Beiträge von Taupan

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    6 Underground

    6/10


    Sonst typisch Michel Bay... Knall Bumm peng ... und das in zeitlupe....

    Stimmt, diese CGI-gepimpte Zeitlupe-Action hatte ich bei meiner Kritik noch vergessen....Erst CGI-Action in schnellen Schnitten und dann plötzlich CGI-Action in Zeitlupe...dieses "Augenkrebs-Gewitter" ist einfach nicht auszuhalten und unerträglich.

    Was hältst du dann von The Raid 1 und The Raid 2?

    Kenne beide Filme nicht. Asiatische Action ist nicht so mein Fall, obwohl "Train to Busan" recht unterhaltsam war.

    "The Raid" hat eine ähnlich-gute IMDb-Bewertung. Lege mir "The Raid" mal auf die Wunschliste...liest sich nach einer "Stirb Langsam"-Geschichte.

    Könnte ganz gut sein und mein Geschmack treffen.

    Ich fand den gut. Nicht wegen der nicht vorhandenen Story sondern wegen der Action. Das sind so Filme die man nimmt wie eine Achterbahnfahrt...sinnfrei, macht aber Fun. Hirn überflüssig.

    Nee, sorry, so eine hochgradig CGI-gepimpte Action mit unsäglich-schnellen Schnitten ist für mich keine "Action". Ich empfinde sowas als ermüdend, infantil und albern. Wie gut und sehenswert waren dagegen die letzten beiden "Mission Impossible"-Filme.

    Bin nach 30 Minuten aus diesem hohlen und übertriebenen Action-Trash, für den Michael Bay ja leider bekannt ist, "ausgestiegen".

    Hinzukommt: Nach 30 Minuten war nicht die Spur einer Story zu erkennen. Was für ein Mist...

    Bei dir kommt die Serie "OZARK" meines Erachtens etwas zu schlecht weg. Ja, es stimmt, die 1. Staffel hat ein paar Längen, aber die 2. Staffel nimmt dann heftig an Fahrt auf...In der 2. Staffel hat fast jede Episode einen "Knalleffekt" und/oder eine Wendung. Lies auch meine Rezension zu "OZARK" hier:

    Ich freue mich auch schon sehr auf die 3. Staffel.

    Ich fand den Film gut, recht spannend und unterhaltsam. Die Tricks/Animationen waren besser als erwartet...Film hatte einige

    Spannungs- und Schockmomente und auch Splatter-Momente....nur merkwürdig, wie oft das Mädel Aligator-Angriffe fast unbeschadet überlebt hat...

    Die Abspann-Musik von Bill Haley war amüsant und passend: "See you later, aligator..."....habe laut gelacht...


    Von mir eine 7 von 10

    Ad Astra


    4 / 10


    Weltraum-Drama-Thriller-Action Esoterik...man weiss es nicht.

    Am Anfang sieht es sieht es so aus, als ob Brad Pitt als Sohn eines Weltraum-Veterans, der beim Planeten Neptun verschollen ist,

    die Erde vor einer Form von Anti-Materie-Existenz, die die Erde bedroht, retten muss. Hörte sich da noch recht spannend an.

    Die erste Stunde des Films wirkt irgendwie wie ein Road-Movie - nur allerdings im Weltraum - unfreiwillig komisch wirkt

    die Verfolgungsjagd mit Mondautos auf dem Mond. Je näher sich Brad Pitt dem Neptun nähert, um so esoterischer wird der gesamte Stoff. Spannung = Null.

    Was Tommy Lee Jones "geritten" hat, die Rolle des Vaters auf dem Neptun anzunehmen, wird wohl sein Geheimnis bleiben, genauso Brad Pitt, der

    den Film produziert hat.

    Der Film wird zum Schluss eine Mischung aus "STAR TREK 1" und Kubricks "Odysee im Weltraum", zwei Filme mit denen ich bis heute nix anfangen konnte.

    So ist auch "Ad Astra" ein Film zum ganz schnell vergessen.

