch und Ukrainisch.

    Seine Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln des Öfteren von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. Für den Start einer auf Korsika spielenden Krimiserie mit Eric Marchand als Hauptfigur hat er sich 2018 das Pseudonym „Vitu Falconi“ zugelegt.

    Seit Januar 2013 betreibt er bei YouTube den Kanal Der Whisky Club, der bis Juli 2015 in Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Rainer Wekwerth erfolgte.

    Er ist verheiratet und lebt in Stuttgart.




    Thiemeyer, Thomas & Wekwerth, Rainer u.a.m. - The Wall 01 - Erwachen

    Thiemeyer, Thomas & Wekwerth, Rainer u.a.m. - The Wall 02 - Der Angriff

    Thiemeyer, Thomas & Wekwerth, Rainer u.a.m. - The Wall 03 - Unter den Drachen

    Thiemeyer, Thomas & Wekwerth, Rainer u.a.m. - The Wall 04 - Ein Licht in tiefer Nacht

    Thiemeyer, Thomas & Wekwerth, Rainer u.a.m. - The Wall 05 - Albtraeume

    Thiemeyer, Thomas & Wekwerth, Rainer u.a.m. - The Wall 06 - Armageddon

    Thiemeyer, Thomas - Chroniken der Weltensucher - Die Frau aus den Wolken

    Thiemeyer, Thomas - Chroniken der Weltensucher 01 - Die Stadt der Regenfresser

    Thiemeyer, Thomas - Chroniken der Weltensucher 02 - Der Palast des Poseidon

    Thiemeyer, Thomas - Chroniken der Weltensucher 03 - Der gläserne Fluch

    Thiemeyer, Thomas - Chroniken der Weltensucher 04 - Der Atem des Teufels

    Thiemeyer, Thomas - Chroniken der Weltensucher 05 - Das Gesetz des Chronos

    Thiemeyer, Thomas - Das verbotene Eden 01 - David und Juna

    Thiemeyer, Thomas - Das verbotene Eden 02 - Logan und Gwen

    Thiemeyer, Thomas - Das verbotene Eden 03 - Magda und Ben

    Thiemeyer, Thomas - Devil's River -- Thriller

    Thiemeyer, Thomas - Evolution 01 - Die Stadt der Überlebenden

    Thiemeyer, Thomas - Evolution 02 - Der Turm der Gefangenen

    Thiemeyer, Thomas - Evolution 03 - Die Quelle des Lebens

    Thiemeyer, Thomas - Hannah Peters 01 - Medusa

    Thiemeyer, Thomas - Hannah Peters 02 - Nebra

    Thiemeyer, Thomas - Hannah Peters 03 - Valhalla

    Thiemeyer, Thomas - Hannah Peters 04 - Babylon

    Thiemeyer, Thomas - Hannah Peters 05 - Wicca

    Thiemeyer, Thomas - Korona

    Thiemeyer, Thomas - Magma

    Thiemeyer, Thomas - Reptilia



    Erscheinungsjahr 2019 - noch nicht verfügbar



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    Elfriede Jelinek



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    Elfriede Jelinek (geboren am 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag) ist eine österreichische Schriftstellerin, die in Wien und München lebt. Im Jahr 2004 erhielt sie den Literaturnobelpreis für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.


    Elfriede Jelinek schreibt gegen Missstände im öffentlichen, politischen, aber auch im privaten Leben der österreichischen Gesellschaft. Dabei benutzt sie einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern („Nestbeschmutzer“-Diskussion), aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird.




    Jelinek, Elfriede - Das schweigende Maedchen & Ulrike Maria Stuart

    Jelinek, Elfriede - Die Klavierspielerin

    Jelinek, Elfriede - Die Liebhaberinnen

    Jelinek, Elfriede - Lust

    Jelinek, Elfriede - Rein Gold

    Jelinek, Elfriede - Winterreise

    Jelinek, Elfriede - Wolken Heim




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    Orhan Pamuk



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    Orhan Pamuk (* 7. Juni 1952 in Istanbul, Türkei) ist ein türkischer Schriftsteller.


