Beiträge von Taupan

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    Eden


    7 / 10


    Solide Mini-Serie (6 Episoden, je 45 min) über die Flüchtlingsproblematik.

    Es werden drei Flüchtlings-Schicksale erzählt, wovon zwei am Ende dramaturgisch eine Verbindung erfahren.

    Allerdings sind die drei fiktive Flüchtlings-Schicksale nach den sechs Episoden nicht zu Ende erzählt. Es bleiben einige Fragen offen.

    Die Macher spekulieren wohl auf mindestens eine weitere Staffel.

    Aber in Summe eine solide, nicht-langweilige sechs Episoden, im Kern Mainstream, aber auch mit ein paar kritischen Untertönen.

    Nee, das Motiv der Serie ist mit dem von Jason Bourne nicht wirklich vergleichbar, obwohl - zugegeben - die Szenerie ähnlich wirkt. Aber wenn man nur die 1. und 10. Episode schaut, ist diese verkürzte Sicht auf die Story kein Wunder. Denn im Ursprung geht das Motiv auf eine narzistische Idee eines einzelnen Wissenschaftlers zurück.

    Aber ich will nicht zu viel spoilern.

    Aber tummel dich mal weiter bei "Avengers Endgame". Das mit Abstand Beste an diesem erneuten Marvel-Trash war der Bierbauch und die Performance von Thor. ;)

    Ansonsten habe ich mich wieder sehr geärgert über diesen Marvel-Schei...drei Stunden lang im Kino angetan zu haben. Aber die Kritik hatte "versprochen", dieser Marvel-Avengers-Film, soll anders, soll besser als die letzten sein. Aber ich wurde leider erneut enttäuscht.

    Verachtung


    7/10


    Solider Thriller. Fängt heftig mit einer gruseligen Ausgangs-Situation an, wie fast immer bei diesen Jussy Adler-Olsen-Verfilmungen.

    Die kriminalistischen Recherchen gehen im Film zügig voran und spalten sich irgendwann in zwei Motiv-Stränge. Im Ergebnis ist der Film nie langweilig, obwohl der

    Streit in dem Drei-Personen-Ermittler-Team auf mich manchmal nerv-tötend wirkt.

    Für mich ist immer noch der erste Film "Erlösung" der beste Film der Film-Reihe, aber dieser 4. Film hat ebenfalls ein sehr gutes Niveau mit guter Spannung.

    Allerdings hat das bisher verfügbare Release einen relativ schlechten Ton mit sehr viel Nebengeräuschen, die nicht zum Film gehören. Das Bild ist aber super.

    Verräter (Staffel 1, während der Folge 2 ausgestiegen)


    4 / 10


    Seit gestern neue Netflix-Serie, kurz: Langweilig, unglaubwürdige Protagonisten, schwer durchschaubare Handlung. Wenn mal etwas Licht in die Handlungs-Motive kommt,

    entpuppt sich das Ganze für mich als Zuschauer als belanglos und nicht wirklich spannend. Auch die ganzen Dialoge wirken abstrus und am Thema vorbei.

    deshalb bin ich während der 2. Folge "ausgestiegen". Muss ich nicht haben.

    Mich hatte die Serie eigentlich auch nur deshalb interessiert gehabt, weil Keeley Hawes ("Bodyguard", "Line of Duty") mitspielt.

    Jau, habe die Serie nun auch zu Ende geschaut, gebe ihr 8 von 10 Punkten, mit Tendenz nach oben...

    Die Abstriche mache ich, weil die Serie in den mittleren Episoden doch ein paar Längen hat, aber die beiden weiblichen Hauptdarstellerinnen spielen

    echt in Hochform. Hätte man von der "Dumpfbacke" Christina Applegate nicht unbedingt so erwartet. ;)

    Linda Cardellini als "Judy" ist dabei für mich auch eine schauspielerische "Entdeckung".

    Die Spannung der Serie saugt der Zuschauer aus dem Umstand, dass der Zuschauer das verbindene Geheimnis der beiden weiblichen Protagonistinnen kennt und nach-und-nach das "Kartenhaus" durch immer mehr bekanntwerdende Hintergründe in sich zusammenfallen sieht. Erinnerte mich von der Dramaturgie her an "Columbo".

