Berlin - Sammelthread

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  • Berlin - Der Sammelthread


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    Diese Stadt hat viel erlebt und hatte viele Namen. Beleuchten wir das Leben und Treiben, aber auch das auf und ab in der Geschichte!


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    Hier kommt allet rin wat Berlin is...


    Bilder - Sprüche - Video-Clips (Musik und Dokus.)

    Geschichten und, aus und über Berlin und noch vieles mehr...


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    Dies ist ein Sammelthread!

    Diskussionen und Kritik und Beschwerden sind hier nicht erwünscht und werden ohne Ankündigung gelöscht!


    Die Leute, die das gar nicht interessiert, mögen diesen Thread einfach ignorieren!


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  • John F. & Die Gropiuslerchen - Berlin, Berlin (1987)


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    Das Internet beinhaltet das Wissen dieser Welt.
    Jede Wahrheit und jede Lüge.
    Kann dieses Wissen gefährlich sein ?
    Ja, das kann es.
    Aber in den Händen aller ist dieses Wissen sicherer aufgehoben,
    als in den Händen von wenigen.
    Darum hat jede Form der Zensur unsere Versklavung zur folge.


  • . :kicher:

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    Das Internet beinhaltet das Wissen dieser Welt.
    Jede Wahrheit und jede Lüge.
    Kann dieses Wissen gefährlich sein ?
    Ja, das kann es.
    Aber in den Händen aller ist dieses Wissen sicherer aufgehoben,
    als in den Händen von wenigen.
    Darum hat jede Form der Zensur unsere Versklavung zur folge.

  • Berlin Geschichte in Stichpunkten


    Berlin erlebt seit seiner Gründung im 13. Jahrhundert eine wechselvolle Geschichte.

    Ausgrabungen im Jahr 2008 zufolge, ist die Stadt sogar noch älter als bisher angenommen: Landesarchäologen fanden eine Eichenbohle, die vermutlich bereits aus dem Jahre 1183 stammt.


    Mittelalter - 1237




    Das Jahr 1237 gilt als offizielles Jahr der Stadtgründung. Cölln wird in diesem Jahr erstmals urkundlich erwähnt, Berlin folgt 1244.

    1987 feierte Berlin groß seinen 750. Geburtstag.


    1280 - Berlin erhält ein neues Stadtsiegel, auf dem erstmals zwei Bären abgebildet sind.


    1230 - Bau der Nikolaikirche im heutigen Nikolaiviertel. 1292 wird die Marienkirche erstmals urkundlich erwähnt.


    1307 - Berlin und Cölln bilden eine Union, um die Rechte gegenüber dem Landesherrn zu sichern und auszuweiten.

    Im neuen, gemeinsamen Rathaus sitzen 12 Ratmannen aus Berlin und 6 aus Cölln.

    Nach innen behalten die Städte eigenständige Verwaltungen und Haushalte, nach außen bilden sie eine Einheit.


    1356 - Die Markgrafenschaft Brandenburg wird Kurfürstentum.


    1390 - Am Platz der Nordwestecke des heutigen Berliner Rathauses im Bezirk Mitte wird erstmals ein Berliner Rathaus nachgewiesen.


    1400 - Berlin und Cölln haben rund 8.500 Einwohner und 1.100 Häuser. Die Doppelstadt besitzt drei Rathäuser, drei Hospitäler, Kirchen und Klöster mit Wohnstätten für die Geistlichkeit und den markgräflichen Hof.


    1432 - Berlin und Cölln schließen sich zu einer Stadtgemeinde zusammen. Zur Durchsetzung eigener Machtansprüche wird diese gemeinsame Stadtverwaltung 1442 durch Kurfürst Friedrich II. wieder aufgehoben.


    1443 - Auf der Spreeinsel in Cölln wird der Grundstein zum späteren Berliner Stadtschloss gelegt. Die Aus- und Umbauten bis zu seiner endgültigen Form dauern bis 1716.


