Beiträge von abdabs

~ ACHTUNG ~

Alle User, die sich bis einschl. 14.05.2017 registriert haben, können sich mit den ihnen bekannten Zugangsdaten einloggen.
Diejenigen, die sich danach auf der NOX-Hauptseite registriert haben und sich nun einloggen möchten, werden darauf hingewiesen, dass Main und Forum keine vereinheitlichte Benutzerdatenbank haben. Es sind zwei völlig unterschiedliche und getrennte Systeme. Es muss sich für das Forum ein wiederholtes Mal registriert werden!

    Moin,


    wie Lucy schon sagte, bitte mal regelkonform melden!


    Kann ich nicht Entpacken ist keine Aussage. Bitte immer eine eindeutige Fehlermeldung posten und vl mal dier Regeln hier studieren.


    Thema ist jetzt erledigt, da es keinen Fehler gibt, nur ein Anwenderfehler!


    LG Ab

    Moin Freak,


    ist ja lieb von dir, nur hat das hier gar nichts zu suchen und entspricht auch sonst nicht den Regularien!


    Lies mal hier:

    Anleitung Webupload

    Anleitung zur Erstellung eines Uploadthreads


    Ferner ist dieser Film schon auf der Main


    Project Power (5780 MB)

    Project.Power.2020.GERMAN.DL.1080P.WEB.X264-WAYNE

    Project Power (1163 MB)

    Project.Power.2020.GERMAN.WEBRip.x264-muhHD


    Bei deinem Up muß man raten um was es sich handelt!

    Außerdem kann hier nicht jeder einfach etwas hochladen. Ups werden durch das Team geprüft und nur weil du in Filmtalk postest, konntest du diese Prüfung umgehen!

    So ist das nicht gedacht!


    Ansonsten solltest du vielleicht mal mit dem Team sprechen, wie du dich hier einbringen kannst und vl auch mal den einen oder anderen Thread lesen, bevor du hier einfach planlos Ups veröffentlichst!, die übrigens hier auch kaum wahrgenommen werden würden! https://forum.nox.tv/core/index.php?team/


    LG Ab

    Die Erde im interstellaren Nebel

    Der Blick in den Sternenhimmel lässt es nicht vermuten - aber unser Sonnensystem fliegt mitten durch ein interstellares Wolkenfeld.
    von Dirk Eidemüller © Astrum


    Video direkt anschauen auf
    YouTube logo

    Sonnensystem: Die Erde im interstellaren Nebel

    Veröffentlicht am: 28.07.2020

    Laufzeit: 0:10:52

    Sprache: englisch

    Die Bilder von interstellaren Nebeln gehören zu den faszinierendsten und ästhetisch ansprechendsten Aufnahmen, die die Astronomie zu bieten hat. Gigantische Staub- und Molekülwolken, die durch hell aufleuchtende, junge Sterne illuminiert werden, gehören hierzu ebenso wie die wunderbar symmetrischen und gerne kunstvoll kolorierten Gasreste, die von alten, sterbenden Sternen abgestoßen werden. Angesichts dieser Farbenpracht ist unser Blick in den Nachthimmel vergleichsweise nüchtern. Immerhin besitzt die Erde einen Mond. Aber es lassen sich keine bunt leuchtenden Wölkchen ausmachen.

    Dabei fliegt die Erde mitten durch einen Nebel, genauer gesagt durch die so genannte »Lokale Interstellare Wolke«, auch Lokale Flocke genannt. Wir sehen sie einfach nur deshalb nicht, weil sie erstens nicht allzu dicht und zweitens quer über den gesamten Himmel ausgedehnt ist. Würden wir sie aus größerer Entfernung betrachten, könnten wir erkennen, dass sie sich von ihrer Umgebung abhebt. Die bunten Farben auf astronomischen Bildern sind natürlich auch ein wenig irreführend. Meist handelt es sich nicht um das, was ein menschlicher Betrachter sehen würde. Vielmehr werden Aufnahmen mit verschiedenen Wellenlängen – oft weit jenseits des menschlichen Sehsinns – kombiniert und als Falschfarbendarstellung aufbereitet.