    Er gilt als einer der wichtigsten Schriftsteller seines Landes und ist Träger des Literatur-Nobelpreises 2006. In seiner Erzählkunst vermittelt er zwischen dem modernen europäischen Roman und der mystischen Tradition des Orients. Sein Werk ist mittlerweile in 35 Sprachen übersetzt und in über 100 Ländern veröffentlicht worden.


    Auch sein im Wesentlichen menschenrechtlich begründetes politisches Engagement, mit dem er einerseits die türkische Regierung unter anderem zu historischer Aufklärung und Verantwortungsbereitschaft anhält und andererseits politisch und religiös begründeten Widerständen gegen einen EU-Beitritt der Türkei entgegentritt, zeigt ihn in einer beide Seiten fordernden Mittlerposition.


    Pamuk, Orhan - Cevdet und seine Söhne

    Pamuk, Orhan - Das Museum der Unschuld

    Pamuk, Orhan - Das neue Leben

    Pamuk, Orhan - Das schwarze Buch

    Pamuk, Orhan - Das stille Haus

    Pamuk, Orhan - Der Blick aus meinem Fenster

    Pamuk, Orhan - Der Koffer meines Vaters - Aus dem Leben eines Schriftstellers

    Pamuk, Orhan - Die weisse Festung

    Pamuk, Orhan - Diese Fremdheit in mir

    Pamuk, Orhan - Istanbul - Erinnerungen an eine Stadt

    Pamuk, Orhan - Rot ist mein Name

    Pamuk, Orhan - Schnee




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    Auf mehrfachen Wunsch hier ein


    All in One

    incl. der aktuellen Ausgabe (516)



    2012 - Das Jahr der Apokalypse

    Comic und Karte Nordamerika

    Das Volk der Tiefe

    Einziges Online-Comic

    Hardcover 01 - 30

    Maddrax - Roman im Roman

    Maddrax 001 - 050

    Maddrax 051 - 100

    Maddrax 101 - 150

    Maddrax 151 - 200

    Maddrax 201 - 250

    Maddrax 251 - 300

    Maddrax 301 - 350

    Maddrax 351 - 400

    Maddrax 401 - 450

    Maddrax 451 - 500

    Maddrax 501 - aktuell (516)

    Mission Mars

    Mordpol - Ein MADDRAX-Weihnachtsroman

    Was bisher geschah


    so wie hier aufgeführt einzeln ladbar



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    Doris Lessing


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    Doris Lessing, CH (* 22. Oktober 1919 in Kermānschāh, Persien; † 17. November 2013 in London;gebürtig Doris May Tayler) war eine britische Schriftstellerin. Im Jahr 2007 erhielt sie den Nobelpreis für Literatur.


    Doris May Taylor wurde als Tochter von Emily Maude Taylor, die als Krankenschwester in einem Lazarett und vom Verlust ihrer an der Front gefallenen Liebe gezeichnet war geboren. Ihr Vater war Alfred Taylor, ein Bankangestellter und Kriegsveteran. Körperlich und seelisch vom Krieg geschädigt, wollte er nicht länger in England leben. Er fand eine Anstellung bei der Imperial Bank of Persia. Die Familie lebte zunächst in Kermānschāh, dann in Teheran. 1925 zog sie in die britische Kolonie Südrhodesien (heute Simbabwe), wo sie ein hartes Leben auf dem Land führte. Doris besuchte eine katholische Klosterschule und die Girls High School in der Hauptstadt Salisbury (dem heutigen Harare). Das riesige Stück Land im Besitz der Familie, eine Maisfarm, brachte keinen Reichtum, sodass ihre Mutter den Traum, ein großbürgerliches Dasein „unter den Wilden“ zu führen, aufgeben musste. Mit vierzehn Jahren brach sie die Schule ab und arbeitete erst als Kindermädchen und dann als Sekretärin. Die Autorin erlebte eine schwierige und unglückliche Kindheit, und ihre Texte über das Leben in den britischen Kolonien Afrikas sind voller Mitgefühl mit dem inhaltsleeren Dasein der britischen Siedler wie auch mit der trostlosen Lage der einheimischen Bevölkerung.