    1500 - Berlin und Cölln haben ca. 12.000 Einwohner.


    1647 - Zwischen dem Stadtschloss und dem Tiergarten, dem kurfürstlichen Jagdrevier westlich der Stadt, wird eine Allee angelegt: die spätere Straße Unter den Linden.


    1648 - Zum Ende des dreißigjährigen Krieges hat sich die Einwohnerzahl von Berlin/Cölln auf 6.000 halbiert.


    1658 - Bis 1683 werden Berlin und Cölln als Festung in Form eines Sterns mit 13 Bastionen ausgebaut. Reste davon sind heute noch am Märkischen Museum zu besichtigen.


    1671 - Die Berliner jüdische Gemeinde wird gegründet. Bis 1700 wächst sie auf 114 Familien mit über 1.000 Personen.

    Ein Jahr später erfolgt die Gründung der Hugenotten-Gemeinde zu Berlin mit anfangs 100 Mitgliedern. Bis 1677 wächst ihre Zahl auf über 700 Réfugiés.


    1685 - Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, erlässt das Toleranzedikt von Potsdam.

    Ein großer Teil der in Frankreich wegen ihres Glaubensbekenntnisses verfolgten Hugenotten lässt sich in Berlin und der Mark Brandenburg nieder.

    Bereits ab 1661 hat der Große Kurfürst in mehreren Edikten die Einwanderung von Neusiedlern und Glaubensflüchtlingen erleichtert.


    1688 - Die Einwohnerzahl erreicht 20.000. Durch die zahlreichen Einwanderer erleben Wirtschaft und Handel einen nachhaltigen Aufschwung.


    1695 - Kurfürst Friedrich III. lässt westlich von Berlin/Cölln bei Lietzenburg ein Schloss für seine Frau Sophie Charlotte errichten.

    Nach ihrem Tod 1705 wird es in „Schloss Charlottenburg“ umbenannt.


    1701 - Am 18.01.1701 lässt sich Kurfürst Friedrich III. in Königsberg zum König Friedrich I. in Preußen krönen. Berlin wird königliche Residenzstadt.


    1709 - König Friedrich I. verfügt die Vereinigung der fünf Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur Haupt- und Residenzstadt Berlin.

    Die vereinigte Stadt hat 55.000 Einwohner.


    1732 - Bis 1739 kommen rund 1.200 böhmische Glaubensflüchtlinge nach Berlin. 1737 gründen sie Böhmisch-Rixdorf (heute Neukölln).


    1734 - Bis 1737 wird die 1658-83 errichtete Stadtbefestigung abgerissen und durch eine 14,5 km lange Zoll- (“Akzise”-) Mauer ersetzt.

    Das umgrenzte Gebiet umfasst 1.330 Hektar mit 80.000 Einwohnern. Bis 1841 bleibt diese Fläche nahezu unverändert.


    1871 - Berlin wird Hauptstadt des Deutschen Reiches.

    Dieser Gewinn an politischer Bedeutung, die Industrialisierung und der wirtschaftliche Aufschwung der Gründerjahre führen zur Ansiedlung zahlreicher weiterer Unternehmen in der Stadt.

    Berlin wird politisches, ökonomisches und wissenschaftliches Zentrum des Kaiserreichs.


    1874 - Die Berliner Stadtbaurat James Hobrecht beginnt mit dem Aufbau eines umfassenden Entwässerungssystems für die Hauptstadt.

    In Friedrichshain wird das erste städtische Krankenhaus eröffnet.


    1879 - Auf der Berliner Gewerbeausstellung stellen Siemens & Halske die erste elektrische Eisenbahn der Welt vor. 1881 fährt in Lichterfelde die erste elektrische Straßenbahn der Welt.