    Auch hält die Serie ein paar "lebensphilosophische Weisheiten" parat, die die Serie auch im gewissen Sinne "wertvoll" machen, wie ich finde.

    Angenehm ist auch, dass jede Episode nur "handliche" 30 Minuten dauert und fast immer einen Cliffhanger am Ende jeder Episode parat hat.

    Der Vergleich zu "Big little lies" ist berechtigt, aber stimmt: "Dead to me" ist nicht ganz so abgründig und nicht so bösartig, aber trotzdem gut, weil die Serie auch lebensphilosophische Hilfestellungen anbietet, um so eine Dilemma-Situation vielleicht zu lösen.

    Und das Staffel-Ende hat einen würdigen Abschluss und lässt gleichzeitig auch sehr viel Raum für eine 2. Staffel, die ich mir auf jeden Fall auch anschauen würde.


    Ex-"Dumpfbacke" aus "Eine schrecklich nette Familie" Christina Applegate hat die Serie co-produziert und ist bis jetzt die erste und mit Abstand beste Serie, die ich bisher gesehen habe, bei der eine prominente Schauspielerin sowohl als Produzentin als auch als Hauptdarstellerin mitgewirkt hat. Endlich, nach den vielen Reinfällen der letzten Monate.


    Und wirklich: Der Beschreibungstext zu "Dead to me" ist wirklich total schräg und passt überhaupt nicht. Wenn man den Beschreibungstext liest, bekommt man wirklich den Eindruck, die Serie sei so etwas wie die Serie "Ein Engel auf Erden", aber die Serie hat mit diesem täuschenden Eindruck rein gar nix gemeinsam.


    Kurz:
    Wer sich auf die 1. Episode von "Dead to me" einlässt, wird auch bis zum Schluss nicht enttäuscht, allerdings, wie gesagt, in der Mitte hat die Serie ein paar Längen, die aber das sehr gute Schauspiel der beiden Ladys ausgleichen.


    Aber eine Unlogik muss ich noch loswerden:


    Jau, habe erste Folge gesehen und sieht sich vielversprechend an...bin gespannt, wie es weitergeht.
    Die 1. Episode hatte schon eine überraschende Wendung. Und echt: Die Beschreibung zur Serie ist nicht wirklich inspirierend.

    Happy Death day 2 U


    7 / 10


    Wenn man diesen 2. Film schaut, sollte man den Inhalt des 1. Films noch einigermassen parat haben, da dieser 2. Film doch sehr oft auf den 1. Film Bezug nimmt. Wenn diese Erinnerung fehlt, fehlt dem Zuschauer doch irgendwann der "rote Faden" in der Story. So ging es mir jedenfalls: Ich konnte z.B. nix mehr mit der Rolle der Mutter anfangen und welche Bedeutung ihre Mutter im 1. Film hatte. Wenn noch mehr die Erinnung über den 1. Film vorhanden gewesen wäre, hätte mir der Film womöglich noch mehr Spass gemacht. Denn wenn diese Infos über den 1. Film fehlen, kann man den Motiven in der Handlung nur noch schwer folgen. Das als Tipp für alle, die diesen Film schauen wollen: Vorher vielleicht doch nochmal den 1. Film schauen. Dann macht dieser 2. Film auf jeden Fall mehr Spass, obwohl der 2. Film trotzdem nicht ganz so an den Spassfaktor des 1. Films herankommt, wie ich finde, weil er sich auch in Bezug auf Wissenschaft, Zeitsprüngen und verschiedenen Dimensionen zu wichtig nimmt. Trotzdem: unterhaltsam, nicht langweilig und wieder mit einer charmanten und sympathischen Jessica Rothe, die mit ihrer "genervten" Gestik alleine schon für einen Spassfaktor sorgt.

