Zuletzt gesehener Film (mit Bewertung)

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  • What Happened to Monday?

    7,5/10


    Nach einiger Zeit mal wieder ein Film der auch ein wenig Spannung in mir hat aufkommen lassen.

    So könnte (oder - könnte so?) eine Ein-Kind-Politik in Zukunft aussehen wenn sie in letzter Konsequenz zu Ende gedacht wird.

    Zudem fand ich das Noomi Rapace ihre Rolle wirklich vielschichtig und sehr gut rüber gebracht hat.

    Wenn es auch in den ersten 30 Minuten vielleicht den Anschein macht, so mangelt es dem Film aber nicht an Action.

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Star Wars Episode VIII - Die letzten Jedi


    Die junge kämpferische Rey kann den nun alten Jedi-Meister Luke Skywalker überreden, die mit der Macht vertraut zu machen , während sich der Konflikt zwischen der neuen Ordnung und den Rebellen immer weiter zuspitzt.


    8,5/10


    Ja ich hab mir den nun also auch in vernünftiger Bluray-Qualität angeschaut und habe mich versucht auf diesen 8. Teil einzulassen.

    Und ich muss sagen, dass mir dieser Film wesentlich besser gefällt als der hervorgegangene Star Wars Episode VII - Das Erwachen der Macht, den ich von allen Star Wars-Filmen immer noch nur ein einziges Mal gesehen habe.


    Bei Teil 8 hatte ich endlich wieder das Star Wars-Feeling, auch wenn sich vieles im Film an der Original-Trilogie orientiert und manchmal offensichtlich auch einfach kopiert wurde.


    Aber das war mir bei dem Film eigentlich auch egal.. ich freue mich jedenfalls, dass mit Teil 8 die Reihe wieder in Schwung zu kommen scheint, hoffe aber inständig, dass man es nicht übertreibt, .. denn oft ist weniger mehr... und die gute alte Ur-Trilogie passt jetzt schon nicht mehr zu der Hochglanz-CGI-Effekt-Spektakel-Show der Episode 1-3 und 7- ?


    Na ja... schauen wir mal, wie sich das mit SW weiter entwickelt, wo doch jetzt neue Filme des Star Wars-Universums Schlag auf Schlag in die Kinos kommen...

    Auf jeden Fall hat mir Teil 8 gut gefallen... aber kommt meiner Meinung nach nicht an die Ur-Trilogie heran... (die bleiben nämlich Meilensteine der Filmgeschichte)


    .

  • King of Comedy

    8/10



    Hier geben sich zwei Stars (Jerry Lewis & Robert De Niro) die Klinke in die Hand.

    Gegensätzlich zum Titel des Film ist der Humor hier mehr unterschwellig und hintergründig.

    Für mich ist dieser Film ein "kleines" Meisterwerk.


    Zitat


    Eine hintergründig erzählte Tragikomödie um die Ausbeutung von Träumen und den Widerspruch zwischen Illusion und Realität im amerikanischen Showbusiness. Vorzüglich interpretiert in den beiden gegensätzlichen Hauptrollen.


    Weil in diesem neuen, teilweise bitterbösen Film Scorseses Jerry Lewis den Talkmaster Langford spielt, ist eine Warnung nötig. Zwar steckt die Geschichte, von dem früheren Newsweek Kritiker Paul D. Zimmerman geschrieben, voller sarkastischem Witz, eine Komödie von der üblichen Sorte ist sie aber nicht. Jerry Lewis nämlich führt eine Figur vor, die kaum zum Lachen reizt. Er ist der einsame Fernseh-Superstar, dem das ganze Showbusiness sichtlich auf die Nerven geht. Auf der Straße wird er von Fans gejagt, und nachts sitzt er mürrisch und allein in seiner Wohnung vorm Fernseher. Scorsese, der präzise Beobachter amerikanischer Wahn-Entgleisungen, ist sich allerdings zu schade für das sentimentale Klischee von der Einsamkeit der Männer an der Spitze. Am Beispiel Pupkin-De Niro zeigt er, daß die Einsamkeit ganz unten genauso groß ist.



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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • König der Fischer

    8,5/10


    Wieder mal ein sehr schönes Fantasy Märchen der etwas anderen Art von Terry Gilliam. Obwohl von der Handlung her überhaupt kein Vergleich, so

    erinnert die Machart doch sehr an Brazil.


