Beiträge von delle

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    In dieser Woche verschenkt Epic Games zwei Top-Down-Shooter, die beide ein düsteres Endzeit-Szenario nutzen. Ruiner lässt Spieler in einer futuristischen Cyberpunk-Metropole kämpfen, das roguelike Nuclear Throne in einer Welt nach der Apokalypse, in der nur noch Mutanten und Monster leben.

    Beide Spiele können bis zum 14. November über die Aktionsseite des Shops kostenlos bezogen werden. Benötigt wird lediglich ein kostenloses Nutzerkonto bei Epic Games.

    computerbase.de


    Die Pilotanlage an der B6 in der Region Hannover wird nach der Entscheidung des OLG in der Hauptsache nun wieder angeschaltet.


    Auf der Bundesstraße 6 darf nun endgültig mit richterlichem Segen ein Streckenradar betrieben werden. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die Klage gegen die Pilotanlage zur Verkehrsüberwachung durch Abschnittskontrolle ("Section Control") zwischen Gleidingen und Laatzen auch im Hauptsacheverfahren abgewiesen und damit die Rechtmäßigkeit dieser Anlage bestätigt. Eine Revision gegen das Urteil hat das Gericht nicht zugelassen.

    Der Testbetrieb des Streckenradars hatte im Januar begonnen und wurde dann im März vom Verwaltungsgericht Hannover gestoppt. Es sah darin einen Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung ohne erforderliche gesetzliche Voraussetzungen und stoppte diese Art der Überwachung vorläufig. Dem war auch das OVG selbst im Mai gefolgt, es entschied im Juli aber auf Basis der neuen Polizeigesetzes anders. Dabei ging es nur um eine vorläufige Erlaubnis, weil eine endgültige Entscheidung über die Rechtmäßigkeit erst im anhängigen Hauptsacheverfahren vom OVG getroffen werden sollte; das ist nun geschehen.


    Bußgeld für Übertretungen


    "Die Polizei Hannover wird die zuletzt noch einmal umfangreich gewartete Anlage am morgigen Donnerstag wieder einschalten. Von diesem Zeitpunkt an wird die Bußgeldbehörde alle Geschwindigkeitsverstöße verfolgen", teilte das niedersächsische Innenministerium nun mit. Die Anlage soll die nächsten zwölf Monate im Pilotbetrieb bleiben.


    Für Section Control werden Fahrzeuge am Beginn und am Ende eines Messfelds durch eine mit einem Zeitstempel versehene Heckfotoaufnahme (Spurkamera-Foto) erfasst. Aus der zwischen den Zeitstempeln liegenden Zeitdifferenz und der Länge des vermessenen Streckenabschnitts wird der Wert der Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Die Fahrzeuge werden identifiziert, indem das Kennzeichen automatisiert extrahiert und anonymisiert wird. Überschreitet der Wert der Durchschnittsgeschwindigkeit einen Auslösegrenzwert, wird hinter dem Ende des Kontrollabschnitts das Fahrzeug von vorn und von hinten fotografiert, damit auch Fahrzeuge mit Anhängern oder Motorräder identifiziert werden können. Die Technik dafür wird von Jenoptik Robot gestellt.


    Neue Schilder


    Nach Hinweis der Landesdatenschutzbeauftragten sind neue Hinweisschilder angebracht worden. Das neue Schild am Startpunkt der Messung ist jetzt mit dem Wort "Abschnittskontrolle" beschriftet, das entspreche dem exakten Wortlaut des Gesetzes, schreibt das Innenministerium. Durch das nun auch enthaltene Symbol einer Kamera sei für jeden Verkehrsteilnehmer unmissverständlich erkennbar, dass hier die Geschwindigkeit gemessen wird.


    Die Abschnittskontrolle stelle für die Verkehrsteilnehmenden eine gerechtere Methode dar, da jede Fahrzeuggeschwindigkeit streckenbezogen gemessen und nur die durchschnittliche Überschreitung verfolgt wird, meint das Ministerium. Ein kurzzeitiges – oft gefahrenträchtiges – Abbremsen vor einer herkömmlichen Punktmessung sei mit der Abschnittskontrolle sinnlos. Stattdessen können kurzfristige, kleinere Geschwindigkeitsüberschreitungen im Messbereich ausgeglichen werden. Die "gerechtere Methode" werde von den Verkehrsteilnehmern eher akzeptiert, das führe zu einer spürbaren Harmonisierung des Verkehrsflusses.

    heise.de

    Provider gegen Kunden: Wiederbelebung des Routerzwangs droht


    Seit 2016 legt das Telekommunikationsgesetz fest, dass Kunden ihren Router selbst wählen dürfen. Nun gehen mehrere Verbände und die Telekom massiv dagegen vor.