    So, Schluss mit Lustig...ich habe nun endgültig genug von diesem Schei...Ich bin während der 8. Episode nun endgültig ausgestiegen

    aus dieser Serie. Mich interessiert der Schluss auch nicht mehr. Es ist mir zu abstrus, zu hanebüchen.
    Nun kommen auch noch irgendwelche dramaturgischen Zeitsprünge hinzu, die dem Zuschauer nicht erklärt werden und auch nicht

    deutlich erkennbar sind...deshalb: Ich bin raus aus dieser Serie, d.h. der nächste, von einer prominenten Lady produzierter Serien-Reinfall.

    Naja, Film ist nicht langweilig, recht unterhaltsam, aber es gibt wesentlich bessere Eastwood-Filme, z.B. "Absolute Power", "Gran Torino", "Der fremde Sohn" und "Sully"

    The Mule


    7 / 10


    Bestimmt nicht der beste Clint Eastwood Film, aber recht unterhaltsam, nicht langweilig und mit einem zum Teil sehr amüsanten Altherren-Zynismus und Wortwitz.

    Was am Anfang wie eine Kriminalstory eines 90-jährigen Drogenkuriers aussieht, entwickelt sich dann gegen Ende mehr zu einem persönlichen Familierndrama mit der eindeutigen Botschaft von Clint Eastwood: Egal wie hoch dir die Schei...bis zum Hals steht, die eigene Familie hat immer allererste Priorität. Und dem 88-jährigen Clint Eastwood sollte man diese Lebensweisheiten wohl unumwunden abnehmen.

    Chambers (Staffel 1, bisher 4 von 10 Episoden gesehen)


    5,5 / 10


    Kurzer Zwischenbericht:
    Begeisterung hält sich in Grenzen, obwohl sich der Handlungs- und Spannungsbogen langsam (aber zäh) steigert.

    Mal schauen, wie es weitergeht.

    Im Moment versucht die Serie nur dadurch "Spannung" zu erzeugen, indem merkwürdige Schockmomente auftauchen, die aber vom Zuschauer noch

    nicht erklärt und eingeordnet werden können. Wenn DAS bis Ende Episode 10 so weitergeht, war diese Serie (die auch von einer prominenten Schauspielerin co-produziert wird => Uma Thurman) auch wieder ein "Griff ins Klo".

    Phoenixsee (Staffel 2)


    7,5/10


    Habe 2. Staffel bereits per offiziellen Download gesehen. Offiziell im TV läuft die Serie erst ab kommenden Montag

    In der 2. Staffel (wieder sechs Episoden) sind diesesmal mehr die Ehe- und privaten Krisen der beiden Familien der Schwerpunkt und

    das Thema Wirtschaftskriminalität tritt mehr in dem Hintergrund. Leider sind auch die amüsanten Theken-, Fussballplatz- und Angelgespräche

    etwas spärlich, aber trotzdem ist der Dialog- und Wortwitz im Ruhrpott-Umfeld weiterhin sehr amüsant.

    Habe mich erneut gut unterhalten gefühlt, auch wenn der linkslastige WDR perfide "Anti-Rechts-Dramaturgie" in die Story eingebaut hat.

    Aber intelligente Zuschauer werden diese perfide Medien-Propaganda des "Staatsfernsehens" sehrwohl erkennen.

    Hehe die letzte coole Serie lief im ÖR(ARD) als ich ein Kind war. 52 Wochen lang immer Samstag Abends ein Kult SciFi Film wie Formicula, Tarantula, Phase IV, Fahrenheit 451, Flucht ins 23.Jahrhundert, Soylent Green usw.

    Ja, das weiss ich auch noch...
    Das war damals dem StarWars-Hype geschuldet. Von diesen damaligen 52 Filmen will ich mir auch noch mal "Colossus" anschauen und mit den "heutigen Augen" sehen.

    Denn damals fand ich den Film ganz gut, interessant und spannend. Hat auch sogar 7,2 auf der IMDB-Skala.

    Die Frau im Eis

    Ich fand den Film besser als von Dir besprochen. Die Hintergründe sind doch sonnenklar.

