Beiträge von Sub Harry

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    Quantenverschränkung

    Sensationelles erstes Foto


    Zuerst eine kurze Erklärung mit meinen Worten.


    Wir wissen das sie funktioniert (das wurde in vielen Versuchen mehrfach bewiesen) aber wir wissen nicht wirklich wie.

    Als Beispiel nehmen wir mal an wir würden zwei Würfel (in wirklichkeit geht es nur mit subatomaren Teilchen) miteinander verschränken können

    - zeigt der eine die 1 würde der andere sofort (ohne Zeitverlust) die 6 zeigen.

    Oder Räder! Würde man das eine so beeinflussen das es sich im Uhrzeigersinn dreht, dreht sich das andere sofort gegen den Uhrzeigersinn

    (und natürlich auch umgekehrt).

    Das faszinierende daran ist, daß dies auch so wäre wenn die Würfel bzw. Räder Milliarden Lichtjahre voneinander entfernt wären. Somit ist die Information schneller als das Licht und das

    ist auch das unerklärliche daran.

    Würde der Mensch sich die Quantenverschränkung zu Nutze machen können, würde das bahnbrechende Möglichkeiten aufweisen.


    Bericht


    Auf diesem Schwarz-Weiß-Foto gibt es nicht viel zu sehen. Die geisterhaften, augenähnlichen Formen veranschaulichen jedoch ein seltsames Phänomen, das Albert Einstein so sehr verunsicherte, dass er in dem Glauben starb, es könne gar nicht existieren.


    Die ersten Fotos von quantenverschränkten Partikeln zeigen eine Bellsche Ungleichung.

    quantum entanglement image picture pa moreau et al science advances enlarged


    Das Bild ist die erste Fotografie der Quantenverschränkung oder der „gespenstischen“ Paarung von Teilchen.

    „Das Bild, das wir aufgenommen haben, ist eine elegante Demonstration einer grundlegenden Eigenschaft der Natur, die zum ersten Mal in Form eines Bildes zu sehen ist“, sagte Paul-Antoine Moreau, Physiker an der Universität Glasgow, in einer Pressemitteilung.

    Moreau leitete das Forscherteam, dem es gelang, das Bild zu erstellen. Am Freitag präsentierten die Wissenschaftler ihr Foto in einer Studie in der Fachzeitschrift „Science Advances“.

    Quantenverschränkung 101

    Die Quantenverschränkung ist die mittlerweile belegte Theorie, dass zwei winzige Partikel gepaart und getrennt werden können, aber dennoch über weite Entfernungen eng und unmittelbar verbunden bleiben.

    Nach den Gesetzen der Physik können sich zwei Teilchen mit einer binären, ja-oder-nein-ähnlichen Eigenschaft oder einem Zustand, wie beispielsweise Spin- oder Phasenpolarisation, verfangen. Dieser Zustand bleibt jedoch verschwommen — oder in „Überlagerung“ — bis ein Partikel gemessen wird. Dann, zum genauen Zeitpunkt der Beobachtung, auch wenn die Partikel durch Lichtjahre vom Raum getrennt sind, nimmt das andere Partikel den entgegengesetzten Zustand seines Zwillings an.

    Um dieses Konzept zu verstehen, könnt ihr euch vorstellen, dass jedes verschränkte Teilchen eine Box mit einer Katze darin wäre. Die Katze im Inneren wäre gleichzeitig lebendig und tot — so lange, bis jemand eine der Boxen öffnen würde. Wenn die Katze in einer Box lebendig wäre, dann müsste die Katze in der anderen Box tot sein (oder umgekehrt).

    Einstein hielt diesen teleportationsähnlichen Effekt für so absurd, dass er ihn als „spukhafte Fernwirkung“ bezeichnete.

    „Einstein konnte das nicht akzeptieren“, sagte J.C. Séamus Davis, ein Physiker an der Cornell University, der Quantenmechanik studiert, gegenüber Business Insider. „Er ist gestorben, ohne die Theorie als Tatsache akzeptiert zu haben, aber sie wurde mittlerweile millionenfach bewiesen.“


    Eine der neuesten Studien, die im Februar 2017 veröffentlicht wurde, zeigte anhand von 600 Jahre altem Sternenlicht, dass zwei Teilchen im Moment der Verschränkung nicht „betrügen“ konnten und einen gemeinsamen Zustand teilten, bevor sie gemessen werden konnten.