    Im Jahr 1939 heiratete Doris Taylor Frank Charles Wisdom; das Paar bekam zwei Kinder (einen Sohn, geb. 1939, und eine Tochter, geb. 1943). 1943 wurde die Ehe geschieden, die Kinder blieben beim Vater. Später begründete sie ihre Entscheidung mit fehlenden Alternativen: „Lange habe ich das für eine gute Sache gehalten. Nichts ist langweiliger für eine intelligente Frau als endlose Zeit mit kleinen Kindern zu verbringen. Ich merkte, dass ich nicht die erste Wahl für Kindererziehung war. Ich hätte als Alkoholikerin oder als frustrierte Intellektuelle wie meine Mutter enden können.“ In zweiter Ehe heiratete sie 1945 den deutschen Emigranten Gottfried Lessing, mit dem sie 1947 einen weiteren Sohn namens Peter bekam, den sie nach der Scheidung 1949 mit nach England nahm und der sein ganzes Leben lang bei ihr blieb. In ihren letzten Jahren sorgte sie während seiner schweren Krankheit (Diabetes) für ihn; er starb drei Wochen vor ihr. Gottfried Lessings Schwester Irene war die Frau von Klaus Gysi und Mutter von Gregor Gysi. Nach ihrer zweiten Scheidung heiratete Doris Lessing nicht mehr; sie behielt den deutschen Nachnamen bei.


    Der erste Roman von Doris Lessing wurde mit dem Titel The Grass Is Singing (Afrikanische Tragödie) gedruckt und erschien im Jahr 1950 in London nach ihrer Übersiedlung aus Rhodesien. Mit diesem schwarz-weissen Schicksalsdrama schaffte sie den literarischen Durchbruch. Im August 2015 wurde bekannt, dass Lessing zwischen 1943 und 1964 vom britischen Security Service umfassend überwacht worden war. 1982 wurde das mehr als zwei Jahrzehnte lang gegen sie verhängte Einreiseverbot für Südafrika und Südrhodesien aufgehoben. Danach besuchte sie ihre alte Heimat mehrfach wieder. Aus dieser Erfahrung entstand der Bericht «African Laughter: Four Visits to Zimbabwe» (1992, dt.: Rückkehr nach Afrika). Doris Lessing verstarb am 17. November 2013 in London.






    Lessing, Doris - Afrikanische Tragödie

    Lessing, Doris - Alfred und Emily

    Lessing, Doris - Autobiografie 1919-1949 - Unter der Haut

    Lessing, Doris - Autobiografie 1949-1962 - Schritte im Schatten

    Lessing, Doris - Canopus 01 - Shikasta

    Lessing, Doris - Canopus 02 - Die Ehen zwischen den Zonen Drei, Vier und Fünf

    Lessing, Doris - Canopus 03 - D - Die sirianischen Versuche

    Lessing, Doris - Canopus 04 - Die Entstehung des Repräsentanten von Planet 8

    Lessing, Doris - Canopus 05 - Die sentimentalen Agenten im Reich Volyen

    Lessing, Doris - Das fünfte Kind

    Lessing, Doris - Die Geschichte von General Dann und Maras Tochter, von Griot und dem Schneehund

    Lessing, Doris - Die Kluft

    Lessing, Doris - Die Memoiren einer U¨berlebenden

    Lessing, Doris - Ein süsser Traum

    Lessing, Doris - Mara und Dann

    Lessing, Doris - Rückkehr nach Afrika

    Lessing, Doris - Tage am Strand

    Lessing, Doris - Und wieder die Liebe




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    Patrick Modiano



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    Patrick Modiano (* 30. Juli 1945 in Boulogne-Billancourt bei Paris) ist ein französischer Schriftsteller und Autor von rund dreißig Romanen, für die er mit einer ganzen Reihe von Preisen geehrt wurde, darunter dem Grand Prix du Roman der Académie française und dem Prix Goncourt. Am 9. Oktober 2014 wurde ihm der Nobelpreis für Literatur zuerkannt: „Für die Kunst des Erinnerns, mit der er die unbegreiflichsten menschlichen Schicksale wachgerufen und die Lebenswelt während der (deutschen) Besatzung sichtbar gemacht hat.“