    Mit einer Fülle von Zitaten, Anspielungen und Genre-Anleihen arbeitende Komödie um Freundschaft, Liebe und alltägliche Selbstbehauptung. Hervorragend gespielt, ästhetisch sehr reizvoll und als Auseinandersetzung mit menschlichen Grundfragen von Schuld, Erlösung und Verantwortung überzeugend.
    Einmal mehr präsentiert Ex-Monty Python Terry Gilliam ein brillantes, modernes Märchen, das sensitiv-sentimental und mit einigen schrägen Blickwinkeln daher kommt.


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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Berlin Express


    Wird hoch gelobt in seiner Neusynchronisation weil die Handlung jetzt richtig dargestellt wird anstelle der beschnittenen und veränderten Erstsynchronisation. Hmm, die Story ist trotzdem reichlich einfach, fast naiv gestrickt. Passt vermutlich genau in die Zeit nach dem 2ten WK. Auch die besonderen Bildaufnahmen im Original zerbombten Deutschland sind seinerzeit vermutlich bestaunt worden - heute im Zeitalter der Dokus sind auch diese Bilder kein Hingucker mehr.


    Da es für mich auch noch nicht einmal ein richtiger Film Noir ist gebe ich 6v10 Punkten.


    https://nox.tv/download/Filme/berlin-express-Sk45R440Zb


    Worlds Greatest Dad


    Hat es geschafft mich positiv zu überraschen. Weil es eine Mischung ist die sehr selten gelingt: Comedy (mitunter bitterböse), dazu Drama und Stoff zum nachdenken. Robin Williams in einer Paraderolle. Sicherlich kein Film mit großem Budget aber er unterhält mit seinem o.g. Cocktail sehr gut.


    7,5v10


    https://nox.tv/download/Filme/…s-greatest-dad-BkzPpYXA--

  • Ready Player One


    Dienstagmittag 14 Uhr… spontaner Gang ins Kino, ein Hoch auf meine Unlimited Card 😊.



    Zum zweiten Mal in meiner Kinolaufbahn hatte ich den ganzen Saal nur für mich alleine. Das erste Mal war Anfang der 90er, als ich mir den Film „Falling Down“ gegeben habe.



    Nun war es Ready Player One, Steven Spielbergs Hommage an die Pop Kultur der 80er und 90er.



    Vorweg... ich kenne das Buch nicht und kann und werde somit auch keinen Vergleich zwischen Buch und Film ziehen.



    Der Film bietet einen guten Unterhaltungswert und ist in 3D ein kleines Fest. Die sogenannte Millenial Generation wird wahrscheinlich viele Anspielungen und Easter Eggs nicht verstehen, aber für jemand der damit aufgewachsen ist, wird der Film ein kleines Fest sein.



    Die Grundstory, die wie die meisten bereits in der ein oder anderen Form vorlag, ist gut umgesetzt und die Darsteller geben sich hier augenscheinlich richtig Mühe. Nur die Bösewichte kommen hier wieder ein wenig starr und einfallslos rüber, aber das tut dem Film nur ein wenig weh.



    Alles in Allem ist Ready Player One ein Film, der zumindest einem Kind der 80er und 90er, viel Spaß machen wird 😊.



    4,5 von 5 Sternen

  • The House - Die Schuldigen werden bestraft


    Eigentlich waren Jack und Stephanie auf dem weg zu einem Eheberater, da ihre Beziehung sehr unter dem Tod ihrer kleinen Tochter zu leiden hatte.

    Doch mitten im Nirgendwo verfahren sie sich und müssen wohl oder übel in dieser Gott verlassenen Gegend übernachten... und die einzige Möglichkeit ist ein herunter gekommenes Hotel, dessen Eigentümer ebenso gruselig wirken, wie die Nacht, die dem Paar in diesem Gemäuer bevorsteht...denn sie können dieses nicht mehr verlassen, weil es von einem unheimlichen Killer belagert wird...aber der ist nur ein Übel von vielen...


    2/10


    Ich glaube meine Beschreibung des Filmes ist spannender als der Film in Wahrheit ist...

    Meiner bescheidenen Ansicht - und die ist wahrlich alles andere als maßgebend- ist dieser Film eher langweilig und schafft es nicht mich wirklich zu fesseln.