    When they see us


    8,5 / 10


    Netflix Mini-Serie in vier Episoden, Länge: zwischen 65 Minuten und 80 Minuten.

    Krasser Fall von Justiz-Irrtum Ende der 1980er-Jahre in NewYork: 5 Schwarze werden auf Basis krasser Willkür wegen Vergewaltigung verurteilt. Erst nach 12 Jahren kommt

    Aufklärung in den Fall.

    Diese Miniserie wurde u.a. von Robert De Niro und Oprah Winfrey produziert und so kommt es dann auch, dass ein paar Seitenhiebe in Richtung Donald Trump

    in dieser Serie nicht fehlen dürfen, der damals in NewYork ansässig und tätig gewesen ist und damals die Todesstrafe für die "Central Park Five" gefordert hatte.

    Frage: Hätte wohl Robert De Niro die Serie auch produziert, wenn anstelle von Donald Trump Barrack Obama damals die Todesstrafe gefordert hätte?

    Zur Klarstellung: Der Fall der "Central Park Five" ist es wert, thematisiert zu werden, aber es sind immer ziemlich schnell polit-ideologische Absichten erkennbar, anstatt so eine Serie nur einfach mit dem ehrenvollen Motiv zu produzieren, den Geschädigten eine nachträgliche Rehabilitätigung und Wertschätzung zu Teil werden zu lassen. Das finde ich so ärgerlich, dass Prominente solche Serien m.E. nur aus polit-ideologischen Gründen produzieren.

    Zum Inhalt: Von den gesamt ca. 350 Minuten werden 320 Minuten für die Darstellung und Thematisierung der Fehler und des Martyriums verwendet, was auch ziemlich eindrücklich rüberkommt. Besonders in der ersten Folge ist die praktizierte Willkür durch die Ermittlungsbehorden ziemlich kafkaesk.

    Manchmal macht es Schwierigkeiten die schwarzen Gesichter auseinander zu halten. Wer ist denn nun wer? Aber die Serie bemüht sich sehr, diesem Problem bei der Erzählweise entgegenzukommen.

    In die 4. Episode erreicht dann das Knast-Martyrium am Beispiel von Corey Wise seinen Höhepunkt (erinnert von der Dramaturgie her etwas an "Papillion") bevor dann erst in den letzten 30 Minuten der Serie die Wende in dem Fall eintritt, was ich aber etwas spät fand. Gegen Ende bekommen dann auch die echten "Central Park Five" ein Gesicht.


    Fazit: Eindrücklich gespielt und sehr sehenswert

    The Irishman


    Ebenfalls eine 9/10 von mir. Starker Film. Es wurde dazu hier schon (fast) alles gesagt.

    Ein Zitat im Film fand ich sehr amüsant und echt wahr: "Ein Geheimnis unter drei Leuten kann nur DANN ein Geheimnis bleiben, wenn zwei tot sind".

    Al Pacino dürfte wohl eine OSCAR-Nominierung als bester Nebendarsteller sicher sein.

    Styx


    7,5 / 10


    Stark gespielter Film über eine Notärztin, die auf einem Solo-Segeltrip im Ostatlantik in Kontakt mit einem Flüchtlings-Boot gerät.

    Der Film thematisiert das Dilemma, in dem die Notärztin durch diese Situation steckt.

    Denn die Küstenwachen der Anrainer-Staaten bewerten diese Flüchtlingsboote als Provokation und Nötigung (Diese beiden Ausdrücke fallen im Film aber nicht)

    Aber die Notärztin ist eigentlich verpflichtet Leben zu retten, läuft aber Gefahr ihr eigenes Leben dabei zu riskieren, weil ihr kleines Segelboot nicht alle

    Flüchtlinge aufnehmen kann. Der Film überkonstruiert dieses Dilemma einer Notärztin mit Flüchtlingen auf Hoher See.

    Auch wenn der Film als Flüchtlings-Propaganda-Machwerk des öffentlich-rechtlichen TV-Rundfunks (WDR und arte) eingeordnet werden kann, ist der

    Film trotzdem ein stark-gespieltes Drama. Susanne Wolff spielt super.