    Patrick Modiano wurde 1945 im Haus Nr. 11 der Allée Marguerite in Boulogne-Billancourt geboren. Sein Vater Albert (1912–1977) war ein italienisch-jüdischer Kaufmann mit sephardischen Wurzeln in Thessaloniki, seine Mutter Louisa Colpeyn (1918–2015) eine belgische Schauspielerin ungarischer Abstammung („halb Ungarin, halb Belgierin“). Die Eltern lernten sich in Paris während der deutschen Besatzungszeit kennen. Seine Kindheit verbrachte Modiano in Paris in einer Wohnung im Haus Nr. 15 am Quai de Conti, die sein Vater 1942 von Maurice Sachs übernommen hatte. Als Schüler lebte er bis zur Volljährigkeit in Internaten. Sein einziger Bruder Rudy starb 1957 im Alter von neun Jahren an Leukämie. Ihm widmete Modiano die Arbeiten zwischen 1967 und 1982. In seinem autobiografischen Buch Ein Stammbaum beschrieb er seine Kindheit und Jugend.


    Das Baccalauréat legte Modiano 1962 in Annecy ein Jahr früher als vorgesehen ab. Seit 1960 hatte er Geometrieunterricht bei dem Schriftsteller Raymond Queneau, einem Freund seiner Mutter, genommen. Diese Bekanntschaft führte dazu, dass er seine Studien am Pariser Lycée Henri IV, das ihn auf den Concours für eine Grande école vorbereiten sollte, nach wenigen Wochen aufgab. Stattdessen ließ er sich von Queneau in die Welt der Literatur einführen. Unter anderem nahm Queneau den jungen Modiano zu einer Cocktailparty des Verlags Éditions Gallimard mit. Gallimard nahm ihn unter Vertrag.


    1968 veröffentlichte Modiano, nicht ohne es zuvor Queneau zu lesen gegeben zu haben, sein erstes Werk, La Place de l'Étoile. „Sternplatz“ – place de l'étoile – heißt der Platz in Paris, auf dem der Arc de triomphe steht, es ist in diesem Fall aber auch die Stelle auf Höhe des Herzens gemeint, wo Juden unter der deutschen Besatzung den sogenannten Judenstern befestigen mussten.


    Patrick Modiano lebt im 5. Arrondissement in Paris. Er ist seit dem 12. September 1970 mit Dominique Zehrfuss (* 1951) verheiratet, Tochter des Architekten Bernard Zehrfuss. Das Ehepaar hat zwei Töchter: Zina (* 1974) und Marie (* 1978).




    Modiano, Patrick - Damit du dich im Viertel nicht verirrst

    Modiano, Patrick - Das Pafum von Yvonne

    Modiano, Patrick - Der Horizont

    Modiano, Patrick - Die Gasse der dunklen Laeden

    Modiano, Patrick - Die Kleine Bijou

    Modiano, Patrick - Die Kunst der Erinnerung - Stockholmer Rede

    Modiano, Patrick - Dora Bruder

    Modiano, Patrick - Ein so junger Hund

    Modiano, Patrick - Ein Stammbaum

    Modiano, Patrick - Eine Jugend

    Modiano, Patrick - Gräser der Nacht

    Modiano, Patrick - Hochzeitsreise

    Modiano, Patrick - Im Cafe der verlorenen Jugend

    Modiano, Patrick - Pariser Trilogie - Abendgesellschaft, Aussenbezirke, Familienstammbuch

    Modiano, Patrick - Place de l'Etoile

    Modiano, Patrick - Ruinenblüten

    Modiano, Patrick - Sonntage im August

    Modiano, Patrick - Straferlass

    Modiano, Patrick - Unbekannte Frauen

    Modiano, Patrick - Unfall in der Nacht

    Modiano, Patrick - Villa Triste

    Modiano, Patrick - Vorraum der Kindheit





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    Swetlana Alexijwitsch



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    Swetlana Alexandrowna Alexijewitsch (* 31. Mai 1948 in Stanislaw, Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik, heute Iwano-Frankiwsk) ist eine weißrussische Schriftstellerin. 2015 wurde ihr „für ihr vielstimmiges Werk, das dem Leiden und Mut in unserer Zeit ein Denkmal setzt“, der Nobelpreis für Literatur zugesprochen. Sie schreibt in russischer Sprache. Laut eigener Aussage reichen ihre Kenntnisse der weißrussischen Sprache nicht aus, in ihr zu schreiben.