    Schon seit rund 100 000 Jahren und für noch etwa weitere 15 000 fliegt unser Sonnensystem durch die Lokale Interstellare Wolke. Diese rund 30 Lichtjahre breite Struktur besteht aus sehr dünnem Gas, mit einer Teilchendichte von 0,3 Atomen pro Kubikzentimeter. Diese Teilchendichte erscheint für irdische Verhältnisse extrem gering. Aber die Lokale Blase, eine Region mit sehr wenig interstellarer Materie, die die Lokale Interstellare Wolke umgibt, ist noch wesentlich dünner: Hier befinden sich im Schnitt nur rund 0,001 Atome pro Kubikzentimeter. Auch die Temperaturen unterscheiden sich überraschend stark: In der Lokalen Interstellaren Wolke herrschen rund 6000 Grad Celsius, während die Teilchen in der Lokalen Blase rund eine Million Grad heiß sind.

    Dass unser Sonnensystem schräg durch die umgebende Gaswolke fliegt, lässt sich an den neutralen Teilchen ablesen. Bei Temperaturen von einigen tausend Grad sind die meisten Teilchen ionisiert, also elektrisch geladen. Die Randstoßwelle (termination shock), wo der Sonnenwind und das interstellare Medium aufeinandertreffen, schiebt die heißen Ionen des interstellaren Mediums wie die Bugwelle eines Schiffes zur Seite. Die kalten, neutralen Teilchen allerdings spüren diese Kräfte kaum und können quer durch unser Sonnensystem fliegen. Das wiederum lässt sich mit Hilfe von Raumsonden nachweisen, die durch unser Sonnensystem fliegen. Dabei sind in den letzten 40 Jahren sogar Richtungsänderungen eingetreten, die auf Turbulenzen in der Lokalen Interstellaren Wolke hinweisen.

    Der Mars war vielleicht nicht warm und feucht wie gedacht

    Neuen Erkenntnissen zufolge könnte der Rote Planet eher mit Eis und Gletschern als mit Ozeanen bedeckt gewesen sein. Das schließt früheres Leben nicht aus.

    Der Mars war vielleicht nicht warm und feuchte wie gedacht

    (Bild: ESA)



    Der Mars ist heute ein kaltes, trockenes Ödland. Aber vor Milliarden von Jahren sah es dort wahrscheinlich ganz anders aus. Seit dem Start von Robotermissionen zum Mars in den Siebziger Jahren haben Wissenschaftler Hinweise gesammelt, die auf eine wärmere, feuchtere Vergangenheit des Roten Planeten hinweisen. Einer, bei der seine Oberfläche voller Seen und Ozeane war, in denen sich möglicherweise Leben tummelte. Dies ist einer der Gründe, warum die NASA einen neuen Rover gebaut und kürzlich auf den Weg geschickt hat, um nach Anzeichen von prähistorischen Außerirdischen zu suchen.

    Es besteht jedoch kein vollständiger Konsens darüber, wie der Mars in der Vergangenheit wirklich ausgesehen hat. „Der Streit um das Klima des frühen Mars ist alt“, sagt Anna Grau Galofre von der Arizona State University. Sie ist die Hauptautorin einer neuen Studie, die im Fachjournal „Nature Geoscience“ veröffentlicht wurde und die Träume eines wässrigen Mars auf den Kopf stellt. Darin präsentiert sie neue Erkenntnisse, die darauf hindeuten, dass die antike Landschaft des Planeten eher der Antarktis als den Tropen ähnelte. So nehmen Forscher von vielen geologischen Merkmalen an, dass sie durch fließende Flüsse und Wasserstraßen herausgearbeitet wurden, die häufige Regenfälle wieder auffüllen. Doch möglicherweise sind sie auf massive Gletscher und Eisplatten zurückzuführen, die im Laufe der Zeit geschmolzen sind.



    Die neue Studie konzentriert sich auf die Geschichte der Täler im südlichen Hochland des Mars. „Frühere Arbeiten haben gezeigt, dass Flüsse der Ursprung der Mars-Talnetze sind“, sagt Grau Galofre. In ihrer Untersuchung wurde jedoch erstmals einige Systeme mit Merkmalen identifiziert, die „für subglaziale Kanäle typisch“ sind. Das heißt, es war schmelzendes Eis und kein fließendes Wasser, das diese Täler vor fast 3,8 Milliarden Jahren gegraben hat.

    Kanäle auf dem Mars

    Das Forscherteam untersuchte 10.276 Täler, die zu 66 Talnetzen auf dem Mars gehören, und gruppierte sie mit maßgeschneiderten Algorithmen, um herauszufinden, welche Art von Erosionsprozessen sie gebildet haben. Diese Ergebnisse verglichen sie dann mit terrestrischen Tälern, die von subglazialen Kanälen in der kanadischen Arktis geprägt wurden.