    Irgendwie dümpelten die Minuten nur so vor sich hin, die sogenannte Spannung wirkte verkrampft und ein Gruselfeeling kam gar nicht auf


    Eigentlich mag ich solche Filme und ich bestehe auch nicht unbedingt auf die Totale Logik, aber dieser Film konnte mich ganz und gar nicht mitreißen, dabei hätte man durchaus etwas aus dem Stoff machen können.


    Doch leider wirkt trotz Michael Madsen der Film irgendwie nur lieblos schnell dahin ge.... Lieblos, leidenschaftslos und ein Zusammenklau von Ideen aus anderen Filmen.... leider eben ein Film wie es zu viele heutzutage seiner Art gibt ... ein allein für DVD/Bluray produzierter Billigmüll (Billig muss aber nicht auch automatisch schlecht sein) mit einem netten Titel versehen und einem tollen DVD-Cover-Afrtwork, das die Leute neugierig machen soll .. und höchstwahrscheinlich enttäuscht werden.

    (Oh..das erinnert mich aber Stark an Sean S. Cunningham's House von 1986)


    Zum Glück hab ich den Film nur auf Youtube gesehen (und zwar genau auf Grund der Abbildung :kicher:)... und nicht meinen Traffic damit vergeudet...

    Aber natürlich ist auch das hier reine Ansichtssache ... und natürlich hat jeder das Recht auf seine eigene Meinung.

  • Moon

    8/10


    Dieser Film ist schon fast eine "one man show" und doch wird er im Verlauf zunehmend spannender.

    Hervorragend gespielt von Sam Rockwell.

    Der Film zeigt das ein Sci-Fi auch fast ohne Special Effects und Action überzeugen kann, so dass auch ein Kenner des Genres bis zum Schluss überrascht wird.

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Man-Eater – Der Menschenfresser


    Eine Gruppe junger Leute erlebt auf einer scheinbar verlassenen Insel den totalen Horror, da ein kannibalischer Killer dort sein Unwesen treibt...


    3/10


    Das nicht alles gut sein muss, nur weil es aus den 1980ern und aus Italien stammt beweist dieser Film von Porno-Regisseur Joe D'Amato, dessen Filmstoff zwar viel Potenzial gehabt hätte, aber meiner bescheidenen Ansicht nach völlig vermrurkst wurde.

    Mir geht es dabei gar nicht so sehr um die Story und die Effekte, sondern um D'Amatos unsäglich langen Kameraeinstellungen, die an sich rasante Szenen durch einfaches Draufhalten ohne jegliche Schnitte und Perspektivwechsel unendlich lang ziehen und somit ihre Spannung verlieren.

    Oft wurden an sich interessante Szenen auf Grund fehlender Kamerafahrten oder besagten Schnitten kaputt gemacht und wirkten daher nur noch ermüdend.

    Thrill und Action wurden so zunichte gemacht... da konnten auch ein paar nette blutige Effekte nichts daran ändern.


    Selbst die damaligen italienischen XXX-Spielfilme wurden mit mehr Abwechslung bei Einstellungen und Perspektivwechsel versehen, so das mir bei diesem Film "Man-Eater - Der Menschenfresser" nur ein Kopfschütteln und gelangweiltes Gähnen herauskam.


    Zuviel Zeit wurden auf unwichtige Details gelenkt, zu langatmig wirkende Einstellungen und eine kaum vorhandene Kameraführung verpatzen diesen Film wo es nur ging,


    Schade... denn die Idee der Geschichte ist eigentlich interessant und man hätte wirklich einen grandiosen Horror-Schocker aus ihr kreieren können...

    Leider ist der Film aber nur langweilig erzählt worden- und konnte mich nicht mitreißen...

  • A Quiet Place


    Als ich vor einiger Zeit den ersten Trailer zu „A Quiet Place“ gesehen habe, musste ich unwillkürlich an die Buffy Folge „Hush“ aus der 4. Staffel denken und dachte so bei mir... ein ganzer Film, in dem nur sehr wenig gesprochen wird? Ob dat funktioniert?


    Hier lautet die Antwort ja.


    Die Erde ist ein stiller Ort geworden. Ein Großteil der Menschheit wurde durch mysteriöse Wesen vernichtet, die einem bei dem kleinsten lauten Laut angreifen. Mittendrin eine Familie, die versucht zu überleben.


    Die ersten 2/3 Films sind sehr gut. Es wird verstanden die Spannung ohne großartige Dialoge aufzubauen und auch zu halten. Jedoch lässt der Film im letzten Drittel stark nach und verliert sich in dem ein oder anderen Klischee.


