Deine zuletzt gesehene Serie mit Bewertung

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  • Boardwalk Empire

    (hatte ich von einigen Jahren mal geguckt)


    Diese Serie spielt im Amerika der 1920 Jahre, zu Zeiten der Prohibition.

    Mit von der Partie sind Al Capone, „Lucky“ Luciano, Meyer Lansky, um nur einige Namen zu nennen!

    In meinen Augen eine der besten, wenn nicht sogar, DIE Beste Mafia Serie ;)

    Tolle Atmosphäre, stimmiges Bühnenbild, glaubhafte Charaktäre, glaubhafte Story :thumbup:

    (da bedauere ich wirklich, dass nach 5 Staffeln Ende war)


    Serie bekommt von mir 8,5/10 ⭐️

  • Seit ca. Juni 2019 halte ich nach, welche Serien ich gesehen habe und welche gut und weniger gut waren...vielleicht auch für andere interessant:



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  • When they see us


    8,5 / 10


    Netflix Mini-Serie in vier Episoden, Länge: zwischen 65 Minuten und 80 Minuten.

    Krasser Fall von Justiz-Irrtum Ende der 1980er-Jahre in NewYork: 5 Schwarze werden auf Basis krasser Willkür wegen Vergewaltigung verurteilt. Erst nach 12 Jahren kommt

    Aufklärung in den Fall.

    Diese Miniserie wurde u.a. von Robert De Niro und Oprah Winfrey produziert und so kommt es dann auch, dass ein paar Seitenhiebe in Richtung Donald Trump

    in dieser Serie nicht fehlen dürfen, der damals in NewYork ansässig und tätig gewesen ist und damals die Todesstrafe für die "Central Park Five" gefordert hatte.

    Frage: Hätte wohl Robert De Niro die Serie auch produziert, wenn anstelle von Donald Trump Barrack Obama damals die Todesstrafe gefordert hätte?

    Zur Klarstellung: Der Fall der "Central Park Five" ist es wert, thematisiert zu werden, aber es sind immer ziemlich schnell polit-ideologische Absichten erkennbar, anstatt so eine Serie nur einfach mit dem ehrenvollen Motiv zu produzieren, den Geschädigten eine nachträgliche Rehabilitätigung und Wertschätzung zu Teil werden zu lassen. Das finde ich so ärgerlich, dass Prominente solche Serien m.E. nur aus polit-ideologischen Gründen produzieren.

    Zum Inhalt: Von den gesamt ca. 350 Minuten werden 320 Minuten für die Darstellung und Thematisierung der Fehler und des Martyriums verwendet, was auch ziemlich eindrücklich rüberkommt. Besonders in der ersten Folge ist die praktizierte Willkür durch die Ermittlungsbehorden ziemlich kafkaesk.

    Manchmal macht es Schwierigkeiten die schwarzen Gesichter auseinander zu halten. Wer ist denn nun wer? Aber die Serie bemüht sich sehr, diesem Problem bei der Erzählweise entgegenzukommen.

    In die 4. Episode erreicht dann das Knast-Martyrium am Beispiel von Corey Wise seinen Höhepunkt (erinnert von der Dramaturgie her etwas an "Papillion") bevor dann erst in den letzten 30 Minuten der Serie die Wende in dem Fall eintritt, was ich aber etwas spät fand. Gegen Ende bekommen dann auch die echten "Central Park Five" ein Gesicht.


    Fazit: Eindrücklich gespielt und sehr sehenswert

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