Katrin Himmler -Neu-

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    Katrin Himmler




    Katrin Himmler (* 1967 in Dinslaken) ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Autorin. Spätestens seit der Arbeit an ihrem 2005 erschienenen Buch Die Brüder Himmler. Eine deutsche Familiengeschichte setzt sie sich wissenschaftlich mit der Tätigkeit ihres Großonkels, des Reichsführer SS und Organisator des Holocaust und Porajmos, Heinrich Himmler, vor und während der NS-Zeit auseinander.


    Katrin Himmler wuchs in Spanien und Süddeutschland auf, studierte Politikwissenschaft und beschäftigte sich mit den Themen Rassismus und Interkulturalität. Sie lebt mit ihrem Sohn in Berlin.


    Ihr Großvater war Ernst Himmler, einer der beiden Brüder von Heinrich Himmler, verschwägert mit Richard Wendler.


    Im Jahr 2005 veröffentlichte sie das Buch Die Brüder Himmler. Eine deutsche Familiengeschichte, in dem sie sich mit Ernst und Gebhard Himmler, den beiden Brüdern des „Reichsführers SS“, auseinandersetzte. Sie stellte darin die bisher vorherrschende Ansicht, die zwei Brüder seien unpolitische Technokraten gewesen, in Frage.


    2014 veröffentlichte sie zusammen mit dem Historiker Michael Wildt im Piper Verlag das Buch Himmler privat – Briefe eines Massenmörders, in dem neuentdeckte Briefe Heinrich Himmlers an seine Frau Margarete (1893–1967) aus den Jahren 1927–1933 und 1940–1945, ergänzt durch Briefe und Tagebücher Margaretes und der gemeinsamen Tochter Gudrun (* 1929), veröffentlicht wurden.


    Katrin Himmler ist eine Protagonistin des Dokumentarfilms "Meine Familie, die Nazis und Ich" des israelischen Regisseurs Chanoch Ze'evi über die Nachfahren der NS-Täter.



    Katrin Himmler - Die Brüder Himmler-Eine deutsche Familiengeschichte





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    Heinrich Himmler, den Vollstrecker des Massenmordes, erleben wir in diesen Briefen an seine Frau privat: als Ehemann und Familienvater ebenso wie als überzeugten Antisemiten und aktiven Nationalsozialisten. Zusammen mit den Gegenbriefen Marga Himmlers werden diese Dokumente erstmals veröffentlicht. Eingeleitet und kommentiert von Katrin Himmler und Michael Wildt. Als Heinrich Himmler und Marga Siegroth sich 1927 kennenlernen, ist die Zuneigung gegenseitig. Das Paar ist sich einig in seinem Antisemitismus (»das Judenpack«) wie in seinem Traum vom Landleben. Himmler, als Funktionär der NSDAP häufig »mit dem Chef« Hitler auf Reisen, rät seinem »Liebchen« aus der Ferne, den »Holunder als Mus einzumachen«; Marga berichtet ihrem Mann stolz, dass ihr Haus »Treffpunkt aller Nationalsozialisten« sei. Während Himmler nach 1933 zum mächtigsten Mann hinter Hitler aufsteigt und als Reichsführer SS und Chef der deutschen Polizei die »Endlösung der Judenfrage« organisiert, schickt er seiner »kleinen Frau«, die für das Rote Kreuz durch das besetzte Polen reist (»der unbeschreibliche Dreck«) »liebe Gedanken zum Muttertag«, brüstet sich mit der vielen »Arbeit« und legt Fotos von seinen Reisen zu den SS-Einsatzgruppen und Waffen-SS-Einheiten bei. Die Harmlosigkeit der Briefe ist nur scheinbar, hinter der kleinbürgerlichen Fassade werden die Gewalt und der Mangel an Empathie sichtbar, die auch das Privatleben der Himmlers prägten.


    Größe: 14,44 MB | Format: epub