    Alexijewitsch befasst sich mit unterschiedlichen literarischen Genres wie Kurzgeschichten, Essays und Reportagen und hat eine Methode entwickelt, mit der literarisch eine größtmögliche Annäherung an das wahre Leben gelingt, in der Form einer Zusammenfassung individueller Stimmen als Collage des tagtäglichen Lebens.




    Alexijewitsch, Swetlana - Der Krieg hat kein weibliches Gesicht

    Alexijewitsch, Swetlana - Die letzten Zeugen - Kinder im Zweiten Weltkrieg

    Alexijewitsch, Swetlana - Secondhand-Zeit

    Alexijewitsch, Swetlana - Tschernobyl -- Eine Chronik der Zukunft

    Alexijewitsch, Swetlana - Zinkjungen - Afghanistan und die Folgen



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    Friedrich Wilhelm Nietzsche



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    Friedrich Wilhelm Nietzsche * 15. Oktober 1844 in Röcken; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher klassischer Philologe. Postum machten ihn seine Schriften als Philosophen weltberühmt. Im Nebenwerk schuf er Dichtungen und musikalische Kompositionen. Er war zunächst preußischer Staatsbürger, ab seiner Übersiedlung nach Basel 1869 war er staatenlos.


    Im Alter von 24 Jahren wurde Nietzsche unmittelbar im Anschluss an sein Studium an der Universität Basel Professor für klassische Philologie. Bereits zehn Jahre später legte er 1879 aus gesundheitlichen Gründen die Professur nieder. Von nun an bereiste er – auf der Suche nach Orten, deren Klima sich günstig auf seine Migräne und Magenleiden auswirken sollte – Frankreich, Italien, Deutschland und die Schweiz. Ab seinem 45. Lebensjahr (1889) litt er unter einer psychischen Krankheit, die ihn arbeits- und geschäftsunfähig machte. Seinen Anfang der 1890er Jahre rasch einsetzenden Ruhm hat er deshalb nicht mehr bewusst erlebt. Er verbrachte den Rest seines Lebens als Pflegefall in der Obhut zunächst seiner Mutter, dann seiner Schwester, und starb 1900 im Alter von 55 Jahren.


    Den jungen Nietzsche beeindruckte besonders die Philosophie Schopenhauers. Später wandte er sich von dessen Pessimismus ab und stellte eine radikale Lebensbejahung in den Mittelpunkt seiner Philosophie. Sein Werk enthält scharfe Kritiken an Moral, Religion, Philosophie, Wissenschaft und Formen der Kunst. Die zeitgenössische Kultur war in seinen Augen lebensschwächer als die des antiken Griechenlands. Wiederkehrendes Ziel von Nietzsches Angriffen ist vor allem die christliche Moral sowie die christliche und platonistische Metaphysik. Er stellte den Wert der Wahrheit überhaupt in Frage und wurde damit Wegbereiter postmoderner philosophischer Ansätze. Auch Nietzsches Konzepte des „Übermenschen“, des „Willens zur Macht“ oder der „ewigen Wiederkunft“ geben bis heute Anlass zu Deutungen und Diskussionen.


    Nietzsches Denken hat weit über die Philosophie hinaus gewirkt und ist bis heute unterschiedlichsten Deutungen und Bewertungen unterworfen. Nietzsche schuf keine systematische Philosophie. Oft wählte er den Aphorismus als Ausdrucksform seiner Gedanken. Seine Prosa, seine Gedichte und der pathetisch-lyrische Stil von Also sprach Zarathustra verschafften ihm Anerkennung als Schriftsteller.





    Nietzsche, Friedrich Wilhelm - Also sprach Zarathustra

    Nietzsche, Friedrich Wilhelm - Das grosse Lesbuch

    Nietzsche, Friedrich Wilhelm - Gesammelte Werke

    Nietzsche, Friedrich Wilhelm - Götzen-Dämmerung oder Wie man mit dem Hammer philosophiert

    Nietzsche, Friedrich Wilhem - Ecce Homo



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