    Zwei Punkte an dem Film haben mich sehr gestört. Erstens wird nicht erklärt wo die Wesen herkommen, ob es Mutationen oder Aliens sind etc… Zweitens ist mir das Filmfinale zuuuu sehr auf Fortsetzung getrimmt.


    Trotz allem bekommt der Film von mir noch 3,5 Sterne, weil die Idee nicht verkehrt war 😊.


    Der Sex Pakt


    Samstagmittag 14.15… das Unlimited Card Super Team stellt sich der Herausforderung des Films „Der Sex Pakt“… ein neuer Schwarzenegger ^^


    Der Filmtitel klingt versauter als er eigentlich ist. Im Groben und Ganzen geht es hier um drei weibliche Teenager, die beschließen auf dem Abschlussball ihre Jungfräulichkeit zu verlieren.


    Kommt bekannt vor, oder? Wer jetzt hier an vier Kerle denkt, die vor ca. 20 Jahren dasselbe vorhatten und einer davon auch vor Apfelkuchen nicht halt macht, liegt genau richtig.


    Der Film ist im Grunde nur ein 08/15 Teenager Film ohne große Ambitionen, wenn der gute Patrick S. irgendwann mal nicht mehr im Schatten seines Vaters Arnold S. stehen will, sollte er sich andere Rollen aussuchen, denn wenn er bei Filmen wie diesen bleibt wird das nichts.


    Von den wenigen Gags, die zündeten, waren die meisten schon im Trailer zu sehen…


    2 Sterne

  • Dieser Film ist schon fast eine "one man show" und doch wird er im Verlauf zunehmend spannender.

    Hervorragend gespielt von Sam Rockwell.

    Der Film zeigt das ein Sci-Fi auch fast ohne Special Effects und Action überzeugen kann, so dass auch ein Kenner des Genres bis zum Schluss überrascht wird.

    So unterschiedlich kann also ein Film ankommen: Dem ersten Satz Kann ich noch beistimmen, aber der Film war seinerzeit eine einzige Enttäuschung für mich. Er wurde schon mit 2001 verglichen - ich fand die Story einfach fad. Die Idee ebenfalls. Spannung habe ich gar keine in Erinnerung. Dabei bin ich in Freund von Filmen (gerade SciFi) die ohne CGI Gewitter auskommen. Aber mir hat Handlung und Idee nicht zugesagt. Da nutzt mir auch die zugegeben gute Schauspielleistung nichts.


    Genau das gleiche habe ich übrigens mit District 9 erlebt - gut bewertet, für mich ein Reinfall.

  • Er wurde schon mit 2001 verglichen

    Soweit würde ich allerdings auch nicht gehen. :zwinker:

    Hier mal ein paar Zitate von Kritiken um zu verdeutlichen was ich in dem Film gesehen habe.


    Moon sei ein Film, der „mit Referenzen an Klassiker eine spannungsreiche Assoziationskette um Frage nach Einzigartigkeit und Originalität in Gang setzt, ohne jedoch die philosophischen Tiefendimensionen der Vorbilder anzustreben.


    Was macht eigentlich einen Menschen aus? Der taucht hier in allen denkbaren Formen auf, als Original, als Klon und sogar als elektronisches Gehirn.


    die Lieblingsfrage des Genres nach der Identität des Menschen [wird] um eine interessante Variante erweitert


    Nun ist es ein Prinzip des Genrefilms, dass in ihm jeweils das Bekannte neu variiert und arrangiert wird, und in diesem Sinne ist ‚Moon‘ gewitzt, spannend und einfallsreich.






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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Genau das gleiche habe ich übrigens mit District 9 erlebt - gut bewertet, für mich ein Reinfall.

    Der Film gefiel mir auch sehr gut 8/10

    und ist im Rahmen der Flüchtlingskrise doch aktueller denn je. :kicher:

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Dead Wood


    Vier junge Leute eiern durch den Wald wo sie von einer unheimlichen Macht bedroht werden,

    Einer nach dem anderen verschwindet ... was ist hier los? Weiß vielleicht die hysterische Frau, die die Truppe trifft mehr ?


    2/10


    Aha... !!! Wer glaubt dass alleine nur The Asylum heute schlechte Filme produzieren kann, der irrt sich gewaltig.

    Heute kann es tatsächlich jeder und auch dieses Machwerk beweist es mal wieder schonungslos.