    Der Hauptunterschied zwischen Netzen aus Flüssen und solchen aus geschmolzenem Eis ist darauf zurückzuführen, wie Wasser fließt. Flüsse können nur Täler nur dann aus Gestein herausschneiden, wenn das Wasser bergab läuft. Subglaziale Kanäle stehen jedoch unter Druck, sodass das geschmolzene Wasser auch bergauf fließen kann. Die Modelle der Forscher können verräterische Anzeichen der Wasserrichtung erkennen und auf die wahrscheinliche Ursache schließen.

    Grau Galofres Team fand heraus, dass 22 der Talnetze durch subglaziales Schmelzwasser, 14 durch Flusswasser und der Rest durch andere Erosionsprozesse herausgearbeitet worden zu sein scheinen. Wenn die Autoren richtig liegen, „würde dies darauf hindeuten, dass der Mars zu Beginn seiner Geschichte hauptsächlich kalt war“, sagt Jay Dickson, ein Planetenwissenschaftler bei Caltech, der nicht an der Studie beteiligt war. Einige Klimamodelle seien zu dem gleichen Ergebnis gekommen, was dem vorherrschenden Bild des alten Mars als eines Planeten widerspricht, der mit Ozeanen und Seen bedeckt war.

    Ein cooler Planet

    Die neuen Erkenntnisse bedeuten jedoch nicht, dass der Mars in der Vergangenheit ein riesiger Eisball war. Joe Levy hält die Ergebnisse für gute Denkanstöße. Der Geologe von der Colgate University, der nicht an der Studie beteiligt war, weist jedoch darauf hin, dass die Untersuchung „sich schwer damit tut, einen einzelnen Prozess festzulegen, der für die Bildung jedes Tals verantwortlich ist“.

    "Diese Verschmiertheit in den Daten könnte daran liegen, dass es keinen einzelnen Prozess gibt, der sämtliche Mars-Tälern entstehen ließ“, sagt er. „Wenn Sie ein paar Milliarden Jahre Zeit haben, um damit zu arbeiten, ist es sehr wahrscheinlich, dass jedes Tal alles erlebt hat, von Gletschererosion über Lavaströme bis hin zu Überschwemmungen unter silbernem Himmel. Jeder dieser Prozesse verändert die Form des Talnetzwerks und hinterlässt eine Reihe überlagerte Merkmale.“

    Zum Glück bedeutet ein cooler Mars keine schlechten Nachrichten für die Möglichkeit, dass dort einmal Leben vorhanden war. „Die subglaziale Umgebung hätte eine stabile Umgebung bieten können – mit leicht verfügbarem Wasser, einer Temperatur ohne große Schwingungen und Schutz vor energetischen solaren Teilchen und vor Strahlung, ohne dass ein Magnetfeld erforderlich ist“, sagt Grau Galofre.

    Aufregende Herausforderung

    Wir wissen bereits, dass das Leben solche kalten Umgebungen überleben kann. Das beweisen Organismen, die unter der Eisdecke der Antarktis an Orten wie dem Wostoksee leben. Möglicherweise war dies auch auf dem Mars möglich, selbst in diesen subglazialen Kanälen. Dickson glaubt, dass die neuen Erkenntnisse die Forscher dazu veranlassen werden, auch andere Teile des Mars zu untersuchen.

    „Auf dem Mars gibt es Hunderte von sehr großen ausgetrockneten Seen aus dieser Zeit, in denen große Mengen an Schmelzwasser aus diesen Talnetzen untergebracht waren“, sagt er.

    Dies schließt den Landeplatz für den NASA Perseverance Rover ein, der im kommenden Februar im Jezero Crater ankommt, und diese Mission könnte möglicherweise Raum schaffen, um nach solchen Beweisen zu suchen. „Es ist eine aufregende Herausforderung für die gesamte Mars-Wissenschaftsgemeinschaft“, sagt Dickson.


    Mars: Täler nicht Überreste von Flüssen, sondern von großen Gletschern

    Viele Forscher gehen davon aus, dass es auf dem Mars einst feucht und warm war. Eine neue Analyse von Tälern stützt aber ein ganz anderes Szenario.



    Viele Täler auf dem Mars dürften nicht von Flüssen in einem feuchten Klima, sondern von Schmelzwasser geformt worden sein, das unter riesigen Gletschern entlang geflossen ist. Das haben Wissenschaftler der kanadischen Universität von British Columbia ermittelt, wie sie im Fachmagazin Nature Geoscience ausgeführt haben. Demnach haben sie beim Vergleich vieler Täler auf dem Mars mit subglazialen Kanälen auf Devon Island hoch im Norden Kanadas bemerkenswerte Gemeinsamkeiten gefunden.