    Mit ANGA, BUGLAS, VATM und dem VKU stellen sich gleich mehrere Provider-Verbände zusammen mit der Deutschen Telekom gegen das Telekommunikationsgesetz (TKG), das für Internet-Nutzer die freie Wahl des Internet-Routers festschreibt. Das TKG legt seit 2016 unter anderem fest, dass das Netz eines Providers an der Anschlussdose endet und der Kunde an dieser Anschlussdose ein Gerät (Router) seiner Wahl anschließen kann.

    Doch inzwischen behaupten die vier Verbände und die Telekom in einem gemeinsamen Positionspapier, dass ein wesentlicher Teil des Telekommunikationsgesetzes "nicht europarechtskonform" sei, sondern gegen europäische Vorgaben des EECC (Regulation (EU) 2018/1972) verstoße. Damit meinen sie den § 45d Abs. 1 S. 2 TKG, in dem eine "gesetzliche Festlegung des Netzabschlusspunktes" erfolge. Letztlich fordern sie für sich das Recht, ihren Kunden vorschreiben zu dürfen, welchen Router sie an seinem Anschluss verwenden. Sie möchten den "vollständig liberalisierten Endgerätemarkt" abschaffen, wie ihn die Bundesregierung 2016 bekräftigt hat, und den Routerzwang wiederbeleben.

    Freie Routerwahl hemmt angeblich Weiterentwicklung

    Ob das gelingt, ist offen. Als Angriffspunkt haben die Gegner des TKG vor allem den § 45d herausgepickt, wonach der Zugang zum Netz "ein passiver Netzabschlusspunkt" ist, oder wie es im TKG wörtlich steht: "Das öffentliche Telekommunikationsnetz endet am passiven Netzabschlusspunkt". Die Verbände und die Telekom kritisieren diesen Gesetzesabschnitt vor dem Hintergrund des Glasfaserausbaus: "Durch die topologieübergreifende Festlegung auf einen passiven Netzabschlusspunkt in den Räumen des Endkunden ('Dose in der Wand') wird die Weiterentwicklung von Gigabit-Netzen und insbesondere der Ausbau von Glasfasernetzen gehemmt." Mit anderen Worten: Die Routerfreiheit ist schön und gut, aber bitte nicht für Glasfaseranschlüsse.

    Zur Begründung steht im Papier, dass "die Point-to-Multipoint-Topologie (PtMP)" der Gigabitnetze nicht ohne einen "aktiven Netzabschluss" betrieben werden könne und dass "optische Signale via Glasfaser am Ende stets der aktiven Signalumsetzung" bedürfen, "damit sie beim Kunden wieder in die jeweiligen Einzeldienste 'entflochten' werden". Es fällt schwer, dieser Auffassung zu folgen, denn die "aktive Signalumsetzung" ist nicht Glasfaser-spezifisch. Vielmehr ist sie allen kabelgebundenen Internet-Anschlüssen gemeinsam: An jeder passiven Anschlussdose steckt ein aktives Gerät, nämlich ein Router mit integriertem Modem. Das ist bei DSL-, bei Kabel- und bei Glasfaseranschlüssen grundsätzlich der Fall.

    Probleme mit kundeneigenen Geräten

    Im Weiteren beklagen die Unterzeichner des Positionspapiers, dass "insbesondere dort, wo mehrere TK-Anbieter ihre Dienste über ein geteiltes Zugangsnetz anbieten", Probleme mit kundeneigenen Netzabschlussgeräten auftreten (ONT, Kabelmodems). Sie unterstellen, dass die Interoperabilität der Geräte mangelhaft sei, sodass Störungen auftreten und "veraltete Firmware-Stände und Sicherheitslücken" zum "Verlust an Dienstequalität für die Kunden führen und eine geregelte Vorleistung unmöglich" werde. Konkrete Beispiele enthält das Papier jedoch nicht, sodass unklar ist, was genau die Probleme sind, und warum die Autoren glauben, dass sie nicht zu beseitigen sind. Im DSL-, Kabel- und auch im Mobilfunkbereich klappt die Umsetzung der jeweiligen Spezifikationen jedenfalls weltweit und Berichte über massenhaft mangelhafte Glasfaser-Router oder -Modems fehlen bisher.

    Klar ist indes, dass manchen Providern die freie Routerwahl ein Dorn im Auge ist, weil sie Einnahmen mindert. In der Vergangenheit haben manche Provider, die vor dem aktuellen TKG über die Routerwahl selbst bestimmt hatten, billige oder technisch überholte Geräte zu erhöhten Preisen abgegeben, Gebühren auf die Freischaltung der WLAN-Funktion erhoben (z. B. 5 Euro monatlich) oder mit funktionsbeschnittenen Routern verhindert, dass Kunden fremde Telefonie-Anbieter (VoIP) mit günstigeren Konditionen nutzen. Mit einem frei aus dem Handel bezogenen Router lässt sich das nicht machen, darüber verfügt der Kunde allein. Manche Provider wünschen sich auch weniger unterschiedliche Router an ihren Anschlüssen, weil das ihre Support-Kosten senkt.