    Wie und warum sich kleine Teilchen verschränken können, ergibt im Kontext unseres Alltags keinen Sinn. Auf kleinstem Raum scheint das Universum nach unterschiedlichen Regeln zu spielen, von denen viele paradox sind und der Vernunft trotzen. In einigen quantenmechanischen Szenarien folgt ein Effekt beispielsweise nicht immer einer Ursache — der Effekt kann tatsächlich eintreten, bevor seine Ursache eintritt.

    Niemandem solle etwas vorgeworfen werden, weil ihn die Quantenmechanik verwirre, sagte Davis, da „wir uns nicht weiterentwickelt haben, um die Theorie und ihre kontraintuitiven Auswirkungen zu verstehen“.

    „Aber die Mathematik, die Vorhersagen ab den 1920er Jahren, haben sich alle als richtig erwiesen“, sagte er. „Es ist die erfolgreichste wissenschaftliche Theorie der Menschheit.“

    In all diesen Jahrzehnten hat jedoch noch nie jemand ein Bild von verschränkten Teilchen aufgenommen. Und genau das hatten sich Moreau und seine Kollegen vorgenommen.


    Wie die Verschränkung zum ersten Mal fotografiert wurde


    Forscher benutzten Ultraviolettlaser, Polarisationsfilter, Sensoren und andere Geräte, um zum ersten Mal Quantenverschränkungen zu fotografieren.

    quantum entanglement image picture setup lasers pa moreau et al science advances


    Lichtpartikel, die Photonen genannt werden, können sich durch eine Reihe von Quanteneigenschaften verschränken. In ihrem Experiment wählten die Forscher eine Eigenschaft, die sich „Phase“ nennt. Die Photonen strömten aus einem ultravioletten Laserstrahl und durchquerten dann einen speziellen Kristall, der dafür eingesetzt wird, die Phase einiger Photonen zu verschränken.

    Als nächstes teilten die Forscher den Strahl mit Hilfe eines zur Hälfte gespiegelten Glases in zwei gleiche „Flüsse“. An diesem Punkt trennten sich einige der Photonen, die der Kristall verschränkt hatte.

    Ein Photonenfluss durchquerte einen Filter, um die Partikel auf eine von vier Phasen zu begrenzen. Dann wurden sie zu einer sehr empfindlichen Kamera weitergeleitet, die in der Lage ist, einzelne Photonen zu erkennen. Der andere Fluss führte zu einer Auslösevorrichtung für die Kamera.

    Lest auch: Eine Megastruktur aus toten Sternen hat gerade den Beweis für Einsteins wichtigste Theorie geliefert

    Der Kamerasensor nahm nur dann Informationen auf, wenn zwei verschränkte Photonen — jeweils von einem separaten Fluss — gleichzeitig und mit entgegengesetzten Phasen an ihren jeweiligen Detektoren ankamen. Im Laufe der Zeit setzten die Forscher ein gemustertes Bild der verschränkten Photonen zusammen, die auf die Kamera trafen.

    Von verschränkten Photonen, die durch den Phasenfilter strömten, wurde erwartet, dass sie vier augenähnliche Muster bilden — und das ist genau das, was auf dem Bild zu sehen ist.

    Das Experiment sei ein weiterer Beweis dafür, dass die Theorie, die Einstein erschreckte, korrekt sei, sagte Moreau.





    Ich schrieb vor ca. einem halben Jahr


    Ein kleines Resümee!

    Habe mir den Film gerade angeschaut und anschließend mit der Remastered Version verglichen.

    Auf Grund das dieses 35 mm Filmmatrial, auf das der Film damals aufgenommen wurde, so eine hohe Körnung hat, fällt die Qualitätsverbesserung leider nur marginal aus.

    Eine Verbesserung ist sehr gut sichtbar in den etwas dunkleren Abschnitten (da hier das "Körnungsrauschen" in den Hintergrund tritt).

    In den extrem hellen Abschnitten (z.B auf Lukes Heimatplanet Tatooine) ist der Unterschied fast kaum sichtbar.

    Nichts desto Trotz bekommt der Film einen "Ehrenplatz" in meiner Sammlung.

    Für die Zukunft kann mal wohl sagen - Je weniger Körnung das Original Bildmatrial hat, desto größer ist der Qualitätsgewinn nach dem abtasten zu 4k.