    Oben Täler auf dem Mars, unten auf Devon Island


    Oben Täler auf dem Mars, unten auf Devon Island

    (Bild: Cal-Tech CTX mosaic and MAXAR/Esri)

    Schutz für mögliches Leben

    Seit die Täler auf dem Mars vor 40 Jahren entdeckt wurden, ist man davon ausgegangen, dass es dort einst Flüsse gab, die sie ausgewaschen haben, erklärt Studienleiterin Anna Grau Galofre. Aber es gebe Hunderte von Tälern auf dem Roten Planeten, die sich teilweise stark voneinander unterschieden. Würde man die Erde nur von Satellitenbildern kennen, würde sich ein ähnliches Bild ergeben. Hier wissen wir aber, dass Täler von Flüssen geformt, von Gletschern gegraben oder durch andere Prozesse gebildet wurden. Auf der arktischen Insel Devon gebe es einige der besten Analogien zum Mars und hier handle es sich um eine kalte, trockene, polare Wüste mit Gletschern. Die dortigen Schmelzwasserkanäle gleichen einigen auf dem Mars teilweise frappierend.

    Insgesamt haben die Forscher mithilfe von Algorithmen über 10.000 Marstäler analysiert, erklärt ihre Universität. Nur ein Bruchteil davon passe demnach zu den Spuren von Flüssen in einem feuchten Klima, wie es einst den Mars beherrscht haben soll. Wenn stattdessen viele Täler unter Gletschern entstanden wären, würde das besser dazu passen, dass der Mars weiter von der Sonne entfernt ist und eigentlich ein viel kälteres Klima aufgewiesen haben müsste, als gedacht. Gleichzeitig hätten solche Gletscher einen besseren Schutz für mögliches Leben auf dem Mars geboten, etwa vor der Strahlung.

    Vorbote für Supernova? Staub verdunkelte Riesenstern Beteigeuze

    Der-Rote-Riese-Beteigeuze-stot-eine-groe-Menge-heies-Material-ab.jpg




    Der Schulterstern im Sternbild des Orion hat seit Oktober letzten Jahres deutlich an Helligkeit verloren. Neue Beobachtungsdaten von einem internationalen Wissenschaftler-Team weisen nun auf eine Staubwolke als Ursache hin. Diese soll vom Oberflächenmaterial des Sterns entstanden sein.

    Ein internationales Team von Wissenschaftlern hat eine Staubwolke als wahrscheinliche Ursache einer vorübergehenden Verdunkelung des Riesensterns Beteigeuze im Sternbild des Orion ausgemacht. Die Helligkeit des Sterns habe zwischen Oktober 2019 und Februar 2020 um mehr als das Dreifache abgenommen, teilte das Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam mit. Nach neuen Beobachtungsdaten von dem Hubble Space Teleskop gingen die Wissenschaftler davon aus, dass der Stern superheißes Plasma von seiner Oberfläche ausgestoßen habe, so das Institut.


    Das Material habe sich dann in den äußeren, kälteren Schichten abgekühlt. Die so entstandene riesige Staubwolke habe von Ende 2019 an das Licht von etwa einem Viertel der Sternoberfläche blockiert. "Im April 2020 hatte Beteigeuze seine normale Helligkeit wieder erreicht." Die Beobachtungen des Hubble Teleskops seien mit Geschwindigkeitsmessungen der äußeren Schichten von Beteigeuze mit dem Stella-Teleskop des Potsdamer Instituts auf Teneriffa ergänzt worden.

    "Der Stern ist mit seiner Entfernung von etwa 725 Lichtjahren unserem Sonnensystem relativ nahe", hieß es weiter. Tatsächlich habe das Verdunklungsereignis um das Jahr 1300 stattgefunden, da sein Licht die Erde erst jetzt erreiche. "Beteigeuze wird sein Leben in einer Supernova-Explosion beenden", so das Institut für Astrophysik. "Einige Astronomen glauben, dass die plötzliche Verdunklung einen Vorboten der Supernova darstellen könnte."


    Beteigeuze wird sogar zu den sogenannten Roten Überriesen gezählt. Der Stern weist im Vergleich zu unserer Sonne etwa die zwanzigfache Masse auf und ist rund tausendmal größer. Wegen seiner Ausdehnung ist die Schwerkraftwirkung auf der Sternoberfläche geringer als auf einem Stern gleicher Masse aber kleinerem Radius. Die äußeren Schichten des Sterns werden daher relativ leicht durch die Pulsationen abgestoßen, erklärte das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA) in Heidelberg.