    Was im Stammbuch steht

    Für die seit August 2016 geltende, im Telekommunikationsgesetz festgeschriebene freie Routerwahl hatten viele Routerhersteller in Deutschland und Vertreter von Internet-Nutzern gemeinsam beharrlich und erfolgreich gegen die Provider-Verbände und ihre Lobby gestritten. Nun fordern die Verbände ANGA, BUGLAS, VATM und VKU sowie die Deutsche Telekom die Bundesnetzagentur den Gesetzgeber auf, den "§ 45d Abs. 1 S. 2 TKG zu streichen". Noch ist offen, ob und wie die Bundesnetzagentur Regierung und zuständige Ministerien auf diese Forderung reagieren.

    Doch die Bundesregierung hat den Providern bereits 2015 in der Begründung des Gesetzentwurfs klar ins Stammbuch geschrieben, warum sie den Routerzwang abschaffen wollte. Dort heißt es auf Seite 7 unmissverständlich, dass der Routerzwang unvereinbar ist "mit dem vollständig liberalisierten Endgerätemarkt", da er den Endkunden "die Wahlfreiheit in Bezug auf die verwendeten Telekommunikationsendeinrichtungen entzieht". Es wird spannend zu sehen sein, ob die Bundesregierung und die ihr unterstellte Bundesnetzagentur "mangelhafte Interoperabilität", "veraltete Firmware-Stände" und "Sicherheitslücken" höher gewichten als einen liberalisierten Endgerätemarkt.
    heise.de

    Ob die damit durchkommen ?

    Epic Games verschenkt Nuclear Throne und Ruiner


    In dieser Woche verschenkt Epic Games zwei Top-Down-Shooter, die beide ein düsteres Endzeit-Szenario nutzen. Ruiner lässt Spieler in einer futuristischen Cyberpunk-Metropole kämpfen, das roguelike Nuclear Throne in einer Welt nach der Apokalypse, in der nur noch Mutanten und Monster leben.

    Beide Spiele können bis zum 14. November über die Aktionsseite des Shops kostenlos bezogen werden. Benötigt wird lediglich ein kostenloses Nutzerkonto bei Epic Games.





    Epic verschenkt SOMA und Costume Quest


    In dieser Woche gibt es bei Epic Games das philosophische Horror-Abenteuer Soma, das von den Machern von Amnesia stammt, sowie das weitaus fröhlichere, nicht minder schlechte Halloween-Rollenspiel Costume Quest aus der Feder der Double Fine Studios gratis.


    Beide Spiele können bis zum 7. November über die Aktionsseite des Epic Games Store bezogen werden. Voraussetzung für die Teilnahme an der Aktion ist ein Nutzerkonto im Shop, für das keinerlei Kosten anfallen.



    computerbase.de

    Die Legende von Barney Thomson


    Zitat

    Beschreibung

    Barney Thomson (Robert Carlyle) arbeitet im schottischen Glasgow als Barbier, wohnt in einem tristen Hochhaus am Rande der Stadt und führt ein absolut langweiliges wie mittelmäßiges Leben ohne jegliche Höhepunkte. Familie und Angehörige hat er auch nicht mehr. Doch durch einen absurden Zufall entdeckt er seine Leidenschaft fürs Töten und verpasst seinem banalen Dasein neuen Auftrieb, in dem er sich zum Serienmörder entwickelt.


    Urkomisch.

    Ich könnte mir vorstellen das des mal ein britisch/schottischer Kult-Klassiker wird. Auf jeden Fall ein gutes Regiedebüt für Robert Carlyle, der ja quasi die doppelte Verantwortung als Regisseur und Hauptdarsteller trägt, das mich die ganze Zeit über hat lächeln lassen. Herausragende Leistung auch wieder von Emma Thomson & Ray Winstone.

    Nochmal 7 von 10 Points.

    5 Dollars a Day


    Zitat

    Beschreibung

    Flynn Parker hat gerade Job und Frau verloren, als nach Jahren der Funkstille nun plötzlich sein angeblich unheilbar an Krebs erkrankter Rabenvater ihn bittet, ihn im Kleinwagen von Atlantic City nach New Mexico zu chauffieren, wo ebenso angeblich eine revolutionäre Naturheiltherapie angeboten wird. Tatsächlich entpuppt sich die gemeinsame Reise einmal quer durch die USA als Therapie für das zerrüttete Verhältnis der Generationen.


    Prima Geschichte mit überraschenden und witzigen Wendungen .... konnte man sich gut ansehen.


    Familienfilm, Roadmovie, oder Tragikomödie .. "5 Dollars a Day“ ist von allem ein bisschen. Die Lügenbaron und Kleingaunerrei Geschichten nimmt man den beiden Hauptdarstellern ab, sie harmonieren gut miteinander, aber auch die Nebenrollen sind perfekt besetzt.


    Christopher Walken Fans werden hier wohl voll auf ihre Kosten kommen könnte ich mir denken.

    Auch 7 volle Punkte dafür.