    Wirklich fantastisch ist allerdings der Sound DTS-HD Master.

    Damit kommst Du nicht ganz hin.

    Um ein Objekt im Orbit zu halten bedarf es einer Geschwindigkeit von knapp über 28000 km/h.

    Die Weltraumschrottobjekte welche ich bis jetzt angeklickt habe, liegen alle zwischen 27000 und 28000 km/h.

    So, muß mich mal selbst korrigieren.

    Nun, nachdem ich mir ein wenig mehr angeschaut habe, habe ich festgestellt das auch wesentlich langsamere dabei sind (hatte RalfZ doch schon Recht).

    Pauschal kann wohl sagen - Je höher (bzw. weiter entfernt von der Erde) desto langsamer.

    Der Krempel im Orbit ist im Durchschnitt mit ca. 20000km unterwegs

    Damit kommst Du nicht ganz hin.

    Um ein Objekt im Orbit zu halten bedarf es einer Geschwindigkeit von knapp über 28000 km/h.

    Die Weltraumschrottobjekte welche ich bis jetzt angeklickt habe, liegen alle zwischen 27000 und 28000 km/h.

    Das heißt, sie werden im Laufe der Jahre in die Atmosphäre eintreten und verglühen (der Großteil zumindest).

    Siehe der Film Gravity. Ein mit ganz wenig Logikfehlern gemachtes Meisterwerk.

    Sehr interessant!

    Seit Jahren haben wir Menschen in der unmittelbaren Umgebung unseres Heimatplaneten ein großes Problem, das wir selbst geschaffen haben: Weltraummüll (Space Debris). Seit 1957 hinterlassen Satelliten und Raumsonden unglaubliche Mengen von Abfall verschiedenster Größe im All: Ausgediente Satelliten, ausgebrannte Raketenoberstufen, verloren gegangene Teile und jede Menge Müll, der bei militärischen Tests sogenannter Antisatellitenwaffen entsteht.

    Laut Modellen von der ESA befinden sich über 600.000 Objekte mit einem Durchmesser größer als 1 cm in Umlaufbahnen um die Erde. Knapp 13.000 Objekte ab 5 cm werden mithilfe des US-amerikanischen Space-Surveillance Network ständig beobachtet. Die folgende interaktive 3D-Map von James Yoder zeigt mit Hilfe von Daten von Space-Track.org in Echtzeit den Weltraumschrott unserer Erdumlaufbahn. Ziemlich erschreckend:

    „Stuff in Space is a realtime 3D map of objects in Earth orbit, visualized using WebGL. The website updates daily with orbit data from Space-Track.org and uses the excellent satellite.js Javascript library to calculate satellite positions.“


    Stuff in Space

    Forscher finden erstmals Ursprung eines schnellen Radioblitzes

    (FRB - Fast Radio Bursts)


    Erstmals haben Forscher die Herkunft eines einzelnen Radioblitzes aufgespürt – Milliarden Lichtjahre entfernt. Das war nicht einfach, denn die Blitze flackern meist nur tausendstel Sekunden auf. Die Entdeckung liefert auch Erkenntnisse zum intergalaktischen Raum.



    Blick vom Teleskopsystem Askap: Links die mittelgroße Galaxie im Sternbild Kranich am Südhimmel, die Heimat des Blitzes, rechts der Mond.


    Blick vom Teleskopsystem Askap: Links die mittelgroße Galaxie im Sternbild Kranich am Südhimmel, die Heimat des Blitzes, rechts der Mond.


    Washington/Epping

    Astronomen haben erstmals den Ursprung eines einmaligen schnellen Radioblitzes in den Tiefen des Alls aufgespürt. Der extrem kurze Ausbruch von Radiostrahlung, den das Teleskopsystem Askap in Australien am 24. September 2018 registrierte, kam demnach aus einer 3,6 Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie. Das berichtet das internationale Team um Keith Bannister von der australischen Forschungsorganisation CSIRO im Fachblatt „Science“. Zuvor hatte ein anderes Team bereits die Herkunft sich wiederholender schneller Radioblitze bestimmt, die aber die große Ausnahme sind.