    Amüsantes Detail am Rande: Die einzigen Deutsch-gesprochenen Worte auf Hoher See ist eine kurze Fluch-Tirade, ansonsten wird in dem Film nur englisch gesprochen, was

    sich auch nur auf Funkgerät-Dialoge beschränkt. Leider bleibt der jeweils letzte eingeblendete deutsche Untertitel dann im Bild stehen, und wird nicht ausglendet....bis zum nächsten Funkgerät-Dialog. Ist ein nicht gelöstes Problem des DVDRip.

    https://www.imdb.com/title/tt5942864/



    Rike (Susanne Wolff) bestreitet in Köln als Notärztin ihren Alltag, bevor sie ihren Urlaub in Gibraltor antritt. Dort sticht sie all eine mit ihrem Segelboot in See. Ziel ihrer Reise ist die Atlantikinsel Ascension Island. Ihr Urlaub wird abrupt beendet, als sie sich nach einem Sturm auf hoher See in unmittelbarer Nachbarschaft eines überladenen, havarierten Fischerbootes wiederfindet. Mehrere Dutzend Menschen drohen zu ertrinken. Rike folgt zunächst der gängigen Rettungskette und fordert per Funk Unterstützung an. Als ihre Hilfsgesuche unbeantwortet bleiben, die Zeit drängt und sich eine Rettung durch Drille als unwahrscheinlich herausstellt, wird Rike gezwungen zu handeln.

    Im Film von Wolfgang Fischer durchlebt eine Notärztin aus einem Segelboot das moralische Dilemma des Westens, als ein Flüchtlingsschiff auftaucht.


    Release:

    STYX.2018.GERMAN.AC3.DVDRip.x264.mp4


    https://filer.net/folder/6900083cd4038529


    Bild/Ton: mp4, 720x576/AC3 DE

    Genre: Drama


    Land: D, A 2018


    Größe: 1435 MB


    Länge: 90min

    Tom Clancys Jack Ryan (Staffel 2)


    8 / 10


    Die 2. Staffel (8 mal 45 min) spielt vornehmlich in Venezuela, aber auch in London.

    Wer "Homeland" und "Deep State" mag, wird auch diese Serie mögen, obwohl diese Serie mehr US-freundlich ist, wo
    alle Nationen, die nicht nach der Pfeife der USA tanzen, Despoten sind. Und Jack Ryan knallt auch einfach mal so

    unbewaffnete Regierungsangestellte ab, wenn es darum geht seinen Chef zu befreien, der sich aber mittlerweile

    selbst befreit hatte. Will sagen: Die Serie "Tom Clancys Jack Ryan" ist schon etwas mehr nach dem Geschmack des Pentagon, wofür

    wohl Tom Clancy auch bekannt ist. Aber in der Schlussszene kommt dann doch noch ein Seitenhieb auf die wahren Strippenzieher der USA.

    Sehr aufwendig produzierte 2. Staffel, wenn man nur mal die vielen Massenszenen berücksichtigt und das sieht auch nicht nach CGI aus.

    Es könnte Leute geben, die kritisieren könnten, dass teilweise sehr viel venezulanisch (spanisch?) mit deutschen Untertiteln gesprochen wird. Hat mich aber nicht weiter

    gestört, sondern sorgte m.E. vielmehr für Authentizität der Szenerie.

    Deshalb: Sehr kurzweilig, eigentlich noch besser als die 1. Staffel...und zum Schluss Binge-Watching-Gefahr...

    Ich halte deine Einstellung zu Sendern für etwas (besser: reichlich) naiv.

    Ich habe in der Vergangenheit zahlreiche journalistische Medienveranstaltung dieser Sender live besucht. Es ist beschämend und erschreckend, was bei den Sendern abläuft. Aber ich bin ebenfalls der Auffassung, dass hier in diesem Forumsthread über die Serien referiert werden sollte und nicht über die Sender.