    Gänsehaut


    Zitat

    Beschreibung

    Teenager Zach Cooper zieht mit seiner Familie von der Metropole New York in ein kleines Kaff namens Greendale, das einem Jungen seines Alters kaum etwas zu bieten hat. Doch dann lernt er die hübsche Hannah kennen, die gleich nebenan wohnt, und findet Gefallen an dem Mädchen. Sie ist die Tochter des sonderbaren Autors R.L. Stine , dessen "Gänsehaut"-Romane sich erfolgreich verkaufen. Dieser hütet ein dunkles Geheimnis: Die gespenstischen Kreaturen aus seinen Büchern sind nicht nur Geschöpfe seiner Fantasie, sondern real.


    Popcornkino mit allem drum und dran.^^

    Hat mir relativ gut gefallen, die Visuellen Effekte sind meiner Meinung nach gelungen, die beiden Jungstars Dylan Minnette und Odeya Rush sind sympathisch, das ganze ist als Familienfilm definitiv anschaubar.

    Kurzum ... "Gänsehaut“ ist eine gelungene Umsetzung der bekannten Romane und an die Fernsehserie „Gänsehaut – Die Stunde der Geister“

    7 volle Points von mir.

    Young Ones


    Zitat

    Beschreibung

    Seit der Klimawandel zugeschlagen hat, sind viele Regionen verdörrt und Wasser ist ein knappes Gut geworden, um das täglich gerungen wird. Auch Farmer Ernest, der an der Trockengrenze lebt, kann sein Land nicht bewässern, muss sich und seine beiden bald erwachsenen Kinder Jerome und Mary dennoch ständig gegen Banditen und unfaire Händler verteidigen. Mit Marys arglistigem Freund Flem holt er sich ahnungslos einen Konkurrenten ins Haus, der sich mit illegalen und zur Not mörderischen Methoden Ernests Land, Hof und Tochter sichern will.


    Ein ruhigeres Drama das wohl eher an einen Western errinnert und/aber auch einen interessanten Ausblick in die nahe Zukunft, vielleicht auf eine Welt nach dem Klimawandel, gewährt.

    Aber als Endzeit-Action Fan sollte man aber lieber zur „Mad Max“-Trilogie greifen, da „Young Ones“ erst im letzten Drittel in Schwung kommt.

    Schade, man hätte mehr aus dem Film rausholen können, interessante Gedanken und Ansätze sind ja vorhanden.

    6 von 10 dafür.

    Gratisspiele bei Epic: Observer und Alan Wake: American Nightmare gratis


    In dieser Woche verschenkt Epic Games bis zum 24. Oktober das Cyberpunk-Horrorspiel Observer (>observer_ in der Originalschreibweise) und den Action-Thriller Alan Wake's: American Nightmare. In der kommenden Woche gibt es das würfelbasierte Puzzelspiel Q.U.B.E. 2 sowie Layers of Fear aus dem Horrorgenre kostenlos.


    Observer lässt Spieler als Mitglieder der „Neuralpolizei“ Geschehnisse in einem abgeschotteten Wohnblock untersuchen, indem sie sich in Gegenstände und die Implantate bereits Verstorbener hacken. Bei dem Action-Thriller Alan Wake's: American Nightmare handelt es sich um ein actionslastigeres Spin-Off des Originals, der in einer Episode einer fiktiven TV-Show in einer Horror-Welt zum Kampf gegen den „Sendboten der Dunkelheit“, Mr. Scratch zwingt.


    Beide Spiele können über die Aktionsseite im Epic Games Store bezogen werden. Voraussetzung dafür ist ein Konto beim Anbieter sowie der Einsatz des Shop-Clients, der für den Download und Spielstart benötigt wird.

    computerbase.de




    MS-DOS-Games: Internet Archive veröffentlicht 2500 weitere Spieleklassiker


    Bei archive.org gibt es Spiele-Nachschub: 2500 weitere Titel können im Browser gespielt werden, darunter "Ultima Underworld" und "The Secret of Monkey Island".


    Das Internet-Archiv archive.org hat seine Sammlung an kostenlosen zugänglichen und im Browser lauffähigen Spieleklassikern erheblich aufgestockt: 2500 MS-DOS-Spiele, überwiegend aus den 80er und 90er Jahren, sind nun dazugekommen. Darunter befinden sich bekannte Titel wie das Buddelspiel "Digger" von 1983, der Plattformer "Mr. Blobby" von 1994, das futuristische Rennspiel "WipeOut" von 1995, der Adventure-Klassiker "The Secret of Monkey Island" (1990) sowie die Rollenspiele "Ultima Underworld – The Stygian Abyss" und "Wizardry VII – Crusaders of the Dark Savant" (beide 1992)

    Nicht immer läuft die Emulation rund

    In einem Blogbeitrag schildert der Verantwortliche Jason Scott Einzelheiten zu dem Projekt. Man habe zwar immer wieder einzelne Spiele hinzugefügt, aber dies sei das größte Update bislang. In Fällen, wo dies möglich war, wurde auch das Handbuch zum Spiel verlinkt. Scott weist aber auch auf einige Fallstricke hin: Manchmal laufe die Emulation im Browser zu langsam, insbesondere auf älteren Computern, und nicht alle Titel seien amüsant zu spielen.