    Ein übler Streifen, der versucht ein bisschen auf Blair Witch Projekt und Tanz der Teufel zu machen und es schafft, das rein gar nichts an diesem Treiben

    irgendwie auch nur für wenige Minuten interessant wirkt.


    Absolut laienhafte Darsteller, die wahrscheinlich zuvor noch nie vor der Kamera standen - außer vielleicht vor der ihres eigenen Smartphones, die dermaßen frei sind von jeglichem Talent und einfach in jeder Aufnahme nur unauthentisch und gekünzelt wirken.

    Die Dialoge - und ich hoffe einfach mal aus Menschlichkeit, dass diese nur auf Grund der deutschen Synchronisation so doof sind, haben kaum etwas von echten Emotionen - geschweige sie sind wirklich gut durchdacht,

    Oft wirkt es so, als wären sie gar improvisiert.


    Nein, dieser Streifen ist allem Anschein nach noch nicht einmal der Amateurfilm-Kategorie einzuordnen, da er schon irgendwie versucht ein normaler Spielfilm dazustellen... was aber überhaupt nicht gelingt.

    Es kommt nicht mal für wenige Momente so etwas ähnliches wie Spannung auf... ich konnte dem Treiben auf dem Bildschirm nur teilnahmslos beiwohnen und es fiel mir schwer der Versuchung zu widerstehen ständig die Vorspulfunktion bedienen zu wollen .


    Selbst die Optik des Filmes ist misslungen und wirkt auf irgendwie falsch und weichgespült nee.. irgendwie ist alles an diesem Film meiner Ansicht Bach

    nicht schön... uninteressant und überflüssig.


    Ob ich wirklich das Recht habe so über die Arbeit anderer zu urteilen, ist natürlich dahin gestellt, aber es ist eben meine persönliche Meinung....


    Hier beweist es sich mal wieder von selbst: schaut keine Filme an, nur weil das Coverbild Ähnlichkeiten mit anderen etwas besseren Filmen aufweist oder weil es Euch anderswie anspricht.... das Cover allein bedeutet noch lange nicht, dass hinter diesem ein guter Film steckt .:kicher:



  • Jack Ketchum's Evil


    Die Unterbringung der zwei Schwestern Megan und Susan bei Ihrer Tante Ruth endet für die zwei Mädchen im Keller, wo sie von ihrer Tante und den Nachbarskindern gequält werden....


    8/10


    Was ich hier plump wie einen herkömmlichen Tortur-Porno beschreibe entpuppt sich bei näherer Betrachtung als ein tief unter die Haut gehendes Drama um das Schicksal zweier Mädchen, das laut Filmbeschreibung auf einer wahren Begebenheit beruhen soll.(um so grausiger ist es)


    Jack Ketchum's Evil ist ein intensives Drama über die Abgründe der menschlichen Seele und im Gegensatz zu Hostel und anderen Filmen dieser Art fällt es einem ziemlich schwer alles nur aus der Perspektive des heimlichen Voyeurs zu beobachten.

    Die Empathie mit den Opfern macht es unmöglich sich wie sonst bei Tortur-Filmen mit den Tätern zu identifizieren... bzw. es einfach als eine Art von Splattriger morbider Unterhaltung anzusehen.


    Eine dreckige und widerwärtige Atmosphäre durchzieht den Film und auch die Quälereien sollten selbst auf Fans von Saw, Hostel und Co. anders wenn nicht gar beklemmend wirken, da sie hier in einer Art du Weise präsentiert werden, die eine Lust auf Blut (wenn auch nur auf dem Bildschirm) verhindert.


    Jack Ketchum's Evil ist meiner Meinung (und ich sage das als jemand, der Filme wie Bloodsucking Feeaks oder Grotesque mag) kein Film, der die dunklen Triebe des Zuschauers und die Gier nach Blut und roher Gewalt befriedigen soll, sondern im Gegenteil. Hier wird nichts verherrlicht und beschönt ...


    Dieser Film holt den Zuschauer und auch den begeisterten Horror- Und Tortur-Filmfan wieder auf den Boden zurück und gibt ihm mit dem Film eine gehörige Ohrfeige.


    Ob der Film auch eine moralische Aussage für Fans von Horror- und Tortur-Filmen hat, weiß ich nicht so recht, er regt schon zum nachdenken über diverse Sachen an.