    Ich hätte es für sinnvoller gehalten, wenn du mir deine Kritik an meiner Bezeichnung für das ZZDDFF per PM mitgeteilt hättest.

    Per PM können wir gerne weiterdiskutieren. Und nun sollten wir diesen EXKURS über die Sender in diesem Forumsthread auch beenden und uns

    wieder mehr den Serien widmen. Denn ich will weiterhin viele gute (ehrliche, objektive) Tipps zu guten und weniger-guten Serien hier lesen, um nicht laufend selbst "ins Klo zu greifen"...;)

    Hintergrund und Motiv ist: Ich will nicht die offizielle Abkürzung "Z - D - F" verwenden, aber ich kann auch

    die Buchstaben sooo strecken. Ist auch eine Möglichkeit.

    Meine Bewertungen der Serien sind von meinen sonstigen Auffassungen über das Z ---- D .... F unbeeinflusst.

    Ich bin und war diesbezüglich immer ehrlich und habe offen meine Meinung zu den Serien gesagt und werde das auch weiterhin tun, egal

    was ich sonst vom Z....DF halte

    "Countdown Copenhagen" ist z.B. sehr gut. "West of Liberty" ist Mist ... "Undercover" ist mässig bis gut, "Trapped" ist mässig bis schlecht.

    "Auckland Detectives" ist ebenfalls mässig bis schlecht...."Preis der Freiheit"...war gut bis sehr gut.....alles "Z...D....F"-Serien

    Aber O.K...ich mässige mich...aber im Moment ist die Quote von Serien vom Z --- D ---- F bei mir aber auch relativ hoch...

    Und demnächst vor Weihnachten kommt noch die 5. Staffel von "Line of Duty". Da freue ich mich schon tierisch drauf...

    West of Liberty (Staffel 1, nach 20 Minuten ausgestiegen)


    Keine Wertung


    Ein aktuelles, angebliches Prestige-Projekt des Zentralkommitees Der FAKENEWS.

    Was für hohle Dialoge am Anfang und da wird eine Einstiegs-Brisanz-Thema konstruiert...unglaubwürdig.

    Eigentlich sollte diese Whistleblower-Geschichte doch recht interessant sein...

    Aber die Hauptschauspieler spielen grottenschlecht, auch Wotan Wilke Möhring, den ich noch nie für einen

    guten Schauspieler gehalten habe, er ist lediglich ein "guter Typ". Aber das reicht eben nicht.

    Deshalb: Ich war nach 20 Minuten "raus". Mache mich jetzt an die 2. Staffel von Jack Ryan.

    Ich bin nach einer Stunde aus dem Film "ausgestiegen". Enttäuschend. Eine Stunde pure Langeweile, da hilft auch das sehr authentisch

    konstruierte 1960er-Jahre Set wenig. Gegen diese "Nicht-Story" hilft auch ein gutes Set nicht mehr. Und da hilft es auch einem

    Kenner der Historie nicht, wenn er weiss, wo der Film thematisch hingehen wird. Es deutet sich ja bereits teilweise an, aber es dauert

    dauert, dauert. Manchmal scheint Tarantino auch in einen Episoden-Film abzudriften, wo er einfach zusammenhanglos Dialoge und

    abstruse Szenen in den Film einbaut (z.B. der Faust-Kampf mit Bruce Lee). Bei "TheHateful8" war ebenfalls das Intro viel zu lang, weil das

    Intro auch keinen Zusammenhang zum Rest des Films hatte, als man wusste, worum es geht. Tarantino scheint in diesem Film den

    gleichen Fehler zu machen.

    Sorry, aber den Film tue ich mir nicht länger an.

    Es gab schon in diesem Tagen aus meinem Freundeskreis mehrere Stimmen, die den Film als grossen Mist ansehen.

    Ich schliesse mich dieser Auffassung an. Ansonsten keine numerische Wertung.


    Ich vergass noch positiv zu erwähnen, dass Leo DiCaprio wiedermal hervorragend spielt...das wenige Positive in diesem Film