    Gesammelt und vorbereitet hat die Spiele das Projekt eXoDOS, verantwortlich für die Emulation ist jedoch Scott – wer auf technische Schwierigkeiten stößt, kann sich an ihn wenden. In einigen Fällen muss die Browser-Emulation auf ein CD-ROM-Image zugreifen und einen entsprechend mehrere Hundert Megabytes großen Download bewältigen. Wem das zu aufwändig ist, soll sich besser an einen der vielen Titel mit geringer Datenmenge halten, rät Scott.

    Textadventure-Klassiker "Adventure" ist auch dabei

    Im Blogbeitrag hebt Scott auch einige Spiele-Perlen hervor, an denen ihm besonders liegt. Neben den oben bereits genannten Titeln ist aus Scotts Liste vor allem der Textadventure-Klassiker "Adventure" erwähnenswert. Das Spiel erschien zuerst 1975 oder 1976 auf Mainframesystemen und war auch als "Colossal Cave Adventure" bekannt. Die Version für IBM DOS von 1981 erhielt die Bezeichnung "Microsoft Adventure" und war zugleich die erste kommerzielle Portierung eines Mainframe-Titels für einen PC.


    Wer die neuen Spiele durchstöbern will, kann die nach dem Datum des Einstellens sortierte Liste der Spielebibliothek aufrufen. Bereits 2014 hatte Scott beim Internet Archive 900 Arcade-Spiele für den Browser bereitgestellt. Im Jahr darauf folgten 2400 MS-DOS-Spiele, darunter befanden sich Perlen wie "Prince of Persia", "Lemmings" und "Commander Keen".

    heise.de


    Gratisspiel: Epic Games verschenkt Surviving Mars


    Für die nächsten sieben Tage gibt es die Städtebausimulation Surviving Mars aus dem Katalog von Paradox Interactive im Epic Games Store kostenlos. Gratis sind außerdem zwei DLCs für das Spiel. Mit dem positiv aufgenommenen Titel im „Sim City“-Genre planen Spieler den Aufbau und die Erhaltung einer Kolonie auf dem roten Planeten.


    Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Angebots ist wie in jeder Woche eine Registrierung bei Epic Games sowie die Nutzung des Store-Clienten, der zum Bezug des Spiels benötigt wird. Zu beachten ist, dass die beiden DLCs über die Shopseite von Surviving Mars einzeln „gekauft“ werden müssen, sie werden dem Kundenkonto nicht automatisch zusammen mit dem Hauptspiel hinzugefügt.


    Surviving Mars wird am 17. Oktober vom Cyberpunk-Thriller >Observer sowie dem Horror-Actionspiel Alan Wakes American Nightmare abgelöst, einem actionlastigeren Spin-Off von Alan Wake, das Epic in den vergangenen Wochen bereits verschenkt hatte.

    computerbase.de

    Der Europäische Gerichtshof hat den Datenschutz im Internet gestärkt. Er fordert eine aktive Einwilligung der Nutzer beim Setzen und Abrufen von Cookies - ohne jede Ausnahme.


    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) fordert die aktive Einwilligung der Nutzer beim Speichern und Abrufen von Cookies. Dabei mache es "keinen Unterschied, ob es sich bei den im Gerät des Nutzers gespeicherten oder abgerufenen Informationen um personenbezogene Daten handelt oder nicht", teilte das Gericht am Dienstag in Luxemburg mit (PDF). Das Europarecht solle den Nutzer "vor jedem Eingriff in seine Privatsphäre schützen, insbesondere gegen die Gefahr, dass 'Hidden Identifiers' oder ähnliche Instrumente in sein Gerät eindringen", hieß es zur Begründung. Das Urteil berücksichtigt nicht nur die frühere EU-Richtlinie von 2009 ("Cookie"-Richtlinie), sondern auch die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) (Az.: C‑673/17).


    Hintergrund des Urteils ist eine Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) gegen die Planet49 GmbH, die bei Online-Gewinnspielen zu Werbezwecken die entsprechenden Cookie-Banner schon so konfiguriert hatte, dass lediglich mit einem Mausklick die Einwilligung gegeben werden konnte. Der Bundesgerichtshof (BGH) hatte in dem Rechtsstreit das höchste europäische Gericht um eine Vorabentscheidung ersucht. Mit Cookies erheben Website-Anbieter Informationen über Website-Besucher. Dazu gehören Login-Daten, aber auch Verhaltensweisen und Präferenzen, die oft an Partnerunternehmen weitergereicht werden.