    1891 - Dem Berliner Maschinenbauingenieur Otto Lilienthal gelingt der erste sichere Gleitflug der Geschichte (25 Meter). Lilienthal stirbt bei einem Flugunfall 1896.

    An ihn und seine Pionierleistung erinnern die Lilienthal-Gedenkstätte am „Fliegeberg“ in Lichterfelde sowie der heutige „Flughafen Otto Lilienthal“ in Tegel.


    1900 - Berlin hat fast 1,9 Millionen Einwohner; unter Einschluss der 23 Vororte leben insgesamt 2,5 Millionen Menschen im unmittelbaren Einzugsbereich der Stadt.

    Laut einer “Wohnungs-Enquête” von 1903 ist Berlin die größte Mietskasernenstadt der Welt: Eine Million Wohnungen, davon 400.000 mit nur einem Raum und weitere 300.000 mit zwei Räumen.


    1902 - Die erste Berliner U-Bahnlinie zwischen Warschauer Brücke und Knie (heute Ernst-Reuter-Platz) nimmt ihren Betrieb auf.


    1906 - Der Schuster Wilhelm Voigt besetzt als „Hauptmann von Köpenick” mit richtigen Soldaten das Rathaus Köpenick, verhaftet den Bürgermeister und raubt die Stadtkasse.


    1907 - Im neuen Westen am Wittenbergplatz wird das Kaufhaus des Westens, KaDeWe, eröffnet.


    1911/1912 - Berlin schließt sich mit den umgebenden Städten Charlottenburg, Schöneberg, Wilmersdorf, Lichtenberg, Neukölln und Spandau sowie den Kreisen Niederbarnim und Teltow zum Zweckverband Groß-Berlin zusammen.


    1914-1918 - Während der Kriegsjahre wird die Versorgung der Millionenstadt immer schwieriger. Hunger und Kriegsmüdigkeit der Bevölkerung führen gegen Ende des Krieges in Berlin zu Massenstreiks.


    1918 - Revolution in Berlin. Am 9. November verkündet Reichskanzler Prinz von Baden Abdankung Kaiser Wilhelms II. und übergibt Regierungsgeschäfte an Friedrich Ebert (SPD).

    Philipp Scheidemann ruft von einem Balkon des Reichstags die freie deutsche Republik aus.

    Karl Liebknecht proklamiert vom Balkon IV des Berliner Schlosses die freie sozialistische Republik Deutschlands.


    1933 - Die „Machtergreifung“ Adolf Hitlers führt zur Machtübernahme der Nationalsozialisten und zum Ende der Demokratie in Deutschland und Berlin.


    1934/35 - Alle gewählten Gremien der Stadt werden aufgelöst. Die Verwaltung wird „gleichgeschaltet“: Rund 1300 Beamte, jeder dritte Angestellte und jeder zehnte Arbeiter werden entlassen.

    Im Dezember 1935 tritt der nur noch formal amtierende Oberbürgermeister Heinrich Sahm zurück.


    1935 - Am 22. März startet in Berlin das erste öffentliche Fernsehprogramm der Welt.


    1936 - Vom 1. bis 16. August finden in Berlin die elften Olympischen Sommerspiele statt. Für diese Zeit wird die Stadt von antijüdischen Plakaten und Hetzparolen gesäubert.


    1937 - Das 700-jährige Stadtjubiläum wird erstmals mit einer großen Feier begangen.


    1938 - Mit der Annexion Österreichs am 12. März wird Berlin Hauptstadt des „Großdeutschen Reiches“.


    1939 - Mit der Kriegserklärung an Polen am 1. September wird Berlin zum Ausgangspunkt des Zweiten Weltkriegs.


    1940 - Im August bombardieren erstmals gegnerische Luftstreitkräfte die Stadt.


    1943 - Nach der katastrophalen Niederlage der deutschen Armee bei Stalingrad im Januar proklamiert Reichpropagandaminister Joseph Goebbels am 18. Februar im Berliner Sportpalast den „Totalen Krieg“.

