Beiträge von Taupan

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    Apostle


    5,5 / 10



    Ich war eigentlich sehr gespannt auf den Film gewesen, weil der Trailer sehr vielversprechend war.

    Und der Film fing auch gut an. Die Story war zu Beginn simple und verständlich: Ein Bruder, der seine Schwester aus den Klauen einer

    obskuren Sekte befreien muss. So weit so gut. Es gab auch zwei sehr spannende Szenerien, die geschickt beim Erzählen einen Spannungsbogen aufbauten, als

    es darum ging, dass der Bruder als "ungewünschter Sekten-Eindringlich" nicht auffliegen soll: Da war zum Einen der Rote Punkt beim Fährticket und zum Zweiten

    das Vervollständigen des Gedichts, was der Bruder bestimmt nicht kennen werden wird, so dachte sich der Zuschauer. Diese beiden Spannungsbögen waren gut inszeniert

    in diesem Film und bis dahin war der Film noch gut, aber dann irgendwann zerfällt der Film leider in obskuren Sekten-Gehabe (auch sehr martialisch und brutal), wobei der Film auch noch nicht mal den Versuch unternimmt etwas mehr als nötig zu erklären. Aber es reichte (mir) nicht. Der Film verkommt zum Schluss in Gewaltdarstellungen, wodann auch die Schwester sich irgendwie dann selbst befreit, ohne Hilfe des Bruders. Es ist dann alles sehr merkwürdig. Im Nachhinein ist der Film eine Enttäuschung, obwohl der Film einen vielversprechenden Anfang hatte und auch das Ambiete, Stil und Ausstattung sehr hochwertig und stilecht daherkommt. Aber Story und Drehbuch sind in Gänze wenig durchdacht.

    Habe jetzt auch die 2. Staffel von "OZARK" komplett gesehen.

    Wahrlich super 2. Staffel, noch um Längen besser als die 1. Staffel.

    Mir hätte die 2. Staffel womöglich noch mehr Spass gemacht, wenn ich noch mehr Details der 1. Staffel in Erinnerung gehabt hätte.

    Denn die 2. Staffel nimmt sehr häufig Bezug auf die 1. Staffel.

    Ich würde den Bewertungsunterschied zwischen beiden Staffeln noch etwas drastischer darstellen:


    Staffel 1: 7/10



    Staffel 2: 9/10


    Besonders hat mir die Rolle der Ruth Langmore gefallen. Auch die deutsche Synchronstimme von ihr ist super.

    Auch die Dialoge sind super: Er: "Was suchst du in dem Safe" darauf Ruth Langmore: "Ja was wohl? ich habe darin mein Schinkenbrot vergessen."

    Ich habe laut gelacht...

    oder noch so ein geiler Dialog:

    Marty Birde sagt: "Ich bin nur Buchhalter. Ich jongliere nur mit Zahlen."

    Antwort der Mafia-Juristin: "Ich bin nur Anwältin". Ich jongliere nur mit Worten."


    Freue mich schon auf Staffel 3, die hoffentlich kommen wird.

    https://www.imdb.com/title/tt0058929/



    Piratenkapitän Pedro Valverde (Rik Battaglia) kapert mit seinen Freibeutern nicht nur die spanischen Galeeren im karibischen Meer, sondern bringt als Heiratsschwindler auch die Damen des Adels um ihr Geld: Schon während der Hochzeit lässt er von seinen Seeräubern die Mitgift der Frauen rauben. Als er sich jedoch ernsthaft in die indianische Schönheit Soledad (Ingeborg Schöner) verliebt, muss er sich dieser Liebe im Kampf gegen den machtlüsternden Gouverneur von Tortuga (Guy Madison) erst würdig erweisen.


    Ein farbenprächtiges Seeräuber-Abenteuer im Original-Kinoformat (Text von DVD)


    Release:

    DER.ABENTEURER.VON.TORTUGA.1965.GERMAN.AC3.DVDRip.mkv


    https://filer.net/folder/24a8a132e64d9f11


    Bild/Ton: mkv, 720x576/AC3 DE

    Genre: Abenteuer


    Land: ITALIEN, 1965


    Größe: 1369 MB


    Länge: 88min



    @Crusher @Tim   bitte um Prüfung und Eintragung für die Main

    STEIG.NICHT.AUS


    5,5 / 10


    Wie gut waren doch damals "Die Katze" oder "Abwärts". Davon ist "STEIG.NICHT.AUS" um Längen entfernt.
    Der Film versucht auf Spannung und versucht dabei Hollywood zu kopieren und wirkt dann als deutscher Thriller wiedermal lächerlich und peinlich.

    Logisch hat die Story des Films zusätzlich zahlreiche Schwächen, obwohl der Film in der Auflösung eine gesellschaftskritische Komponente hat.