    Kein Personenbezug erforderlich


    Dabei wollten die Karlsruher Richter unter anderem wissen, ob eine wirksame Einwilligung vorliegt, "wenn die Speicherung von Informationen oder der Zugriff auf Informationen, die bereits im Endgerät des Nutzers gespeichert sind, durch ein voreingestelltes Ankreuzkästchen erlaubt wird, das der Nutzer zur Verweigerung seiner Einwilligung abwählen muss" (Opt-out). Zudem sollte der EuGH entscheiden, ob es einen Unterschied ausmacht, "ob es sich bei den gespeicherten oder abgerufenen Informationen um personenbezogene Daten handelt".


    Nach Darstellung des EuGH sind "die in Endgeräten von Nutzern elektronischer Kommunikationsnetze gespeicherten Informationen Teil der Privatsphäre der Nutzer", die durch die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten geschützt seien. "Dieser Schutz erstreckt sich auf alle in solchen Endgeräten gespeicherten Informationen, unabhängig davon, ob es sich um personenbezogene Daten handelt", heißt es in dem Urteil.


    Darüber hinaus sind die Webseiten-Betreiber verpflichtet, über die Funktionsdauer der gesetzten Cookies und den Zugriff Dritter auf die Daten zu informieren.


    E-Privacy-Verordnung soll Klärung schaffen


    Der Streit über die sogenannten Cookie-Banner und die Einwilligungspflichten beim Nutzertracking beschäftigt Politik, Datenschützer und Webseitenbetreiber schon seit Jahren. Die sogenannte E-Privacy-Verordung, die eigentlich parallel zur DSGVO verabschiedet werden sollte, hatte daher zum Ziel, einheitliche Vorgaben für den Einsatz von Cookies innerhalb der EU zu machen. Allerdings ist derzeit immer noch keine Einigung abzusehen.


    Zuletzt hatte eine Studie die meisten Cookie-Banner als illegal eingeschätzt. Demnach böten 86 Prozent der untersuchten Websites neben einem Zustimmungs-Button keine weiteren Optionen an. Das verstoße gegen die DSGVO. Diese verlange, dass Nutzer sich informiert dafür oder dagegen entscheiden dürften. Ein einfaches OK genüge nicht.


    Nach Informationen von Netzpolitik.org will das zuständige Bundeswirtschaftsministerium das Online-Tracking neu regeln und einen Entwurf zur Änderung des Telemediengesetzes (TMG) vorlegen.

    golem.de

    Musik-Piraterie fällt dramatisch - Industrie versteckt das in ihren Zahlen


    Spotify, Apple Music und Co. werden immer populärer und das geht auf Kosten von Piraterie. Das ist kein Wunder, denn Streaming-Dienste sind schlichtweg bequemer als die mühsame Suche nach MP3s und Co. Die Musikindustrie "bestätigt" den Trend zu legalen Angeboten.

    Verwunderlich ist das nicht, dennoch ist die Rate, wie schnell Piraterie an Bedeutung verliert, im Fall von Musik erstaunlich, man kann sogar von dramatisch sprechen. Das geht aus den jüngsten Zahlen hervor, die die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in ihrem Jahresbericht (PDF) veröffentlicht hat - wenn man sich selbst die Vergleichswerte heraussucht.

    Laut den jüngsten Zahlen setzen 27 Prozent aller befragten Nutzer auf illegale Methoden. Das ist zwar nach wie vor nicht wenig, stellt aber einen massiven Rückgang dar. Denn vor einem Jahr waren es noch 38 Prozent. Befragt wurden weltweit rund 34.000 Menschen, die Studie gilt also als repräsentativ.

    Das Filesharing-Blog TorrentFreak stellt dabei fest, dass die IFPI zuletzt gerne die Aufmerksamkeit auf das so genannte Stream-Ripping gerichtet hat, da der Anteil der Nutzer, die sich auf diese Weise illegal Musik beschafft, angestiegen ist. Doch 2019 gibt es auch hier einen klaren Rückgang, nämlich von 32 auf 23 Prozent. Sieht man sich die absoluten Zahlen an, also rechnet den Piraterie-Gesamtrückgang mit ein, dann geht die Zahl der Stream-Ripper noch klarer zurück.

    Zahlen von 2018 werden teils nicht erwähnt

    Den klaren Rückgang der Piraterie von 38 auf 27 Prozent erwähnt die Branchenvereinigung nicht, denn die Vorjahreszahl wird hier nicht explizit erwähnt. Über die Motive der IFPI, diese eigentlich für sie erfreuliche Entwicklung zu verschweigen, kann man nur spekulieren.

    Wie auch immer: Zu verdanken hat man die positive Entwicklung in erster Linie dem Streaming. Aktuell gaben 89 Prozent der befragten Nutzer an, dass sie (grundsätzlich) Musik per On-Demand-Streaming hören, im "vergangenen Monat" haben 64 Prozent der Befragten einen Audio-Streaming-Dienst genutzt.

    winfuture.de

    Eine wahre Geschichte - The Straight Story


    Zitat

    Beschreibung

    Psychodämon David Lynch (Lost Highway) überrascht mit einer wunderbar einfachen und wahren Geschichte um einen alten Mann (grandios: Richard Farnsworth), der sich mit seinem Bruder versöhnen will und dafür 450 Meilen auf einem Rasenmäher zurücklegt. Die Odyssee durch den Mittleren Westen ist ein packendes Kabinettstück der Filmkunst.