    Das historische Gebäude wird 1973 abgerissen.


    1945 - Am 21. April überschreitet die Rote Armee erstmals die Stadtgrenze Berlins. Die „Schlacht um Berlin“ beginnt.

    Sie endet mit dem Selbstmord Hitlers am 30. April und der Einstellung aller Kampfhandlungen der deutschen Wehrmacht in Berlin am 2. Mai. Für Berlin ist der Krieg beendet.

    In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai erfolgt im Kasinosaal einer Wehrmachtskaserne im Berliner Ortsteil Karlshorst vor den Vertretern aller Alliierten die förmliche Kapitulation für ganz Deutschland.

    Der Zweite Weltkrieg hat in weiten Teilen Berlins eine Trümmerlandschaft hinterlassen: 600.000 zerstörte Wohnungen und von vormals 4,3 Millionen Einwohnern leben noch 2,8 Millionen in der Stadt.

    Entsprechend der Vereinbarung der Alliierten wurde die Stadt in vier Sektoren aufgeteilt und gemeinsam von den Besatzungsmächten, den Vereinigten Staaten von Amerika, Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion verwaltet.


    1948 - Der unter anderem durch Streitigkeiten um die Währungsreform ausgelösten Blockade der Westsektoren von Juni 1948 bis Mai 1949 durch die Sowjetunion begegnen die westlichen Alliierten mit der Luftbrücke, der bis dahin beispiellosen Versorgung einer ganzen Stadt aus der Luft. Aus den westlichen Siegermächten werden Schutzmächte und Freunde.

    Mit der Blockade endet auch die gemeinsame Verwaltung Berlins.

    Wegen zunehmender Störungen durch Parteigänger der SED verlegt die Stadtverordnetenversammlung ihre Tagungen am 6. September in den Westteil der Stadt.

    In Ost-Berlin bildet sich daraufhin am 30. November ein eigener, von der SED dominierter Magistrat unter Oberbürgermeister Friedrich Ebert. Damit ist die Spaltung der Stadtverwaltung vollzogen.

    Am 9. September appelliert Ernst Reuter in seiner Rede vor der Ruine des Reichtages vor mehr als 300.000 Berlinern an die „Völker der Welt“, „diese Stadt und dieses Volk“ nicht preiszugeben.


    1949 - Die gewählte Stadtverordnetenversammlung und der Oberbürgermeister nehmen provisorisch Quartier als Untermieter im Rathaus des West-Berliner Bezirks Schöneberg – ein Provisorium, das mehr als 40 Jahre andauern wird


    1953 - Am 16. Juni treten die Bauarbeiter an der Ost-Berliner Stalinallee gegen eine staatlich verordnete Normenerhöhung in Streik. Daraus entwickelt sich am 17. Juni ein Volksaufstand.


    1949 - 1961 - entwickeln sich die Ost- und West-Berlin in verschiedene Richtungen.


    1961 - Am 13. August beginnt die DDR mit dem Bau einer Mauer entlang der Sektorengrenze und riegelt beide Teile der Stadt voneinander ab.


    1963 - Am 17. Januar besucht der sowjetische Partei- und Staatschef Nikita Chruschtschow Ost-Berlin.

    US-Präsident Kennedy besucht am 26. Juni die Stadt und versichert in seiner berühmten Rede vor dem Rathaus Schöneberg den Berlinern seine Solidarität.


    1971 - Am 31. Januar werden erstmals seit 1952 wieder zehn direkte Telefonleitungen zwischen West- und Ost-Berlin geschaltet.

    Am 3. Juni beginnen Verhandlungen zwischen dem Berliner Senat und der DDR-Regierung über “beiderseits interessierende Fragen”.

    Am 17. Dezember wird das Transitabkommen über die Erleichterung des Verkehrs auf den Zugangswegen nach West-Berlin zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR unterzeichnet.