    Aber die ganze Story ist zu oberflächlich und teilweise sind die Protagonisten durch die hektische Sprechweise schwer zu verstehen, wodurch viele vermeintliche

    Erklärungen im sprachlichen Kauderwelsch untergehen. Und im Übrigen scheint dieser Film ein Werbefilm für Mercedes zu sein.

    Peinlich zusätzlich, dass der Film vom ZDF co-produziert wurde. Eigentlich hätte man bei diesem trashigen Film-Niveau eher "RTL" oder "PRO7" als Co-Produzent erwartet.


    Fazit:

    Der Versuch, einen vielleicht spannenden deutschen Thriller zu drehen, ist leider kläglich gescheitert, lediglich Wotan Wilke Möhring hat sein Bestes versucht. Hannah Herzsprung als Chefin des Bombenkommandos wirkt unglaubwürdig.

    Habe den Film heute auch gesehen:

    O.K, der Film ist interessant, wahrlich mal etwas anderes...komplett neben dem "Mainstream".

    Interessante Atmosphäre, gutes Setting, gute Aufmachung, gute Darsteller...aber die Story??!!

    Ich weiss am Ende nicht, was ich von dem Film halten soll. Was will mir der Film sagen?

    Man könnte den Film auch kurz beschreiben mit: "Robinson Crusoe" trifft "Shape of Water".

    Ich habe immer damit gerechnet, dass der Film irgendwann noch "die Kurve" bekommt...aber da kommt nix.

    Der Film tritt beim Story-Telling leider komplett auf der Stelle. Keine Botschaft, keine Aussage, keine Moral. Nix. Ein "Nicht-Film".

    Man schaut den Film und hat den Film in zwei Tagen wieder komplett vergessen.

    Mehr fällt mir zu dem Film leider nicht ein.


    Von mir bestenfalls eine 5,5/10.

    Anon


    8/10


    Wer die ebenfalls interessanten Filme "GATTACA" und "IN TIME" von Andrew Niccol mag, wird auch seinen aktuellen Film "ANON" mögen. Der typische Retro-Stil von Andrew Niccol wird auch in diesem Film "ANON" verwendet und eingesetzt und die SciFi-Story liefert eine überzogene/satirische, aber trotzdem nicht-abwegige Sichtweise auf die Datensammelwut jedweder staatlicher, insbesondere Strafverfolgungs-Behörden. Der gläsene Mensch in "ANON" scheint Realität geworden zu sein.Trotz noch so vieler Daten bleibt trotzdem die Erkenntnis: Nix ist so wie es scheint. Wieder ein sehr guter Film von Andrew Niccol, wie ich finde. Und kann man sich auch gleich nochmal anschauen.

    The Americans (5. Staffel)


    8/10


    Staffel 5 zu Ende geschaut: Diese vorletzte Staffel der Serie ist eine Staffel, die dramaturgisch hauptsächlich von den Selbstzweifeln der Protagonisten geprägt ist. Fans der Serie könnten diese Staffel womöglich langweilig finden. Auch wenn man wahrlich vergeblich nach einem roten Faden in dieser 5. Staffel sucht, so sind die Dialoge doch sehr erhellend und erzählen viel über die auch menschlichen Seiten dieser Agenten im "Kalten Krieg". Wer in dieser 5. Staffel dramaturgische Spannung wie in einer typischen Agententhriller-Serie sucht, wird bei dieser 5. Staffel (und auch vielleicht bei der gesamten Serie) enttäuscht werden. Mich zog die 5. Staffel trotzdem in seinen Bann und ich habe die letzten 5 Episoden am Stück geschaut. Die 5. Staffel bereitet bereits das offiziell-verkündete Ende der Serie mit der 6. Staffel vor, aber ich bin trotzdem gespannt, wie die Serie mit der kommenden 6. Staffel letztendlich enden wird, obwohl der ärgerliche SPIEGEL im Juni schon Einiges darüber gespoilert hatte.


    Aufgrund deiner Rezension habe ich den Film heute gesehen.

    Also nee, das war alles reichlich konstruiert und alles sehr unglaubwürdig auch das Motiv am Ende war überhaupt nicht glaubwürdig für den ganzen "Stress", den der

    Serienkiller verursacht hat. Bestenfalls bekommt der Film von mir eine 5,5 von 10.

    Ich frage mich ernsthaft, wo du in dieser konstruierten Story eine "Intelligente Handlung" gesehen haben willst, insbesondere auch, weil der Täter ja im Ende zugibt, dass

    er selbst nicht so genau wusste, warum er das Hangman-Spiel eigentlich gespielt hatte. Es war für ihn nur ein Symbol für Macht. Wie er darauf gekommen ist, blieb sein Geheimnis. Zustimmung von mir nur für die solide Leistung von Al Pacino. Er spielte sich mal wieder irgendwie selbst und dann ist er immer am Besten.


    Der Serienkiller-Film "88 Minutes" mit Al Pacino ist bei weitem besser...