    Ohne viele Worte ... des ist ein Hammer Film.


    Ich muss gestehen, ab und an hatte ich ein Tränchen in den Augenwinkeln. Klasse Geschichte, wunderbare Country Musik dazu, gaaanz viele schöne Bilder und Landschaften, ein tolles 4 mph Roadmovie.


    Das ist aber wahrlich kein Film den man sich Abends mit Freunden anschauen kann oder sollte, denn danach könnte man sich auch Gedanken über das Alter und das Leben machen. Anschauen und genießen.


    Und zum Abschluß die (meine) Moral der Geschichte ... Blut ist dicker als Wasser.


    Volle 8,5 dafür.

    Mr. Collins' zweiter Frühling


    Zitat

    Beschreibung

    In den 70er Jahren war Rockmusiker Danny Collins (Al Pacino) ein Megastar und Hit-Garant. Jetzt, über vierzig Jahre später, wird er von einer verpassten Chance wieder eingeholt: Denn nachdem er von seinem Manager (Christopher Plummer) einen Brief erhält, den John Lennon ihm 1971 persönlich geschrieben hat, beginnt er seinen bisherigen Rock’n Roll-Lifestyle zu überdenken.


    Des war ein netter, amüsanter und berührender Film, über Annäherung zur Familie und einem besseren Leben, den ich mir gerne angeschaut habe.


    Stark besetzter Streifen mit einem prima spielenden Al Pacino, der hiermit hoffentlich endlich wieder zurück im Geschäft ist, und Bobby Cannavale sowie Jennifer Garner.


    Auch ein guter Regieeinstand des Drehbuchautors Dan Fogelman, mitfühlen und mitfiebern ist angesagt.^^


    7 Points dafür.

    Wie Brüder im Wind


    Zitat

    Beschreibung

    Erzählt wird die emotionale Geschichte einer einzigartigen Freundschaft, vor dem Hintergrund faszinierender Naturaufnahmen. Jean Reno und Tobias Moretti glänzen neben dem großartigen Newcomer Manuel Camacho. Die Alpen in den 1960er-Jahren: Der zwölfjährige Lukas erlebt vor dem grandiosen Bergpanorama keine glückliche Kindheit, denn er und sein Vater verstehen sich nicht. Als Lukas einen aus dem Nest gefallenen jungen Adler findet, zieht er ihn mit Hilfe des Försters heimlich auf, weil der Vater die Adler als Räuber seiner Schafe verfolgt.


    Ganz tolle Geschichte, ganz tolle Landschafts und Naturaufnahmen.


    Drei Jahre hat es gedauert bis die Tierfilmarbeit fertig war und erst während dessen wurde an der Story gearbeitet.


    Ein perfekter Film um Kindern zu zeigen wie die Natur wirklich ist, keine der üblichen Walt Disney Produktionen die frei von Gewalt sind. Fressen und gefressen werden wird hier den jüngeren Zuschauern vermittelt, so läuft es in der Natur, der eine stirbt, damit der andere Überleben kann.


    Respekt an die drei Darsteller die den Film zu dem machen was er ist, nämlich zu einem besonderen Familienfilm der von mir mit starken 8 Points belohnt wird.

    Und alle haben geschwiegen


    Zitat

    Und alle haben geschwiegen’ erzählt die große Liebesgeschichte des jungen Mädchens Luisa (Alicia von Rittberg), die im kirchlichen Erziehungsheim auf ihren Leidensgenossen Paul (Leonard Carow) trifft. Hier erfahren sie beide die ganze Härte des Systems, werden seelisch und körperlich misshandelt und dienen als billige Arbeitskräfte. Besonders Schwester Ursula (Birge Schade) scheint es auf Luisa abgesehen zu haben.


    Mal was aus deutschen Landen und auch noch mit Senta Berger, Hammer Film, fand den richtig gut jetzt. Nicht von "Liebesgeschichte" stören lassen, so schlimm war das nicht.


    Also zu der Zeit möchte ich nicht gelebt haben, ein falsches Wort und schon hat dich die Kirche am Arsch gehabt und ganz zerstört. Senta Berger und Matthias Habich (in jung Alicia von Rittberg und Leonard Carow) haben ihre Rollen bravourös gemeistert und glaubhaft rübergebracht.


    Die Doku dazu:


    7 Punkte.

    Europa Report


    Zitat

    Beschreibung

    In naher Zukunft ist die Technik reif für eine Expedition zum Jupitermond Europa. Unter dessen Oberfläche wurde schon viele Jahre zuvor von Satelliten Wasser entdeckt, nun soll eine sechsköpfige Crew bestehend aus Wissenschaftlern beiderlei Geschlechts und diverser Sparten mal nachsehen, ob sich darin nicht vielleicht Leben befindet. Nach langer Reise finden ihre Hoffnungen vor Ort neue Nahrung, als sich weite Teile des Wassers als flüssig entpuppen, und sowohl Lichtsensoren als auch Bewegungsmelder anschlagen.