    1974 - Am 1. November wird in West-Berlin der Flughafen Tegel eröffnet.


    1982 - Am 20. November wird die neue Transitautobahn nach Hamburg eröffnet.


    1987 - Alle Bemühungen zur einer gemeinsamen 750-Jahr-Feier Berlins scheitern. Beide Teile der Stadt gedenken des Stadtjubiläums in getrennten Veranstaltungen.

    Bauliche Höhepunkte in Ost-Berlin sind u.a. die Einweihung des in historisierendem Stil nachgebauten Nikolaiviertels rund um Berlins älteste Stadtkirche im Stadtzentrum.

    Am 12. Juni hält US-Präsident Ronald Reagan seine berühmte Rede vor dem Brandenburger Tor: „Mr. Gorbachev, open this gate. Mr. Gorbachev, tear down this wall”!“

    Konzert for Berlin in Berlin West führt zu Ausschreitungen in Berlin Ost!


    1989 - Die erstarkende Bürgerbewegung in der DDR bringt die DDR-Führung mit Forderungen nach Reformen in der DDR nach dem Vorbild von „Glasnost“ und Perestroika“ in der Sowjetunion immer mehr in die Defensive.

    - Am 7. Oktober begeht die DDR in Ost-Berlin den 40. Jahrestag ihrer Gründung, unter den Gästen ist auch der Partei- und Staatschef der UdSSR Michail Gorbatschow („Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“).

    Straßendemonstrationen vom Alexanderplatz bis zum Palast der Republik und zur Gethsemane-Kirche (Prenzlauer Berg) mit Forderungen nach Meinungsfreiheit und Reformen in der DDR werden in den Abendstunden durch Sicherheitskräfte gewaltsam aufgelöst

    - Auf der 9. Tagung des ZK der SED am 18. Oktober erklärt Erich Honecker seinen Rücktritt von der Funktion des Generalsekretärs des ZK der SED, vom Amt des DDR-Staatsratsvorsitzenden und Vorsitzenden des Nationalen Verteidigungsrates “aus gesundheitlichen Gründen“. Egon Krenz wird sein Nachfolger.

    - Am 4. November versammeln sich über 500.000 Bürger Ost-Berlins zu einer Demonstration auf dem Alexanderplatz: Forderung nach Verwirklichung des Rechts auf Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit. Die SED-Führung verspricht Reiseerleichterungen in den Westen.

    - Die Auseinandersetzungen um die neue Reiseregelung eskalieren so stark, dass die DDR am 9. November unter dem Druck der Massen die Mauer in Berlin und die innerdeutsche Grenze öffnet. Die Mauer ist gefallen.


    1990 - Am 18. März finden die ersten und einzigen freien Wahlen zur Volkskammer der DDR statt. Ihnen folgen im Mai die ersten freien Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung Ost-Berlins seit 1946.

    Am 12. September wird in Moskau der 2+4-Vertrag zwischen den Siegermächten des Zweiten Weltkrieges und den beiden deutschen Staaten unterzeichnet, mit dem die Einheit völkerrechtlich geregelt wird. Deutschland erhält die volle Souveränität; in Berlin erlischt der Vier-Mächte-Status.


    1991 - Am 11. Januar wählt das Abgeordnetenhaus den ersten Gesamtberliner Senat. In Bonn beschließt der Deutsche Bundestag am 20. Juni den Sitz von Regierung und Parlament in die Hauptstadt Berlin zu verlegen.

    Im gleichen Jahr zieht der Regierende Bürgermeister mit der Senatskanzlei vom Rathaus Schöneberg ins Berliner Rathaus („Rotes Rathaus“) im Bezirk Mitte.


    1994 - Im Sommer verabschieden sich die amerikanischen, britischen, französischen und russischen Truppen mit Feiern und Paraden von den Berlinern.