    Schnelle Radioblitze (Fast Radio Bursts; FRB) leuchten typischerweise nur tausendstel Sekunden am Firmament auf. Welcher Mechanismus hinter dem rätselhaften Phänomen steckt, ist ungeklärt. Die mysteriösen Blitze waren 2007 erstmals bemerkt worden. Seitdem wurden 85 dieser plötzlichen Ausbrüche von Radiostrahlung registriert. Fast alle Blitze sind einmalige Ereignisse. Nur in zwei Fällen wurden wiederholt schnelle Radioblitze an derselben Stelle beobachtet


    In einer und drei Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie, gelang den Astronomen die Heimat eines schnelles Radioblitzes zu identifizieren.

    In einer und drei Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie, gelang den Astronomen die Heimat eines schnelles Radioblitzes zu identifizieren


    Erstmalige Zuordnung ist ersehnter „Durchbruch“

    Die Herkunft der Blitze ist wegen ihrer extrem kurzen Dauer schwer zu bestimmen. Eine der beiden Serien von Radioausbrüchen wurde vor zwei Jahren einer rund drei Milliarden Lichtjahre entfernten Zwerggalaxie zugeordnet. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht – und auch der Radioblitz – in einem Jahr zurücklegt: rund 9,5 Billionen Kilometer.


    Dank eines auf schnelle Radioblitze spezialisierten Beobachtungsmodus gelang den Astronomen um Bannister mit Askap nun zum ersten Mal die Zuordnung eines Einzelblitzes zu einer Galaxie. „Das ist der große Durchbruch, auf den das Feld gewartet hat, seit Astronomen die schnellen Radioblitze 2007 entdeckt haben“, urteilt der Forscher in einer CSIRO-Mitteilung. Askap steht für „Australian Square Kilometre Array Pathfinder“, also eine Art Pionieranlage für das geplante quadratkilometergroße Radioobservatorium SKA.

    Ermittlungen durch „winzige Zeitdifferenzen“ möglich

    Die Heimat des Blitzes ist der Analyse zufolge eine mittelgroße Galaxie im Sternbild Kranich am Südhimmel. Sie unterscheidet sich deutlich von der Heimat der Serienblitze. Die Himmelsposition des Einzelblitzes ließ sich aus den leicht unterschiedlichen Ankunftszeiten bei den insgesamt 36 Parabolantennen von Askap ermitteln. „Aus diesen winzigen Zeitdifferenzen – nur Bruchteile einer milliardstel Sekunde – konnten wir die Heimatgalaxie des Ausbruchs bestimmen und sogar seinen exakten Ausgangspunkt, 13.000 Lichtjahre außerhalb des Zentrums der Galaxie in der galaktischen Vorstadt“, erläutert Ko-Autor Adam Deller von der Swinburne University in Melbourne.

    „Das ist, als würde man vom Mond aus die Erde beobachten und nicht nur Bescheid wissen, in welchem Haus eine Person lebt, sondern auch auf welchem Stuhl am Tisch im Esszimmer sie sitzt“, ergänzte Bannister. Die Galaxie war nach der Positionsbestimmung durch Askap mit einigen der größten Teleskope der Welt erkundet und charakterisiert worden. Die Forscher hoffen, dass diese und weitere derartige Funde dabei helfen, den Mechanismus hinter den schnellen Radioblitzen zu bestimmen.

    Blitze verraten Menge der Materie zwischen den Galaxien

    Darüber hinaus lassen sich die kurzen Blitze auch nutzen, um die Menge an Materie zwischen Galaxien zu bestimmen. Denn die Radioausbrüche werden von der Materie, die sie auf ihrem Weg passieren, in charakteristischer Weise verändert. Aus den Eigenschaften eines Blitzes lässt sich daher ablesen, wie viel Materie er durchkreuzt hat. Lässt sich die Länge seiner Flugstrecke messen, wie es jetzt gelungen ist, ergibt sich daraus die Materiedichte im intergalaktischen Raum. Für aussagekräftige Analysen muss zunächst allerdings die Herkunft einer ausreichenden Zahl von Radioblitzen bestimmt werden.




    American History X - Full fight uncut.


    Hab den Film damals 1998 im Kino gesehen und erinnere mich noch daran wie einige Rechts Dumpfbacken am jubeln waren.

    Man merkte das sie selbst zum Ende des Films ihn nicht verstanden hatten.

    Bis Dato kannte man das was in dieser Szene gezeigt wird nur vom hörensagen (schon in den 1980ern) und hier hatte man es auf einmal auf der großen Leinwand.