    Mir fehlten z.B. mehr Hintergründe über die Mafia, die hinter dem Bruder her war. Dieser "Hintergrund" wurde nur oberflächlich erwähnt.
    Sicherlich waren die Hintergründe klar, aber eben m.E. nicht "sonnenklar". ;)
    Die fehlenden Hintergründen waren auch von mir nicht unbedingt als Kritik zu verstehen, sondern mehr als "Vorwarnung", falls man sich auf den Film einlässt und weitere Erklärungen vermisst. Womöglich hast du wegen meiner Vorwarnung den Film bewusst intensiver wahrgenommen und dadurch war dir dann alles klar.

    Dann war ja meine Vorwarnung sinnvoll und hat was gebracht...;)

    Und was ich besonders hasse wenn Kultfilme ne neue syncro bekommen!

    Eine neue Synchro muss ja nicht grundsätzlich schlecht sein, aber bei vielen Kultfilmen aus den 1970er/1980er (DER WEISSE HAI, FLAMMENDES INFERNO) ist die neue Synchro grottenschlecht. Da stimme ich dir zu. Dabei wollte man die Filme wohl nur (gut-gemeint) auf STEREO-Format bringen, aber das ging durch die schlechte Synchro dann voll in die Hose. Besonderes schlimm ist es beim "WEISSEN HAI". Zum Glück gibt es aber auch auf der BD die Original-Synchro.

    Phoenixsee (Staffel 1)


    8/10


    Diese Serie aus 2016 habe ich durch Zufall in diesen Tagen entdeckt.
    Die Serie (sechs Episoden) handelt von den altäglichen und besonderen Schwierigkeiten einer Ruhrpott-Gesellschaft, die an einem (fiktiven) Phoenixsee bei Dortmund lebt.
    Natürlich sind auch der BVB und die anderen aus "Herne West" in der Serie häufig in Nebensträngen ein Thema.

    Der Haupthandlungsstrang handelt aber von einer Firmenpleite (mit Anspielungen auf die Opel-Pleite in Bochum) , die zusätzlich auf Insolvenzverschleppung basierte, wo ein Wirtschaftsprüfer mitdrinhängt, der mit seiner Familie einer der Hauptdarsteller der Serie ist. Die anderen Protagonisten der Serie sind die Familien der Arbeitnehmer der Pleite-Firma. Das alleine beinhaltet schon viel Konfliktpotential in dieser Serie, was sehr anschaulich in Kneipen-Gesprächen, Eltern-"Fach"-Gesprächen am Spielfeldrand von Jugend-Fussballspielen und bei Angel-Gesprächen thematisiert wird, wie man das so aus dem tiefsten Ruhrpott kennt. Sehr schöner Lokal-Kolorit, für Freunde, die den Ruhrpott kennen und mögen. Sehr unterhaltsam und spassig und eben auch ein Krimi-Drama im Mileau der Wirtschaftskriminalität.

    Vom Stil her ist die Serie ähnlich wie "Weissensee", nur eben in einem anderen Umfeld und in einer anderen Zeit. Aber die Schauspieler sind genauso hervorragend.

    Ich habe die 6 Episoden ziemlich zügig per Binch-Watching geschaut und "verschlungen", denn die Serie wird gegen Ende immer spannender denn nahezu "alles" eskaliert und "geht in die Hose", was aber auch abzusehen war, wenn man Zinssätze von 20% erwartet...


    Die erste Staffel von PHOENIX-SEE aus dem Jahr 2016 gibt es noch als Stream in der ARD-Mediathek und ist über Mediathekview/JDownloader downloadbar.

    Ab Ende April 2019 kommt die 2. Staffel. Die 2. Staffel ist aber bereits in der ARD-Medienthek verfügbar.

    Vikings (bisher gesehen: Staffel 1 und 2)


    8/10


    Ich habe mir in den letzten Wochen auch mal "VIKINGS" angeschaut, nachdem die Serie auch laufend gute Kritiken bekommt.

    Und wahrlich: Die Serie ist gut, nie langweilig. Die Handlung geht zügig weiter, ohne Schnörkel. Die Charaktere wirken glaubwürdig und werden gut dargestellt.

    Am interessantesten finde ich die Rolle des christlichen Priesters, der laufend zwischen Christ und Wikinger-Gottheiten hin und her gerissen ist und wird.

    Wer GoT mag, wird auch an "Vikings" gefallen finden.