    Eigentlich kenne ich nur noch "Antichrist" von Lars von Trier, der mir genauso weh tat wie dieser Film... ja dieser JK's Evil" tat mir innerlich weh, verursachte in mir ein unangenehmes Gefühl im Bauch ...anders wie bei der puren Sensationslust bei Tortur-Filmen.


    Ein scheußlicher, aber gut inszenierter Film, den man nicht als pure Unterhaltung anschauen sollte.

  • Die Unterbringung der zwei Schwestern Megan und Susan bei Ihrer Tante Ruth endet für die zwei Mädchen im Keller

    Die Rolle von Tante Ruth ist wirklch hammer gut gespielt. So überzeugend das sich aggressionen in einem aufbauen können.

    Von mir bekam der Film seinerzeit 8,5/10


    JanH kennst Du Martyrs schon

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Ich könnte dem genauso viele wenn nicht mehr Punkte geben... aber die Thematik ist eben nichts mal für so zwischendurch zur Unterhaltung...

    Stimmt, diese Ruth erzeugte auch in mir eine Stinkwut .... :kicher:


    Eigentlich verdient der Film eine 9,5... nur könnte man da vll einige Leute mit in die Irre führen, die einen Top-Tortur-Film erwarten


    Uos... deine Frage ganz übersehen ^^


    Nein, den Martyrs habe ich noch nicht gesehen, aber ihn gestern herunter geladen... wollte ich am WE schauen :) 

    Meine Film-Suchliste (auf der Ofdb)

    Übrigens ist Nox die Beste Seite im ganzen WWW !!!!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von JanH ()

  • JanH  


    Für den Fall das Du diesen Thread noch nicht kennst

    Moderne Horrorfilme abseits des Mainstream

    der könnte vielleicht auch ein paar ganz interessante Anregungen für Dich beinhalten

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Tante Danielle

    8/10


    Hier ein Film den ich mir in gewissen Abständen immer wieder mal anschauen kann. Um es kurz zu machen zitiere ich nur, weil es

    auch meiner Meinung entspricht. Hervorragend gespielt von Tsilla Chelton (Tante Danielle)


    Tante Daniele wirkt in jeder Minute so überzeugend, dass man sie am liebsten vergiften würde, aber dennoch geht der Zuschauer eine Komplizenschaft mit dem alten Drachen ein (…). Denn je gemeiner Tante Daniele wird, desto größer sind die Lacher. Doch der Film regt auch zum Nachdenken über den Generationskonflikt an sowie über die Beschränkt-, Hohl- und Falschheit der artigen, spießbürgerlichen Familien. Kurz und gut: „Tante Daniele“ ist eine herrlich schräge und liebevolle Hommage an alle Tanten dieser Welt

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Sub Harry ()

  • das laut Filmbeschreibung auf einer wahren Begebenheit beruhen soll.(um so grausiger ist es)

    Hier ein Link zu dem wahren Fall auf dem Jack Ketchum's Evil im weitesten Sinne beruhen soll.

    Wikipedia: Mordfall Sylvia Likens

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    Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein

  • Poultrygeist - Night of the Chicken Dead


    In einem US-Chicken-Dimer verwandeln sich die hungrigen Gäste durch den Verzehr von Hühnchenfleisch in blutrünstige Killer-Hühnerzombies...


    10/10


    Wer Troma-Filme mag, wird diesen Film lieben!


    Poultrygeist - Night of the Chicken Dead ist Lloyd Kaufmans Meisterstück in Sachen Filmkunst und vereinigt auf grandiose Troma-Art Splatter-Horror und Musical, gewürzt mit einer gehörigen Brise schwarzen und politisch unkorrekten Humors.

    Dieser Streifen ist ein Feuerwerk an irren Ideen, schrill, knallbunt und erfrischend anders und nimmt so gut wie alles, was Amerika heilig und unheilig ist aufs Korn.


    Poultrygeist - Night of the Chicken Dead ist geschmackloser als Terror Firmer, witziger als Toxic Avenger 2 und musikalischer als Cannibal The Musical...

    kurz um es ist nahe zu ein perfekter Troma-Film, der einfach nur gute Laune und Spaß macht...


    Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte es bachholen... aber Achtung: Wo Troma drauf steht, ist auch zu 100 % Troma drinnen !!!


    Wer jetzt nicht auf dieser Art von Filmen steht, der könnte dennoch positiv überrascht werden, wenn er sich auf den Nonsens einlässt-