    Fand den jetzt in Bezug auf die geplante Mars-Mission relativ interessant, gewisse Parallelen, wie eine lange Reise, sind in dem Film hier mit Sicherheit vorhanden.


    Action, Spannung und Dramatik, die Mischung hat meiner Meinung nach auch ganz gut gepasst. Ein akzeptabler Science-Fiction-Film, technisch in Ordnung, mit gutem Cast und hervorragenden Effekten.


    Zum Schluss musste ich aber doch an "The Abyss " von James Cameron mit Ed Harris denken, war zwar in der Tiefsee aber auch leuchtend Blau.^^


    7 volle von mir dafür.

    Freaks of Nature


    Zitat

    Beschreibung

    Die Hackordnung in Dilford ist klar: Ganz oben sind die Vampire, dann kommen die Menschen und am unteren Ende der Nahrungskette stehen die Zombies. Wobei man das mit der Nahrungskette ruhig wörtlich nehmen kann. Klar ist jedenfalls, es bestehen Regeln und irgendwie hat man sich arrangiert. Wo Blutsauger und Untote keine Besonderheit sind, ist es auch nicht überraschend, als sich eines Tages Aliens...


    " Gehirn ... Gehirn "


    ... da brauchte man bei dem Film hier ja nicht allzu viel von.^^


    War aber ansich eine witzige Mischung wie wir sie so noch nicht geboten bekommen haben. Die Aliens runden die Sache quasi ab.^^


    Waren einige gute Szenen und auch einige gute Sprüche wie; " Ich bin ein Zombie All-you-can-eat-Buffet " oder " ... mit der kaltblütigen Ekstase-Maschine fremdgegangen " dabei.

    Naja^^ ... man weiß ja was man sich hier anschaut, zuviel sollte man natürlich nicht erwarten.


    6,5 Points dafür.

    Langspielplatten aus Vinyl genießen eine treue Fangemeinde, viele schwören nach wie vor auf den Sound der zumeist schwarzen Scheiben. CDs bieten zwar eine vermeintlich bessere Audio-Qualität, doch eine große Liebe gab es dazu nie. Das zeigt sich nun an den Verkäufen.

    Liebhaber hielten Vinyl die Treue

    Die Compact Disc, kurz CD, kam Anfang der 1980er auf den Markt und löste schnell die bis dahin vorherrschende Langspielplatte am Markt ab. Mitte der 1980er wurden weltweit bereits mehr der Silberlinge verkauft als LPs. Doch Vinyl war nicht totzukriegen, denn eine kleine, aber überaus treue Fangemeinde hielt der LP die Treue.

    Die digitale Revolution, allen voran der jüngste Siegeszug des Streaming, traf die CD und deren Verkäufe besonders hart. Heutzutage wird immer mehr Musik heruntergeladen und gestreamt, eine CD holen sich Musikliebhaber immer seltener, eher schon eine Vinyl-Platte.

    Und das hat zur Folge, dass dieses Jahr vermutlich wieder mehr Platten verkauft werden als CDs. Wie das Musikmagazin Rolling Stone berichtet, hat die Branchenvereinigung der US-amerikanischen Musikindustrie, die Recording Industry Association of America (RIAA), bereits im Vorjahr mitgeteilt, dass CD-Verkäufe drei Mal so schnell fallen wie Vinyl wächst.


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    Am US-Markt machten Vinyl-Verkäufe im Februar wieder mehr als ein Drittel der Umsätze bei physischen Medien aus. Im aktuellen Report der RIAA (PDF) setzt sich dieser Trend fort: Mit Vinyl wurden in der ersten Hälfte von 2019 rund 224 Millionen Dollar (bei 8.6 Millionen Einheiten) umgesetzt, CDs verkauften sich zusammen für 248 Millionen Dollar (18,6 Millionen Stück).

    In Prozent bedeutet das, dass Vinyl im zweiten Halbjahr 2018 und dem ersten Halbjahr 2019 auf ein Plus von jeweils knapp 13 Prozent Plus kam, während CD-Verkäufe zuletzt stagnierten. Da nicht zu erwarten ist, dass CDs ein wundersames Comeback feiern werden, kann man davon ausgehen, dass Vinyl noch dieses Jahr (beim Umsatz) an CDs vorbeiziehen werden.


    Streaming dominiert

    Im Gesamtbild spielen LPs und CDs aber kaum noch eine Rolle, denn Vinyl macht gerade noch vier Prozent des Umsatzes aus. Zum Vergleich: Bezahlte Streaming-Dienst-Abos machen inzwischen 62 Prozent aller Einnahmen der Musikindustrie aus.
    winfuture.de


    War zu erwarten, die Zahlen gehen die letzten Jahre hoch.

    :supi: