Beiträge von Taupan

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    Mir erschließt sich auch nicht so ganz warum im Trailer die altbewährte Stimme ist, im Film dann aber nicht.

    Recherchiere doch mal ganz einfach per Google: Thomas Danneberg ist seit kurzem schwer erkrankt. (Suchbegriffe: "Thomas Danneberg krank")

    Daraus erschliesst sich mir, dass T. Danneberg den Trailer wohl noch synchronisieren konnte, den eigentlichen Film dann aber wohl nicht mehr.

    Lizzie Borden - Mord aus Verzweiflung


    8/10


    Klasse-Historien-Krimi-Psychothriller-Drama mit Kristen Stewart, der auf einen wahren Fall aus dem Jahr 1892 beruht.

    Super gespielt in einer von Anfang an bedrückenden Atmosphäre, ohne dass dem Zuschauer viel gezeigt werden muss.

    Es sprechen Suggestionen, Geräusche, Mimik und Gestik für sich, auch durch die Klasse-Darstellerinnen.

    Vielleicht habe auch auch den Vorteil, dass ich vorher nix über den Fall gewusst hatte und erst durch die nachträgliche

    Recherche festgestellt habe, dass der Fall von Lizzie Borden relativ bekannt ist und auch schon mehrfach verfilmt wurde, auch sogar als Serie.

    Es fällt mir immer wieder auf, dass Kristen Stewart in kleinen, unscheinbaren Filmen auftaucht und dort dann eine heftig-gute Darstellung abliefert,

    So auch in "Lizzie Borden", als Hausmädchen.

    Ja, ganz unterhaltsames Spektakel.

    Irgendwie erinnert das Ganze thematisch an "STAR WARS", nur in einem anderen Umfeld, lediglich die "schrägen" Ausserirdischen fehlen.

    Die Anfangssequenz bleibt aber trotzdem vom ganzen Film am eindruckvollsten, wie ich finde.


    Von mir eine 7/10.

    Unter Nachbarn


    8/10


    Sehr guter, deutscher Psychothriller aus dem Jahr 2011 mit einem liebenswerten, aber gleichzeitig diabolischen Charlie Hübner ("DAS LEBEN DER ANDEREN", "LADYKRACHER", "POLZEIRUF110").

    Story: Zwei einsame Männer verursachen einen Verkehrsunfall, begehen Fahrerflucht und dann entwickelt sich der Fall aber anders, als

    beide es wohl erwartet haben.

    Der Film war mir im Jahr 2011/2012 komplett durchgegangen und habe ihn jetzt erst gesehen.

    Mal wieder ein sehr guter deutscher Krimi-Psycho-Thriller, der mit geringen, aber effektvollen stilistischen Mitteln, einer durchdachten Story und sehr

    guten Darsteller-Leistungen den Zuschauer enorm fesselt. Denn oft auch sind es bekanntlich die Kleinigkeiten, die ein Lügengebäude zum Einsturz bringen.

    Habe den Film heute gesehen.

    Naja !!

    Ist eine ziemlich abstruse Geschichte.

    Man fragt sich als Zuschauer die ganze Zeit: Ist das Ganze nun von Ausserirdischen kolportiert, oder eine religiös/kirchliche Mutation??

    oder vielleicht beides?

    Mit viel gutem Willen eine 6/10

    POLAR


    7,5/10


    Unterhaltsames Gemetzel mit jede Menge schrägen Typen. Und nach "Peppermint" kann "The Equalizer" nun schon wieder "nach Hause gehen".

    Die Gewaltszenen sind zum Teil heftig "Tarantino-überdreht".

    Mads Mikkelsen muss heftig einstecken, teilt aber dann auch heftig aus.

    Ich frage mich allerdings, warum der Film "POLAR" heisst?

    Und eine doch etwas überraschende Schluss-Pointe hat der Film dann auch. Damit hatte ich nicht gerechnet.

    Merkwürdig auch, wie sich die masslos-überschätzte deutsche Schauspielerin Ruby O. Fee (im Film: Sindy) sich in diesem Film-Cast "verlaufen" konnte.

    Es wäre noch die Information hilfreich, ob deine Rezension auf der Sichtung aller 8 Folgen basiert?!?

    Widows - Tödliche Witwen


    3/10 (bin nach einer Stunde "ausgestiegen")


    Langweilig, extrem langweilig inszeniert, zäh, wie ein altes Kaugummi...und DAS bei diesem hochkarätigem Cast.
    Besonders nervig und unglaubwürdig ist Daniel Kaluuya ("GET OUT") als rächender Killer. Er hatte schon in "GET OUT" eine extrem-langweilige Ausstrahlung und setzt diese Ausstrahlung und gelangweilte Körpersprache nun auch noch in "WIDOWS" fort. Daran zeigt sich: Er kann gar nicht schauspielern. Denn er spielt immer gleich. Wahrscheinlich wäre er für seine Rolle in WIDOWS auch noch fast für den OSCAR nominiert worden (wie für "GET OUT"), ebenfalls ein extrem ärgerlicher Film. "12 years a slave" von Steve McQueen fand ich schon extrem langweilig und nun wieder so ein quälender Mist von diesem von der Kritik so hochgelobten Steve McQueen.
    Weg mit. Schnell vergessen.

    Ja, kann ich bestätigen. Habe den Film gestern gesehen. Sehr guter Film. Guter Geheimtipp.

    Gebe dem Film auch eine 8/10.

    Wenn der Film vielleicht noch mit etwas mehr Geld produziert worden wäre, wäre der Film womöglich auch ein echter Kassenhit geworden.

    Trotz des wohl niedrigen Budgets des Films sind die Tricks trotzdem sehr realistisch und glaubwürdig. Auch die Zukunftsszenerie wirkt sehr glaubwürdig.
    Ich stimme dir zu, dass diese Story nicht so abwegige "Zukunftsmusik" ist.

    Das wusste ich ja alles und mich hat die 1. Staffel von "DIE BRÜCKE" auch schon sehr geärgert, weil alle Handlungsstränge in der ersten Staffel "im Nirvana" geendet haben und für die eigentliche Auflösung von "DIE BRÜCKE" zehn Minuten gereicht hätten. Die 1. Staffel von "DIE BRÜCKE" war ärgerlich und noch ärgerlicher war, dass davon dann noch weitere Staffeln produziert wurden. Ich habe "DER PASS" nur wegen Julia Jentsch geschaut, weil der 4- bzw. 8-Teiler "DAS VERSCHWINDEN"mit Julia Jentsch auch sehr gut war. Aber "DER PASS" ist aber ganz grosser Mist. Und ich stelle fest ich bin mit meiner Auffassung nicht so alleine.

    Der Pass


    keine Wertung (denn ich bin nach 1,5 Folgen ausgestiegen)


    Warum bin ich ausgestiegen?
    Manche Serien-Macher scheinen wirklich zu glauben, sie könnten eine merkwürdige Leiche über eine Grenzstein Deutschland/Österreich legen und dann läuft die Serie wie von selbst, weil jeder wissen will, was es mit dieser Leiche auf sich hat.

    Aber falsch geglaubt. Es gehört schon ein bischen mehr dazu, als so eine plumpe story, die auch noch wirr ist, obwohl es eigentlich nix gibt, was wirr sein könnte, ausser der Leiche auf dem Grenzstein und dann taucht auch noch eine zweite Leiche auf und das Rätsel erfährt weiterhin keine weitere erkennbare und sinnvolle Aufklärungsentwicklung. Einfach Mist. Da bin ich ausgestiegen.

    Hinzukommt, dass teilweise der österreichische Dialekt undeutlich und kaum zu verstehen ist.

    Und was sehr selten ist: Julia Jentsch nervt in ihrer Rolle so ungemein, dass es unerträglich für mich war, weiter zu schauen.

    Denn eigentlch sehe ich Julia Jentsch ganz gerne. Aber diese Rolle und die nervige Darstellung geht gar nicht.

    Operation: Overlord


    7,5/10


    Habe mich gut unterhalten gefühlt. Film bestätigt den interessanten Eindruck aus dem Trailer.

    Film nimmt sich auch nicht zu 100%-Ernst, obwohl er auch ziemlich brutal ist.
    Auch die special effects sind ganz eindrucksvoll. Erinnerten mich zum Teil an John Carpenters "Das Ding aus einer anderen Welt".
    Aber der Film braucht 45 Minuten bis er endlich zum Thema kommt, was man aus dem Trailer kannte.

    Ich stelle gerade folgendes fest:
    Meine Lösung war womöglich nicht ganz korrekt, weil die "9" (ähnlich wie die "6" ein "Dach") noch einen "Standfuss" hätte erhalten müssen.

    Meine "9" ist eigentlich keine "echte" 9, weil der "Standfuss" unten fehlt.

    Deine Lösung ist wohl eher die bessere/genauere/richtige Lösung.

    Ja, der Film ist gut. Herzschmerz pur. Habe den Film bereits vor Monaten gesehen. Wer guten Liebesdramen/Beziehungsdramen/Familiendramen (auch z.B. nach der Art der Romane von Nikolas Sparks) mag, wird auch diesen Film mögen. Und bei solchen Filmen ist die Vorwarnung "Taschentücher bereit legen" eigentlich überflüssig zu erwähnen. Kenner dieses Genre wissen das. Alicia Vikander und Michael Fassbender sind seit diesem Film auch privat ein Paar. Einziger Kritikpunkt an diesem Film: Die Handlung und die vielen schicksalhaften Zufälligkeiten wirken in der Summe in dieser fiktiven Story doch sehr konstruiert, was aber nicht heisst, dass es nicht GENAUSO hätte passiert sein können. Es gibt bekanntlich nix, was es im Leben nicht geben kann.


    Ich gebe dem Film sogar eine 8/10, weil der Film emotional fesselt und ich fand den Film auch nicht zu lang. Ich wollte mir den Film immer nochmal ein zweites Mal anschauen, bin nur noch nie dazu gekommen. Wäre mal wieder Zeit.

    Eines vorab: Deine Euphorie kann ich nicht so in vollem Umfang bestätigen.

    Zugegeben: Die Serie ist gut, ist nie langweilig, ist stilistisch sehr authentisch gemacht, aber sie hat ein grosses Manko: Sie fesselt nicht.

    Ich erwarte eigentlich von so einer Ausbruch/Heist-Serie, dass sie spannend ist und fesselnd ist, aber die Macher legten wohl mehr wert auf Nacherzählung

    der Geschehnisse und einer authentischen Milieu-Erzählung. Auch gut, aber auch DAS sollte man sich im Vorfeld klar machen, bevor man sich auf die 8 Episoden einlässt. Ansonsten wird man womöglich von den 8 Episoden enttäuscht sein/werden.

    Besonderes beeindruckt hat mich am Anfang der Episode 5 die ungeschnittene Kamerafahrt von der Zelle selbst, bis zum Gulli-Deckel in der Freiheit.

    Auch Benico del Toro und Paul Dano spielen super. Sind voll bei der Sache. Auch die restlichen Darsteller sind als "Typen" wohl sehr sorgsam ausgewählt und

    "hingestylet" worden, damit alles genau passt, wie es damals passiert war.

    Ich gehe davon aus, dass die Serie wohl auch an Original-Schauplätzen gedreht worden ist. Ich habe nun noch nicht weiter diesbezüglich recherchiert. Ich hatte von dem Gefängnis-Ausbruch im Vorfeld bis jetzt noch nie etwas gehört gehabt.
    Wie gesagt: Die Serie ist künstlerisch wertvoll, war zurecht für einen GOLDEN GLOBE nominiert, aber hat leider nicht DAS, was ich von einer Ausbruch/Heist-Serie erwartet hätte. Zwischen "Escape at Dannemora" und "Haus des Geldes" liegen in Bezug auf Spannung und Rasanz leider Welten.

    Zur Klarstellung: Dein Tipp hat mich letztendlich nicht enttäuscht, aber ich hätte an deiner Stelle deine Euphorie etwas runtergeschraubt.

    Wenn du z.B. geschrieben hattest:

    Zitat

    Ich habe mir in der letzten Folge vor Spannung alle Fingernägel abgekaut :|

    Davon war ich meilenwert entfernt, um in diesen Spannungszustand bei dieser Serie zu verfallen. Auch nicht bei Episode 8. Dieses "Nägelkauen" ist bei weitem häufiger bei "Bodyguard" oder "Haus des Geldes" der Fall.


    Ich gebe "Escape at Dannemora" eine 7/10.