    Am 8. September veranstaltet die Bundeswehr zu Ehren der ehemaligen Schutzmächte einen Großen Zapfenstreich auf dem Pariser Platz.


    1995 - Der Künstler Christo verpackt den kompletten Reichstag.


    1999/2000 - Am 19. April findet die erste Sitzung des Deutschen Bundestages im neu gestalteten Reichstagsgebäude statt.

    In neu erbauten bzw. sanierten Bürogebäuden nehmen die Dienststellen von Parlament und Bundesministerien in Berlin die Arbeit auf.

    Auch der Bundesrat zieht von Bonn nach Berlin. Zahlreiche Staaten errichten in Berlin ihre Botschaften; die Bundesländer eröffnen Vertretungen in der Hauptstadt.


    2001 - Mit der Fertigstellung des neuen Bundeskanzleramts, das im Mai 2001 bezogen wird, ist die Verlegung von Bundestag und Bundesregierung offiziell abgeschlossen


    2002 - Am 3. Oktober finden die zentralen Feierlichkeiten der Bundesrepublik zum Tag der Deutschen Einheit am restaurierten Brandenburger Tor statt.

    Dabei wird das Tor nach fast zwei Jahren Restaurierungsarbeiten unter Bauplanen im neuen Glanz feierlich enthüllt.

    In Berlin fährt seit 100 Jahren die U-Bahn.


    2004 - Am Olympiastadion werden am 30. Juni die Umbaumaßnahmen beendet, die fast vier Jahre andauerten


    2006 - Am 26. März wird der Tiergartentunnel feierlich eröffnet. Nach fast acht Jahren Bauzeit wird am 26. Mai der Berliner Hauptbahnhof offiziell eröffnet.

    - Vom 7. Juni bis 9. Juli findet in Deutschland die Fussball Weltmeisterschaft statt. In Berlin werden vier Gruppenspiele sowie das Viertelfinale und das Endspiel (Italien gegen Frankreich) ausgetragen.

    Während der gesamten fünf Wochen verfolgen beim Fanfest zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule rund zehn Millionen Menschen aus aller Welt die Wettkämpfe. Friedlich und freundschaftlich zelebrieren sie ein großes Fest.


    2009 - Das Berliner Olympiastadion ist Austragungsort der Leichtathletik-Weltmeisterschaft.

    Das Neue Museum mit der weltberühmten Büste der ägyptischen Königin Nofretete wird wiedereröffnet.


    2011 - Die FIFA Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft wird mit dem Eröffnungsspiel im Olympiastadion gestartet.


    2012 - Berlin feiert 775. Stadtjubiläum - Feierlichkeiten bleiben in der Stadt eher unbemerkt.


    2015 - Erreicht die Flüchtlingswelle Berlin. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin "LaGeSo" in Tiergarten wird überrollt. Täglich gibt es Demonstrationen und Polizei-Einsätze.

    Ein Flüchtlingskind wird entführt und später ermordet aufgefunden. Der Täter wird durch die Kameras des LaGeSo gefilmt und wird schnell gefasst. Er ist ebenfalls für den Tod eines deutschen Jungen verantwortlich.


    2016 - Terror-Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breidscheid Platz.


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    Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wenn Ihr etwas ergänzt haben wollt, schreibt mich gern an. Ich füge es gern hinzu.



    Mehr Infos zu Berlin:


    Wikipedia


    Berlin.de

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  •   Der Berliner Fernsehturm






    Der Berliner Fernsehturm ist mit 368 Metern das höchste Bauwerk Deutschlands sowie das vierthöchste freistehende Bauwerk Europas. Der Fernsehturm befindet sich am Bahnhof Alexanderplatz im Berliner Ortsteil Mitte.

    Er war im Jahr der Fertigstellung 1969 der zweithöchste Fernsehturm der Welt.

    - copernicus -

    In der Mitte von allen Planeten aber hat die 68dYDvf.gif ihren Sitz :supi:





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